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Lichtplanung

Welches Licht braucht Dein Kinoraum — und welches muss weg, wenn der Film läuft?

Ein früheres Kapitel hat das Licht als Gegner Deines Bildes vorgestellt: Lichtkontrolle im Heimkino erklärt, warum jedes Lumen auf der Bildfläche Schwarz zu Grau macht. Hier geht es um die andere Hälfte derselben Sache — um das Licht, das Du selbst einschaltest. Denn ein Kinoraum wird betreten, verlassen, gereinigt und in der Pause benutzt, und in all diesen Zuständen muss man etwas sehen. Die Lichtplanung beantwortet deshalb zwei Fragen gleichzeitig: welche Leuchten der Raum braucht und wie sie sich verhalten müssen, damit sie das Bild in Ruhe lassen. Das Ergebnis ist eine Liste von Lichtszenen mit Namen und Werten. Womit sie ausgelöst werden, klärt das Kapitel zur Bedienung und Automatisierung.

Im Kinosaal ist es während des Films dunkel — und trotzdem findest Du Deinen Platz, den Ausgang und in der Pause die Tür. Genau das muss Dein Raum zu Hause auch können. Die Aufgabe ist also, für jede Situation das passende Licht bereitzuhalten: hell zum Ankommen, fast nichts während des Films, gemütlich in der Pause und richtig hell zum Saubermachen. Und jede Lampe im Raum muss so hängen, dass ihr Licht nie auf der Leinwand landet. Wer das erst plant, wenn die Wände stehen, hat meistens die falschen Lampen an den falschen Stellen.

Warum ein dunkler Raum trotzdem Licht braucht

Der Reflex, einen Kinoraum als möglichst lichtlosen Raum zu denken, scheitert an seiner Nutzung. Menschen kommen in diesen Raum, während schon jemand sitzt. Sie stehen in der Pause auf, gehen zur Tür, kommen mit vollen Händen zurück. Irgendwann wird gesaugt, ein Gerät gewechselt, eine Lautsprecherblende abgenommen. Für jede dieser Situationen ist eine andere Helligkeit richtig, und keine davon ist „aus".

Die Lichtplanung sortiert diese Situationen deshalb in Zustände, und jeder Zustand bekommt einen Namen. Das Bulletin CEB23-B der Verbände CTA und CEDIA nennt drei als Mindestumfang: Licht für Ein- und Ausgang, etwa auf halbe Helligkeit gedimmt; den Filmbetrieb, in dem außer Wege- und Ausgangslicht alles aus ist; und ein Reinigungslicht, das alles einschaltet. In der Praxis kommt ein vierter dazu, den das Bulletin nicht führt: die Pause. Sie ist heller als der Film und dunkler als das Ankommen, weil das Auge sich sonst umstellen muss und die nächste Filmhälfte zwanzig Minuten lang zu dunkel wirkt.

Diese vier Zustände sind die eigentliche Planungsgrundlage. Aus ihnen folgt, wie viele getrennt schaltbare Lichtkreise der Raum braucht — und diese Zahl bestimmt die Elektroplanung, lange bevor eine Leuchte ausgesucht ist.

Was Licht dem Bild antut — die Grenze für jede Leuchte

Jede Leuchte im Raum wird an einer einzigen Frage gemessen: Wie viel ihres Lichts landet auf der Bildfläche? Dorthin kommt es auf zwei Wegen. Der direkte Weg ist der offensichtliche — eine Leuchte, die die Leinwand anstrahlt. Der indirekte läuft über die Flächen des Raums: Licht trifft eine helle Wand oder Decke, wird von dort gestreut und landet doch auf dem Bild. Was die beiden Wege unterscheidet und warum Fachleute den zweiten getrennt benennen, erklärt der Eintrag zu Fremdlicht und Streulicht.

CEB23-B formuliert die Anforderung für beide Wege in einem Satz: Spot-, Punkt- und Arbeitslicht sollen die Bildfläche weder direkt beleuchten noch über Raumflächen dorthin zurückgeworfen werden. Das Umgebungslicht soll gerichtet sein, vom Bild weg zielen, blendfrei bleiben und keinen hellen Fleck auf der Fläche erzeugen. Ob eine geplante Leuchte diese Bedingung einhält, lässt sich ohne Messgerät prüfen — der Selbsttest mit dem weißen Vollbild steht bei Innenarchitektur und Design, weil dort auch über die Flächen entschieden wird, die er mitprüft.

Wie viel Restlicht am Ende zulässig ist, hängt vom Anspruch ab. Wie AVITECT das misst und bewertet, steht bei Restlicht an der Bildfläche — gemessen wird dort die Leuchtdichte der Bildfläche bei ausgeschaltetem Gerät, einmal bei Tag und einmal bei Nacht, und gewertet wird der schlechtere der beiden Werte. Für Dich als Planer ist die wichtigere Botschaft eine andere: Die geplante Beleuchtungsstärke des Wegelichts auf der Bildfläche geht als Eingangsgröße in diese Rechnung ein. Deine Lichtplanung entscheidet also mit über die Bildbewertung des fertigen Raums.

Tageslicht gehört zur Lichtplanung

Verdunkelung wird oft als Bauthema abgelegt und die Beleuchtung getrennt davon geplant. Das geht selten gut, weil beide auf dieselbe Zahl einzahlen: Tagsüber setzt sich das Restlicht auf der Bildfläche aus dem zusammen, was die Verschattung durchlässt, und dem, was Deine Leuchten beisteuern. Welche Verschattungsmittel es gibt und wie dicht sie schließen, behandelt die Lichtkontrolle; für die Lichtplanung zählt daraus eine einzige Angabe, und die steht im Datenblatt: der Lichtdurchlass der gewählten Lösung. Fehlt sie, lässt sich das Ergebnis nur als Spanne vorhersagen.

Daraus folgt eine Reihenfolge, die sich in der Praxis bewährt hat. Zuerst steht fest, wie weit der Raum verdunkelt wird — das ist eine Entscheidung aus Was lässt Dein Raum zu? und hängt an Fenstern, Türen und der Bereitschaft, in die Bausubstanz zu gehen. Erst danach wird das künstliche Licht geplant, denn sein Spielraum ist der Rest, den die Verdunkelung übrig lässt. Ein Raum, der tagsüber nie ganz dunkel wird, hat für sein Wegelicht weniger Budget als ein fensterloser Kellerraum.

Zwei Dinge fallen dabei erfahrungsgemäß hinten herunter. Das eine sind die kleinen Lichtquellen, die niemand als Beleuchtung wahrnimmt: Standby-Leuchtdioden, beleuchtete Schalter, Displays an Geräten, der helle Streifen unter der Tür. Sie sind der billigste Punkt der ganzen Liste und der am häufigsten übersehene. Das andere ist der Tagbetrieb selbst — CEB23-B empfiehlt ausdrücklich, Tag- und Nachtmodus in die Lichtsteuerung aufzunehmen, weil dieselbe Szene bei Sonne und bei Dunkelheit verschiedene Werte braucht.

Die vier Lichtszenen

Aus den Nutzungszuständen werden Szenen: benannte Zielzustände, in denen für jeden Lichtkreis ein Wert festliegt. Was eine Szene von einem Makro und einer Aktivität unterscheidet, klärt der Eintrag Szene, Aktivität und Makro; hier geht es darum, welche Szenen ein Kinoraum braucht und was in ihnen steht.

Ankommen und Verlassen. Hell genug, um Sitzplätze, Stufen und die eigenen Füße zu sehen, gedämpft genug, um das dunkeladaptierte Auge der schon Sitzenden nicht zurückzuwerfen. CEB23-B nennt als Anhaltspunkt etwa die halbe Helligkeit und empfiehlt, dieses Licht vom Sitzplatz aus schaltbar zu machen — wer aufsteht, soll nicht zur Tür laufen müssen, um Licht zu machen.

Film. Alles aus, was auf die Bildfläche wirkt. Übrig bleiben Wegelicht und Ausgangsbeleuchtung, soweit sie gebraucht werden. Diese Szene ist der Zustand, in dem die Anlage später gemessen und abgenommen wird; was hier eingeschaltet bleibt, steht damit auch im Messprotokoll.

Pause. Der Zustand, den die meisten Planungen vergessen. Er darf deutlich heller sein als der Filmbetrieb, sollte aber unter dem Ankommen bleiben, damit die Augen sich nicht neu umstellen müssen. Praktisch ist das die Szene, in der die indirekten Lichtkreise ihren Auftritt haben.

Reinigung. Alles an, ohne Rücksicht auf Bild und Stimmung. Diese Szene entscheidet über eine Leuchte, die sonst niemand plant: eine neutrale, helle Grundbeleuchtung, unter der man Flecken auf Stoffen und Staub auf Blenden tatsächlich sieht.

Ein fünfter Zustand steht in CEB23-B als Empfehlung und hat mit Bildqualität nichts zu tun: der Alarmfall. Wer in einem dunklen, schallgedämmten Raum sitzt, hört den Rauchwarnmelder im Flur unter Umständen nicht. Das Bulletin empfiehlt deshalb, einen solchen Fall in die Lichtsteuerung aufzunehmen, damit ein ausgelöster Melder im Kinoraum sichtbar wird. Ob und wie das umgesetzt wird, entscheidet sich mit der Steuerungstechnik im Bedienkapitel.

Stufen, Wege und Sicherheit

Sobald ein Raum Podeste, Stufen oder eine zweite Sitzreihe bekommt, wird aus einer Komfortfrage eine Sicherheitsfrage. Menschen bewegen sich dort im Dunkeln, teilweise mit Getränken in der Hand, und ihre Augen sind auf Filmhelligkeit eingestellt. Wegelicht und Stufenlicht sind deshalb die einzigen Leuchten, die während des Films überhaupt in Frage kommen — was sie besonders empfindlich macht, denn sie leuchten genau dann, wenn jedes Lumen zählt.

Technisch lösen lässt sich das über die Richtung. Eine Stufenleuchte sitzt in der Setzstufe oder unter der Trittkante und wirft ihr Licht nach unten auf die nächste Fläche; von den Sitzplätzen aus ist das Leuchtmittel nicht zu sehen, und die Bildfläche liegt in der anderen Richtung. Dasselbe Prinzip greift bei Sockelleuchten und bei Lichtkanten unter den Sitzreihen. Entscheidend ist der Abstand zur Bildfläche und der Winkel, unter dem die beleuchtete Fläche gesehen wird — ein heller Teppich direkt vor der Leinwand macht aus einer korrekt eingebauten Stufenleuchte doch noch eine Lichtquelle für das Bild.

Blendfreiheit: der Sitzplatz entscheidet

Im hellen Raum blendet eine Leuchte, wenn sie sehr hell ist. Im dunklen Kinoraum blendet sie viel früher, weil das Auge sich auf die Helligkeit seiner Umgebung einstellt — dieselbe Lampe, die im Wohnzimmer unauffällig bleibt, wird im abgedunkelten Raum zum Störfaktor. Wie diese Anpassung funktioniert und warum sie Minuten braucht, erklärt Wie das Auge Helligkeit beurteilt; die örtliche Wechselwirkung zwischen benachbarten Helligkeiten steht beim Simultankontrast.

Für die Planung folgt daraus eine einfache Regel: Kein Leuchtmittel darf vom Sitzplatz aus sichtbar sein. CEB23-B formuliert genau das — Umgebungslicht diffus, das leuchtende Element verdeckt, die Abstrahlung gerichtet und vom Bild weggeführt. Praktisch heißt das Voutenlicht statt freistehender Leuchten, Einbauleuchten mit tief sitzendem Reflektor statt bündiger Ringe, und für jede geplante Leuchte eine Sichtprobe von dem Sitzplatz aus, der am ungünstigsten liegt — meist der äußere Platz der ersten Reihe.

Der zweite Punkt ist die Fläche, auf die das Licht fällt. Eine blendfreie Leuchte, die eine weiße Wand neben der Leinwand anstrahlt, hat ihr Problem nur verschoben: Die Wand wird selbst zur Lichtquelle. Wie hell und wie glänzend eine bildnahe Fläche sein darf, ist deshalb die Kehrseite dieses Kapitels und gehört in die Innenarchitektur und Design; wie AVITECT diese Flächen bewertet, steht beim Reflexionsgrad im Bildnahbereich.

Woran Leuchten im Kino scheitern

Drei Eigenschaften entscheiden darüber, ob eine Leuchte im Kinoraum funktioniert, und keine davon steht groß auf der Verpackung.

Die Dimmtiefe. Ein Wohnraum kommt mit einem Regelbereich bis etwa zehn Prozent aus. Ein Kinoraum braucht mehr: Das Wegelicht soll während des Films sichtbar bleiben, ohne die Bildfläche aufzuhellen, und das heißt Regelung bis in die einstelligen Prozente. Dazu kommt eine Anforderung, an der Anlagen regelmäßig scheitern — am Ende muss wirklich null herauskommen. Kaum ein Dimmverfahren fährt bis zur völligen Dunkelheit; wo es dunkel werden soll, gehört ein schaltendes Bauteil dazu, das den Kreis trennt. Welches Verfahren was leistet, steht bei den Dimmverfahren.

Das Flimmern. Gedimmtes LED-Licht wird meist durch schnelles Takten erzeugt, und je weiter heruntergeregelt wird, desto stärker fällt dieses Takten aus. Im hellen Raum bemerkt es kaum jemand; im dunklen Kinoraum, in dem sich das Auge auf wenige Zehntel eingestellt hat, wird daraus ein sichtbares Flackern am Rand des Blickfelds. AVITECT bewertet den Flimmer-Modulationsgrad deshalb als eigene Messgröße über mehrere Dimmstellungen; die Einordnung steht bei Performance Level Bild & Licht.

Die Farbwiedergabe. Licht mit schlechter Farbwiedergabe lässt Stoffe, Holz und Hauttöne falsch aussehen — im Kinoraum besonders unangenehm, weil dort viel textile Fläche verbaut ist und die Pausenszene den Raum zeigt, den der Film gerade ersetzt hat. Farbwiedergabeindex und Farbtreue stehen im Datenblatt jeder ernsthaften Leuchte; AVITECT führt sie als Mindestbedingung, gestaffelt nach Anspruch.

Ein vierter Punkt entscheidet sich erst in der Kombination beider Geräte: Dimmer und Leuchte werden als Paar bestellt und vorher zusammen ausprobiert, mit der kleinsten und der größten Bestückung, die der Lichtkreis später haben kann. Die Angabe „dimmbar" beschreibt eine Fähigkeit des Betriebsgeräts und keine Zusage über das Zusammenspiel.

Licht hinter dem Bild

Eine Lichtquelle im Kinoraum arbeitet für das Bild statt gegen es: das Bias Light hinter dem Fernseher oder hinter der Leinwandzone. Es hellt die Wandfläche dahinter gleichmäßig auf, wirft kein Licht auf die Bildfläche und macht das Sehen über zwei Stunden angenehmer, weil das Auge nicht mehr gegen einen harten Sprung zwischen heller Bildmitte und stockdunklem Umfeld arbeitet.

Die drei Bedingungen dafür — Pegel deutlich unter der Bildhelligkeit und dimmbar, Lichtfarbe neutral am Weißpunkt des Bildes, Abstrahlung zur Wand und nie ins Auge — stehen im Glossareintrag. Für den Pegel gibt es dabei zwei getrennte Anker, weil ein fester Absolutwert bei der Projektion etwas ganz anderes bedeutet als vor einem hellen Display: Bei Projektion gilt der relative Anker von acht bis zwölf Prozent des Referenzweiß nach der ITU-Empfehlung für Sichtungsräume, beim Display der absolute Wert von rund 5 cd/m² nach der SMPTE-Empfehlung für Referenzmonitore. Wie AVITECT das einordnet, steht bei Performance Level Bild & Licht. Für die Lichtplanung zählt vor allem, dass daraus ein eigener, getrennt regelbarer Lichtkreis wird, der in der Filmszene mitläuft, während alles andere aus ist. Und bei Projektion lohnt eine frühe Prüfung: Die Bildfläche liegt selbst an der Wand, es gibt kein Gehäuse zum Verstecken, und das Licht muss im Spalt zwischen Leinwand und Wand bleiben, ohne in den Projektionsweg zu geraten. Oft ist das Ergebnis dieser Prüfung, dass sich ein Bias Light an der Leinwand nicht sauber ausführen lässt.

Typische Missverständnisse

„Im Kino ist es dunkel, also brauche ich keine Lichtplanung." Der Filmbetrieb ist einer von vier Zuständen und der einzige, in dem fast alles aus ist. Für die anderen drei entscheidet sich beim Rohbau, wie viele Lichtkreise und welche Leitungswege der Raum bekommt — und diese Entscheidung lässt sich später nur mit Aufwand korrigieren.

„Indirektes Licht stört das Bild nicht." Indirekt heißt, dass das Licht über eine Fläche läuft, statt direkt zu strahlen. Ist diese Fläche hell und liegt sie nah am Bild, wird sie selbst zur Lichtquelle. Ob indirektes Licht unkritisch ist, entscheidet sein Ort, nicht seine Bauform.

„Ein Präsenzmelder macht das Licht schon richtig." Ein Melder, der Bewegung im Raum sucht, schaltet mitten im Film ein, sobald sich jemand streckt — und ein Melder, der auf Stillsitzende nicht anspricht, schaltet im falschen Moment ab. Wo solche Sensoren im Kinoraum sinnvoll sind und wie sie sich unterscheiden, klärt der Eintrag zu Präsenzmelder gegenüber Bewegungsmelder; die Auslöselogik selbst gehört ins Bedienkapitel.

Was Du festlegst — und was daraus wird

Am Ende dieses Planungsschritts steht ein Blatt Papier mit vier Spalten: die Lichtszenen als Zeilen, die Lichtkreise als Spalten, in jeder Zelle ein Wert. Dazu gehören die Randbedingungen je Kreis — Dimmtiefe, Farbwiedergabe, ob am Ende geschaltet werden muss — und die Sichtproben, die vom ungünstigsten Sitzplatz aus bestanden sind.

Drei Kapitel arbeiten mit diesem Blatt weiter. Innenarchitektur und Design klärt die Flächen, auf die dieses Licht fällt, und löst Licht, Akustik und Gestaltung gemeinsam. Technik-Unterbringung und Möbel klärt, wohin Betriebsgeräte und Dimmer kommen und wie ihre Abwärme abgeführt wird. Und Bedienung und Automatisierung klärt, wodurch die Szenen ausgelöst werden: von Hand, über einen Taster, mit dem Start des Films.

Verknüpfte Inhalte

Warum Licht dem Bild überhaupt schadet, steht unter Lichtkontrolle im Heimkino; die beiden Wege, auf denen es die Bildfläche erreicht, trennt der Eintrag zu Fremdlicht und Streulicht. Wo Deine Sitzplätze liegen und welche Wege daraus folgen, entscheidet Sitzplätze und Möblierung.

Zur Messung und Bewertung: Restlicht an der Bildfläche und Reflexionsgrad im Bildnahbereich beschreiben die beiden Licht-Kategorien mit eigener Einzelseite; Performance Level Bild & Licht ordnet die übrigen ein, darunter Betriebs- und Wegelicht und die Kopplung von Licht und Betriebszustand. Die Messgröße selbst steht bei der Leuchtdichte, das Kontrastverhältnis und der Schwarzwert erklären, woran das Restlicht sich addiert.

Zur Technik der Leuchten: Dimmverfahren, Betriebsgerät und Pulsweitenmodulation erklären, wie geregelt wird; DALI, DMX512, die 0-10-V-Steuerung und KNX sind die Wege, auf denen der Sollwert zur Leuchte kommt.

Quellen

Die Anforderungen an Lichtszenen, Blendfreiheit und die Ausrichtung des Umgebungslichts stammen aus dem Bulletin CTA/CEDIA-CEB23-B (Fassung B, März 2017), § 7.3 und § 7.3.2; das Dokument enthält nach eigener Angabe keine normativen Elemente und beschreibt Empfehlungen. Sein Verweis auf Sicherheitsvorschriften betrifft US-amerikanisches Recht und ist im Text als offene Prüfung gekennzeichnet. Messgrößen und Bewertungsmaßstäbe für Restlicht, Reflexionsgrad und Betriebslicht stammen von AVITECT und werden derzeit geprüft. Die beiden Pegelanker des Bias-Lichts stehen auf derselben Seite und stützen sich auf ITU-R BT.2035 für den relativen Wert bei Projektion und auf SMPTE ST 2080-3 für den absoluten Wert am Display; die Normtexte sind für dieses Kapitel nicht am Original geprüft. Die Angaben zu Dimmtiefe, Flimmern und Betriebsgeräten führen die verlinkten Glossareinträge mit ihren eigenen Belegen.

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