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Monitor Audio ist ein britischer Lautsprecherhersteller mit Sitz in Rayleigh in Essex. Das Angebot reicht von Stereo- und Heimkinolautsprechern über Einbaulautsprecher für Wand und Decke bis zu Außenlautsprechern, dazu kommen Verstärker und Streamer. Zusammengehalten wird das von einer frühen Entscheidung, die das Haus seither nicht revidiert hat: Die Membranen sind aus Metall, und sie entstehen im eigenen Haus.

Auf einen Blick

Offizieller Name
Monitor Audio Limited
Land
Vereinigtes Königreich
Hauptsitz
Rayleigh, Essex, England
Gegründet
1972
Marktsegmente
  • HiFi
  • Heimkino
  • Custom Install
  • Outdoor Audio
Produktbereiche
  • Stereolautsprecher
  • Heimkinolautsprecher
  • Einbaulautsprecher für Wand und Decke
  • Außenlautsprecher
  • Subwoofer
  • Verstärker
  • Streamer

Herkunft

Gegründet hat das Unternehmen Mo Iqbal, zunächst in einer kleinen Fabrik in Teversham bei Cambridge; das erste Modell hieß MA1. Wenige Jahre später zog die Fertigung nach Essex, wo Monitor Audio bis heute sitzt. Der technische Wendepunkt kam Mitte der 1980er-Jahre mit dem vergoldeten Metallkalotten-Hochtöner: Gewebe- und Kunststoffkalotten waren damals die Regel, und die goldene Kalotte wurde für Jahrzehnte das Erkennungszeichen der Marke. Heute tritt das Unternehmen als Gruppe auf und führt weitere britische Marken, darunter Roksan und Blok.

Wofür Monitor Audio steht

Monitor Audio entwickelt Treiber und Membranen selbst, statt Standardchassis zuzukaufen, und hat sich dabei auf eine Materialklasse festgelegt: eine Aluminium-Magnesium-Legierung mit Keramikbeschichtung, im Haus C-CAM genannt. Das ist eine Konstruktionsentscheidung mit Folgen. Eine sehr steife Metallmembran schiebt ihren Aufbruch — den Punkt, an dem sie nicht mehr als Ganzes schwingt — nach oben aus dem Übertragungsbereich hinaus, während eine bedämpfte Kunststoff- oder Papiermembran ihn stattdessen abfängt. Beide Wege funktionieren, sie verlangen nur unterschiedliche Konstruktionen drumherum: Wer Metall einsetzt, muss die Resonanz sauber aus dem Weg räumen, und genau daran arbeitet die Treiberentwicklung hier seit Jahrzehnten.

Technologische Handschrift

Der Schwerpunkt der Eigenentwicklung liegt auf der Membran: Werkstoff, Oberflächengeometrie und Schichtaufbau kommen aus dem Haus und sind zugleich das, was die Serien voneinander unterscheidet. Dazu kommen der Hochtöner, die Schallführung davor, die Innengeometrie des Bassreflexrohrs und — für die Einbauserien — das Klemmsystem, mit dem ein Lautsprecher ohne sichtbare Schrauben in der Decke sitzt. Nach Herstellerangabe arbeitet daran eine Entwicklungsabteilung von rund 40 Personen.

Technologien und Materialien

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Dieselbe Membran, sichtbar wie unsichtbar

Viele Lautsprecherhersteller haben einen Schwerpunkt — Wohnraum oder Installation, Stereo oder Kino. Monitor Audio besetzt beide Seiten mit derselben Treibertechnik: neben den freistehenden Serien die Einbauserie Creator für Wand und Decke in drei Leistungsstufen, die THX-zertifizierte Cinergy für dedizierte Heimkinos, die in der Wand oder hinter einer akustisch transparenten Leinwand verschwindet, und Außenlautsprecher, in denen dieselben C-CAM-Treiber sitzen.

Serien

Abgekündigte Serien

Wofür sich Monitor Audio eignet

  • Wohnraum-Heimkino, das sichtbar bleiben darf

    Front, Center, Surround und Atmos-enabled-Kanäle kommen bei den mittleren Serien aus einer Baureihe, in Ausführungen, die als Möbel im Raum bestehen sollen.

  • Dedizierte Kinoräume

    Dafür steht mit Cinergy eine eigene, THX-zertifizierte Serie bereit, die an oder in der Wand und hinter einer akustisch transparenten Leinwand sitzt — dort also, wo Lautsprecher nicht als Möbel auftreten.

  • Architekturprojekte mit unsichtbarem Ton

    Die Einbauserie Creator für Wand und Decke ist dreistufig aufgebaut, sodass ein Projekt Haupt- und Nebenräume unterschiedlich aufwendig besetzen kann, ohne den Hersteller zu wechseln.

  • Außenbereiche

    Die wetterfesten Modelle arbeiten mit denselben C-CAM-Treibern wie die Innenserien und sind gegen UV-Strahlung, Korrosion und Wasser geschützt.

Was Monitor Audio nicht bietet

  • Ein geschlossenes Aktivsystem mit eigener Raumkorrektur

    Monitor Audio liefert die Lautsprecherseite. Verstärkung, Prozessor und Einmessung planst Du getrennt — das gibt Dir Freiheit bei der Elektronik und verlangt zugleich eine Entscheidung mehr.

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Quellen

Datenstand dieser Seite: 6. August 2026. Die Angaben zur Gruppe und zu den geführten Marken gelten mit dem Datenstand dieser Seite.

  1. Monitor Audio — About Us (Sitz Rayleigh/Essex, Umzug aus Cambridge 1976, Auftritt als Monitor Audio Group mit Roksan und Blok, Produktbereiche, erklärtes Konstruktionsziel)
  2. Monitor Audio — Heritage (Gründung 1972 durch Mo Iqbal in Teversham bei Cambridge, erstes Modell MA1, Gold Metal Dome ab 1985, Serienarchiv mit Jahresangaben)
  3. Monitor Audio — Terms & Conditions (Firmierung Monitor Audio Limited, eingetragener Sitz 24 Brook Road, Rayleigh, Essex)
  4. Monitor Audio — Product Ranges (Serienübersicht: Hyphn, Platinum 3G, Gold 6G, Studio 89, Silver 7G, Bronze 7G, Radius 4G, Apex 1G, Cinergy, Anthra und Vestra)
  5. Monitor Audio — Creator Series (Einbauserie für Wand und Decke in drei Leistungsstufen, Tier 1 bis Tier 3)
  6. Monitor Audio — Cinergy 300 (THX Certified Ultra, Montage in der Wand, an der Wand oder hinter akustisch transparenter Leinwand, MPD-Hochtöner)
  7. Monitor Audio — Climate 80 (Außenlautsprecher mit C-CAM-Treibern, IP55, UV- und korrosionsbeständig)
  8. Monitor Audio — Stories: Introducing Vestra Subwoofer Series (Vestra und Anthra als die beiden eigenständigen Subwoofer-Serien des Herstellers, 06.05.2025)

Alle acht Quellen sind Herstellerdokumentation und damit als Herstellerangabe zu lesen. Zu seiner Marktposition veröffentlicht Monitor Audio keine belegbaren Angaben.

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