Zum Inhalt
Tastatur
  • Hilfe anzeigen?
  • Untermenü öffnen↓ / Space
  • Untermenü schließenEsc
  • Studio finden→ Studio
Tiefe
Fortgeschritten
Relevanz
fast immer empfehlenswert
Phasen
Detail
Phasen
Koordination

KonzeptphaseFrühe Klärung: Raum, Nutzung und Budget — noch ohne Detailplanung.

Subwoofer im MultiRoom

Warum ist Bass im MultiRoom so oft unterschätzt — und was bringt ein Subwoofer auch bei leiser Musik?

Eine Zone braucht einen Subwoofer, sobald ihre Lautsprecher den Bassbereich bei der Lautstärke, die dort wirklich gefahren wird, nicht mehr füllen — und das trifft die leisen Zonen früher als die lauten. Im MultiRoom ist der Subwoofer deshalb selten das Gerät für den Partyabend; er ist das Bauteil, das die Küche um sieben Uhr morgens vollständig klingen lässt. An der Planung ändert er mehr, als seine Größe vermuten lässt: Er belegt einen Verstärkerkanal oder eine Steckdose, er verlangt einen Platz, den die Zone erst hergeben muss, und er gehört immer zu genau einer Zone. Dieses Kapitel klärt, welche Zonen einen bekommen, wo er stehen kann, wenn es dort keinen Hörplatz gibt, wie er angebunden wird und wie viele es je Zone werden.

Tiefe Töne verschwinden als Erstes, wenn Musik leise läuft — Dein Gehör nimmt sie dann schwächer wahr. Deshalb klingt dieselbe Musik, die abends schön volltönend war, morgens beim Kaffee plötzlich dünn, und Du drehst lauter, obwohl Du das eigentlich gar nicht willst. Ein Subwoofer ist ein zusätzlicher Lautsprecher für genau diesen tiefen Bereich, und er nimmt Dir dieses Aufdrehen ab. Er gehört dabei immer zu einem Bereich Deines Zuhauses und spielt nur, wenn dort Musik läuft — Strom und einen Platz braucht er trotzdem, und beides überlegst Du besser vorher als hinterher.

Welche Zone einen Subwoofer bekommt

Ob ein System überhaupt einen eigenen Tieftonwiedergeber verlangt, wägt Braucht es einen Subwoofer? allgemein ab. Im MultiRoom fällt die Antwort häufiger mit Ja aus als in einer einzelnen Anlage, und dafür gibt es drei Gründe, die je Zone verschieden stark ziehen.

Die Zone wird leise gehört. Kapitel 4 hat die Anspruchsstufe je Zone gesetzt und dabei festgehalten, dass beim leisen Hören der Bass zuerst fehlt; die Wahrnehmungsseite dahinter steht bei Menschliches Hören und Lautheit. Entscheidend für Deine Planung ist, was daraus im Alltag folgt. Fehlt unten etwas, greift niemand zum Klangregler — die Leute drehen lauter, bis die Musik wieder voll wirkt. Damit steigt der Pegel der ganzen Zone über das Maß, das dort eigentlich gewollt war: Am Esstisch wird Unterhaltung anstrengend, im Flur hört das halbe Haus mit, und abends kollidiert dieselbe Zone mit den Grenzen, die Kapitel 19 einführt. Eine gehörrichtige Lautstärkeanhebung zielt auf denselben Effekt, kann aber nur anheben, was der Lautsprecher überhaupt wiedergibt.

Dieselben Chassis geben auch Stimmen wieder. In den meisten Zonen hängen kleine Zwei-Wege-Lautsprecher, deren Tiefmitteltöner den gesamten Bereich von den tiefen Tönen bis in die Sprachlage abdeckt. Nimmt ihm ein Subwoofer den Tiefbass ab, bewegt er sich weniger weit und bleibt in dem Bereich sauberer, in dem Stimmen und Instrumente liegen. Dieser Gewinn fällt in der Küche mit vier Deckenlautsprechern oft eher auf als der zusätzliche Tiefgang selbst.

Die Bauform der Zone lässt keine Wahl. Kapitel 6 hat je Zone über Aufbau, Einbau oder unsichtbare Integration entschieden, und mit dieser Entscheidung ist die Frage nach dem Bass manchmal schon beantwortet. Lautsprecher mit sehr kleiner Öffnung und überputzte, im Sinne von unsichtbaren Lautsprechern integrierte Flächen bringen den unteren Bereich konstruktionsbedingt nicht mit. Wo Du diesen Integrationsgrad willst, ist der Subwoofer kein Aufpreis für mehr Klang — er ist der Teil des Lautsprechers, der außen nicht sichtbar sein soll. Diese Zonen stehen deshalb ganz oben auf der Liste, und zwar bevor die Deckenöffnungen festgelegt werden.

Wo er steht, wenn die Zone keinen Hörplatz hat

Im Bass entscheidet der Aufstellort mehr als jede Einstellung danach, weil er festlegt, wie stark die Raummoden des Raums angeregt werden. So weit gleicht das MultiRoom jeder anderen Anlage. Der Unterschied steckt in der Suche: Am Hörplatz einer Stereoanlage stellst Du den Subwoofer probeweise auf den Sessel und gehst die möglichen Standorte ab — das Verfahren beschreibt Subwoofer integrieren im HiFi-Guide. Es setzt den einen Ort voraus, an dem es stimmen muss. In einer Küche, einem Flur oder einem offenen Essbereich gibt es diesen Ort nicht.

An seine Stelle tritt die Liste der Aufenthaltsorte, die Du in Kapitel 2 und 3 aufgenommen hast: Arbeitsplatte, Tisch, Sofa, der Weg zur Tür. Der Maßstab ist dann die Spanne zwischen dem Ort mit dem meisten und dem mit dem wenigsten Bass, und nicht das beste Ergebnis an einer einzigen Stelle. Das ändert die Bewertung der Ecke: Sie liefert den höchsten Pegel und zugleich die ungleichmäßigste Verteilung. In einer Zone mit einem versteckten, eher kleinen Gerät kann dieser Pegelgewinn den Ausschlag geben — die Entscheidung fällt aber bewusst und nicht, weil dort gerade Platz war.

Die zweite Besonderheit ist banal und wiegt in der Praxis schwerer als die erste: Es gibt selten mehr als eine Handvoll erlaubter Standorte. Der Sockel der Küchenzeile, der Hohlraum unter einer Sitzbank, ein Schrankfach, die Nische hinter einer Verkleidung — dorthin muss Strom kommen, und je nach Anbindung auch eine Leitung. Damit rückt die Positionsentscheidung in die Koordination mit Schreiner und Elektriker und fällt, bevor die Küche bestellt wird. Wer sie auf den Montagetag verschiebt, wählt zwischen den Plätzen, die übrig geblieben sind.

Wie er angebunden wird

Für den Weg des Signals zum Subwoofer gibt es drei Bauweisen. Sie unterscheiden sich weniger im Klang als in dem, was sie in Deiner Kanalbilanz aus Kapitel 8 verschieben.

Drahtlos an einem Gerät der Plattform. Der Subwoofer hat eigene Endstufen und bekommt sein Signal über das Netzwerk. Er belegt keinen Verstärkerkanal, verlangt aber eine Steckdose an seinem Standort und gehört fest zu einem Gerät des Systems. Ob ein bestimmtes Gerät überhaupt einen Subwoofer aufnimmt, ist eine Eigenschaft der Plattform und keine Selbstverständlichkeit: Für den Sonos Sub Mini etwa nennt der Hersteller als Voraussetzung ein verstärktes, ortsfestes Produkt des Systems. Diese Prüfung gehört an dieselbe Stelle wie die Geräteauswahl in Kapitel 10.

An einem Signalausgang eines Verstärkers. Der Subwoofer bringt seine Endstufe mit, das Signal kommt aber als unverstärktes Analogsignal aus dem Zonengerät. Auch dieser Weg kostet keinen Kanal, dafür läuft eine Leitung zwischen zwei Steckdosenkreisen durchs Haus, und damit ist die Brummschleife ein Thema; die Gegenmittel sammelt Mantelstromfilter und galvanische Trennung. Die zweite Falle sitzt im Gerät: Ein Verstärker mit vielen Kanälen kann genau einen solchen Ausgang führen, und dann ist die Zahl der Zonen mit Subwoofer schon entschieden, bevor jemand über Kanäle spricht.

Passiv an einem Verstärkerkanal. Viele Modelle für den Einbau kommen ohne eigene Endstufe. Sie hängen wie ein Lautsprecher am Verstärker und stehen deshalb mit einem eigenen Kanal in der Bilanz — genau so, wie Kapitel 8 sie zählt. Der Vorteil ist die Freiheit bei der Geräteauswahl, der Preis sind Kanal, Leitung und die Frage, wer die Frequenzen aufteilt.

Diese letzte Frage stellt sich in jeder der drei Bauweisen: Wer nimmt den Lautsprechern der Zone den Tiefbass ab? Filtert die Elektronik jeden Kanal mit einem Hochpass, entsteht eine saubere Übergabe — das ist der Regelfall des Bassmanagements. Fehlt diese Möglichkeit, laufen die Lautsprecher voll durch und der Subwoofer ergänzt nur unterhalb ihrer Grenze; dann wird sein eigener Tiefpass zur entscheidenden Stellgröße, und was dabei zu beachten ist, steht bei der Übergangsfrequenz. Ob ein Streaming-Verstärker das eine oder das andere anbietet, entscheidet über die Klangqualität der Zone stärker als die Wattzahl auf dem Karton — und diese Frage stellst Du vor dem Kauf, nicht am Montagetag. Das Einstellen selbst gehört zur Inbetriebnahme und damit zu Kapitel 20.

Wie viele — und für wie viele Zonen

Ein Subwoofer gehört zu genau einer Zone. Das ist keine Eigenheit einzelner Geräte, sondern folgt aus dem, was eine Zone ausmacht: eigene Quelle, eigene Lautstärke, eigenes Ein und Aus. Der Subwoofer bekommt die tiefen Anteile des Signals dieser einen Zone und regelt mit ihrer Lautstärke mit. Zwei Zonen, in denen verschiedene Musik verschieden laut läuft, könnte er gar nicht gleichzeitig bedienen — dafür bräuchte er zwei Signale und zwei Pegel. In der Bedienung sieht man das direkt: Beim Sonos Sub Mini etwa erscheint das gekoppelte Gerät nicht mehr als eigener Teilnehmer, Lautstärke und Stummschaltung gelten für Lautsprecher und Subwoofer gemeinsam.

Zu hören ist er trotzdem nebenan. Tiefe Töne kommen durch Öffnungen und durch das Bauteil selbst, und in einem offenen Wohnbereich reicht ein Subwoofer aus der Küche akustisch bis an den Esstisch. Das ist eine Grenze und kein Ersatz für ein zweites Gerät: Ist seine Zone aus, ist er still, und der Esstisch hat dann gar keinen Bass. Umgekehrt trifft derselbe Weg das Kinderzimmer über der Küche, weshalb der Bass in den Nachtabsenkungen aus Kapitel 19 eine eigene Rolle spielt.

Je Zone bleibt es in aller Regel bei einem Gerät. Ein zweites lohnt dort, wo eine echte Hörzone mehrere Plätze hat und der Bass zwischen ihnen schwankt — das ist der Multisub-Fall mit seinen symmetrischen Anordnungen und der gemeinsamen Abstimmung, und er verlangt eine Messung statt eines Bauchgefühls. Für Deine Zonenliste heißt das meistens etwas anderes: Ein Subwoofer in den zwei Zonen, in denen täglich und leise gehört wird, wirkt spürbarer als je einer in sechs Zonen, von denen vier Durchgangsbereiche sind.

Einbau, Sockel und flache Formen

Der freistehende Kasten neben dem Sofa ist im MultiRoom die Ausnahme, weil er dem widerspricht, wofür die Zonen sonst geplant wurden. Drei Familien treten an seine Stelle: besonders flache Gehäuse für den Sockel einer Küchenzeile oder eines Einbaumöbels, röhrenförmige Geräte, die aufrecht in einem Schrank oder Hohlraum stehen und über einen kurzen Kanal mit Gitter in den Raum abstrahlen, und Modelle für den Einbau in Wand oder Decke.

Allen dreien ist gemeinsam, dass die Umgebung das Volumen vorgibt. Damit entscheidet Hofmanns eiserne Regel über den Rest: Tiefgang, Wirkungsgrad und Gehäusegröße gibt es nicht gleichzeitig, und wenn die Größe feststeht, wird der Rest über Hub und Endstufenleistung eingekauft — die Herleitung steht bei den Subwoofer-Bauformen. Zwei Randbedingungen kommen im Einbau dazu.

Die Wand ist Teil der Konstruktion. Für jeden Tieftonwiedergeber gibt es an einer Grenzfläche zwei brauchbare Antworten — weit genug weg oder bündig hinein —, und die Herleitung dieser Weggabelung steht bei Wandabstand und Grenzflächenankopplung. Flache und eingebaute Formen nehmen den zweiten Weg, und die Fläche erhöht dabei zusätzlich den Wirkungsgrad. Wie konsequent sich daraus eine eigene Bauart entwickeln lässt, zeigt der Boundary Woofer.

Das Gebäude hört mit. Ein Gerät im Möbel oder in der Wand gibt seine Reaktionskräfte an den Baukörper ab, und der leitet sie als Körperschall weiter, wo Luftschall längst gedämmt wäre. Zwei gegeneinander arbeitende Chassis (kraftkompensiert) halten das Gehäuse ruhiger, eine Entkopplung trennt es vom Untergrund. Wo diese Trennung an ihre Voraussetzung stößt — der Untergrund geht selbst mit —, führt Holzbau und Holzbalkendecke in der Basswiedergabe aus. Im Neubau gehört das in dieselbe Abstimmung wie die Backboxen der Deckenlautsprecher, im fertigen Haus begrenzt es den Pegel.

Typische Missverständnisse

„Einen Subwoofer brauche ich nur, wenn es richtig laut werden soll." Der Satz kommt fast immer zusammen mit dem Zusatz, man wolle ja keine Disco. Gemeint ist Pegel, gebraucht wird Vollständigkeit — und die fehlt bei leiser Musik zuerst. Deshalb wirkt derselbe Subwoofer in einer Zone, in der morgens Radio läuft, deutlicher als in einer, in der zweimal im Jahr gefeiert wird. Wer beim Wort Subwoofer an Erschütterung denkt, denkt an eine Einstellung, die im MultiRoom niemand fahren will.

„Ein Subwoofer im Haus reicht für alle Zonen." Das Bild stammt von der Heizung: ein Gerät im Keller, Wärme überall. Musik verhält sich anders, weil jede Zone ihr eigenes Signal und ihre eigene Lautstärke hat. Ein Subwoofer kann nur einem davon folgen, und in dem Moment, in dem seine Zone stumm ist, hilft er auch keiner anderen. Wer in mehreren Zonen Bass will, plant mehrere Geräte — und entscheidet deshalb je Zone, ob es sich dort lohnt.

„Zwei Deckenlautsprecher mehr bringen dasselbe." Mehr Lautsprecher in der Decke lösen ein anderes Problem, nämlich die gleichmäßige Verteilung über die Fläche; das ist die Aufgabe aus Kapitel 4 und der Grund, warum eine Flächenzone überhaupt mehrere Quellen bekommt. Den unteren Bereich bringen sie kaum mit, weil kleine Chassis in einer Deckenöffnung ihn schlicht nicht abbilden. Beide Wege sind richtig, sie beantworten nur verschiedene Fragen: Verteilung kaufst Du über die Zahl der Lautsprecher ein, Bass über ein Gerät, das dafür gebaut ist.

Grenzen und Sonderfälle

Vier Fälle liegen außerhalb dieses Kapitels, und einer davon ist der wichtigste Satz darin.

Wo ein Subwoofer nichts verbessert. Klagt eine Zone darüber, dass es an der Spüle zu laut und am Fenster zu leise ist, hat sie ein Verteilungsproblem, und dagegen hilft kein Bass. Dasselbe gilt für eine Zone, in der regelmäßig Gesprochenes läuft und die Verständlichkeit fehlt — den strengeren Maßstab dafür setzt Sprachwiedergabe im Haus. In beiden Fällen braucht die Zone andere oder mehr Lautsprecher, und die Entscheidung gehört zurück in die Kapitel 6 und 7. Welchen Pegel eine Zone erreichen können muss, ordnet Wie laut muss ein MultiRoom-Audio-System sein? ein.

Draußen fehlt der Beitrag des Raums. Im Freien gibt es keine Flächen, die den Tiefton stützen, und ein Gerät, das im Wohnzimmer reicht, wirkt auf der Terrasse dünn. Dazu kommt die Grenze zum Nachbargrundstück, die drinnen niemanden betrifft. Was draußen sonst noch zu entscheiden ist, steht in Kapitel 18.

Das Heimkino zählt nicht mit. Sein Subwoofer arbeitet im Bassmanagement seines Prozessors und gibt den eigenen Tieftonkanal der Filmtonspur wieder. Er taucht in Deiner Zonenrechnung nicht auf, auch wenn der Fernsehton später in andere Zonen wandert; wie diese Verbindung entsteht, klärt Kapitel 16.

Die Abstimmung ist ein eigener Schritt. Übergangsfrequenz, Pegel und Laufzeit werden bei der Inbetriebnahme eingestellt und je Zone gemessen; das gehört zu Kapitel 20. Für einen einzelnen Hörplatz führt Subwoofer integrieren die Reihenfolge der Handgriffe im Detail vor.

Kurz gefasst — und wie es weitergeht

Drei Sätze bleiben von diesem Kapitel. Erstens: Der Subwoofer verdient seinen Platz in den Zonen, die leise gehört werden, und in denen, deren Lautsprecher klein oder unsichtbar sind — ohne ihn wird dort lauter gedreht, als eigentlich gewollt war. Zweitens: Ohne festen Hörplatz gibt es keinen Ort, für den die Aufstellung stimmen muss; gemessen wird an der Spanne über alle Aufenthaltsorte, und die Zahl der erlaubten Standorte ist so klein, dass die Entscheidung in die Koordination mit Schreiner und Elektriker gehört. Drittens: Ein Subwoofer gehört zu genau einer Zone, weil er ihrem Signal und ihrer Lautstärke folgt — Bass in mehreren Zonen heißt mehrere Geräte, und deshalb entscheidest Du je Zone.

Damit ist die Architektur Deines Systems vollständig: Zonen, Bauformen, Betriebsart, Kanäle und Bass stehen. Was jetzt noch fehlt, ist die Musik selbst. Quellen und Plattform klärt, woher sie kommt und wie stark Dich die Wahl der Plattform bindet.

Verknüpfte Inhalte

An welcher Stelle der Planung der Bass drankommt, ergibt sich aus der Kapitelfolge auf MultiRoom Audio; die Kanalbilanz, in die dieses Kapitel einzahlt, rechnet Verstärker und Kanalplanung. Im Glossar erklären Subwoofer das Gerät, Multisub das Zusammenspiel mehrerer Quellen, Bassmanagement und Übergangsfrequenz die Aufteilung zwischen Subwoofer und Lautsprecher, Raummode die Ursache der Positionsfrage und Zone den Begriff, aus dem die Zuordnung folgt; für den Einbau kommen Körperschall, Entkopplung und kraftkompensierte Treiberpaare dazu, für den analogen Signalweg die Brummschleife. Aus dem Wissensteil gehören Braucht es einen Subwoofer?, Subwoofer-Bauformen und Qualitätskriterien, Menschliches Hören und Lautheit, Raummoden, Wandabstand und Grenzflächenankopplung und Unsichtbare Lautsprecher hierher. Wie ein Subwoofer an einem einzelnen Hörplatz eingestellt wird, führt Subwoofer integrieren im HiFi-Guide vor; die Geräte aus den Beispielen sind der Sub Mini und der Sub 4 auf der Plattform Sonos.

Quellen

Dass der Subwoofer im MultiRoom vor allem den leisen Zonen zugutekommt und in die Zonen mit kleinen oder unsichtbaren Lautsprechern gehört, sind AVITECT-Setzungen aus der Planungspraxis. Ihre physikalische Grundlage ist belegt und auf den verlinkten Seiten nachzulesen: die schwächere Wahrnehmung tiefer Anteile bei geringem Pegel, die Wirkung von Raummoden und Aufstellung, der Zusammenhang aus Tiefgang, Wirkungsgrad und Gehäusegröße sowie das Verhalten an einer Grenzfläche. Die Zuordnung zu genau einer Zone folgt aus der Definition der Zone; die Produktangaben dazu sind markiert, weil die zugehörigen Seiten noch nicht geprüft sind. Offen bleibt, wie stark der Gewinn mehrerer Bassquellen in einer Zone ohne festen Hörplatz ausfällt — ebenso wie die Frage, welche Zonen bei AVITECT regelhaft einen Subwoofer bekommen.

Tastaturkürzel