- Tiefe
- Basis
- Relevanz
- alle Klassen
KonzeptphaseFrühe Klärung: Raum, Nutzung und Budget — noch ohne Detailplanung.
Die AVITECT-Systemklassen im Überblick
Welche Ausbauformen gibt es im Heimkino — und wonach ordnen sie sich?
Das erste Kapitel hat geklärt, was ein Heimkino ausmacht — und dass unter dem Wort alles laufen kann, vom Fernseher mit Soundbar bis zum eigenen Kinoraum. Damit über diese Bandbreite klar gesprochen werden kann, hat AVITECT den Ausbauformen Namen gegeben: die Systemklassen. Dieses Kapitel stellt Dir nur das Ordnungssystem vor; entscheiden musst Du hier noch nichts. Wo Du selbst stehst und wohin Du willst, klärt der Guide danach Schritt für Schritt.
AVITECT hat den verschiedenen Formen des Heimkinos Namen gegeben — vom Wohnzimmer mit gutem Ton bis zum eigenen Kinoraum im Keller. Auf dieser Seite lernst Du diese Namen einmal kennen, damit Du im Rest des Guides sofort weißt, wovon die Rede ist. Mehr passiert hier nicht: Du musst nichts wissen, nichts ausmessen und nichts entscheiden. Welche Form zu Dir passt, findest Du in den nächsten Kapiteln heraus.
Drei Raumkontexte: White, Gray und Black Cinema
Die erste Ordnungsfrage der Klassen ist der Raum. White Cinema steht für die Heimkino-Installation im Wohnzimmer. Gray Cinema steht für den multifunktionalen Raum, in dem das Kino sich den Platz mit einer Bar, einem Billard- oder einem Spieletisch teilt — ein Raum, der Kino kann, aber nicht nur dem Kino gehört. Black Cinema steht für den Raum, der ausschließlich dem Film gewidmet ist — das, was viele als dedizierten Kinoraum kennen.
Warum ausgerechnet der Raum die erste Frage ist, hat einen einfachen Grund: Er stellt alle Weichen. Ob die Technik sich der Einrichtung unterordnen muss oder der Raum sich dem Kino, entscheidet über Bild, Ton, Akustik und Gestaltung mit — lange bevor ein Gerät gewählt wird.
Vier Ausbaustufen: von Light bis Reference
Mit dem Raum ist erst die Hälfte gesagt — denn damit ist noch nicht definiert, welches Qualitätsniveau in diesem Raum erreicht werden soll und was dafür getan wird. Zwar nimmt das Kino von White Cinema über Gray Cinema zum Black Cinema tendenziell eine immer größere Rolle ein, und es wird mehr dafür getan, dass Bildqualität, Tonqualität und Immersion wachsen. Eine Rangliste ist das trotzdem nicht: Ein sorgfältig gebautes White Performance Cinema kann ein nachlässig umgesetztes Black Cinema überflügeln — warum das so ist, erklärt die Systemklassen-Seite. Aber auch innerhalb jedes Raumkontexts gibt es deutliche Abstufungen, und auch die sind eingeordnet: Ohne Zusatz ist die AVITECT-Standardlösung gemeint, Light schwächt sie ab, Performance verstärkt sie, Reference ist das Maximum.
Aus beiden Fragen zusammen entstehen aktuell acht Klassen — vom White Cinema Light, das mit einem passenden Fernseher und einer ordentlichen Soundbar beginnt, bis zum Black Reference Cinema im Maximalausbau. Was jede einzelne Klasse genau verlangt, mit allen Mindestkriterien und Zielwerten, steht auf der Seite Heimkino-Systemklassen; auswendig lernen musst Du davon nichts.
Wie es weitergeht
Damit kennst Du das Ordnungssystem, und der Guide arbeitet ab jetzt damit. Deine eigene Verortung passiert in einer festen Reihenfolge: Zuerst hältst Du im Anforderungsprofil fest, was Dein Heimkino können soll, und sammelst Inspiration. Dann fällt die erste große Entscheidung: Den richtigen Raum auswählen klärt, in welchem Raum Dein Kino entsteht — und damit, ob Dein Weg Richtung White Cinema, Gray Cinema oder Black Cinema führt. Direkt danach setzt Du Dein Ziel: Welche Klasse soll es werden? legt fest, auf welches Qualitätsniveau Du in Deinem Raum zielst.
Verknüpfte Inhalte
Die Heimkino-Systemklassen definieren alle acht Klassen samt Kriterien, Zielwerten und Sonderfällen — sie sind die Referenz hinter diesem Überblick. Wer beim Begriff noch unsicher ist, beginnt bei Was ist ein Heimkino?. Die Verortung übernehmen Den richtigen Raum auswählen und Welche Klasse soll es werden?.
Quellen
Die Systemklassen sind eine AVITECT-eigene Setzung; externe Belege sind dafür nicht erforderlich.