- Tiefe
- Fortgeschritten
- Relevanz
- Pflicht bei Neubau und Sanierung
- Phasen
- Detail
- Phasen
- Koordination
KonzeptphaseFrühe Klärung: Raum, Nutzung und Budget — noch ohne Detailplanung.
Verkabelung
Welche Kabel gehören in Wand und Decke, bevor verputzt wird?
Von allen Entscheidungen dieses Guides ist diese die einzige, die Du später nicht mehr zurücknehmen kannst, ohne die Wand zu öffnen. Ein Verstärker wird getauscht, eine Zone wird umbenannt, eine Plattform wird gewechselt — eine Leitung, die im Estrich liegt, bleibt liegen. Der Elektriker zieht sie zu einem Zeitpunkt, an dem noch kein Gerät gekauft ist, oft Monate bevor jemand Musik hört. Die Frage dieses Kapitels lautet deshalb: Welche Leitungen gehören in welche Zone, wie viele Adern haben sie, welchen Querschnitt, und wo dürfen sie entlanglaufen? Kapitel 5 hat den Gedanken geliefert, aus dem sich fast alles davon ableitet: Der verstärkte Weg zwischen Verstärker und Lautsprecher ist der unbewegliche Teil Deiner Anlage. Dieses Kapitel legt ihn fest.
Musik kommt über Kabel in einen Raum, und diese Kabel liegen in der Wand. Solange gebaut wird, kostet ein Kabel mehr fast nichts — es ist ein bisschen Material und ein Weg, den der Elektriker sowieso geht. Ist die Wand einmal zu, kostet dasselbe Kabel eine kleine Baustelle mit Staub, Spachtel und Farbe, und manchmal geht es gar nicht mehr. Deshalb gilt hier eine einfache Haltung: Lieber jetzt ein paar Leitungen zu viel legen als später eine zu wenig haben.
Welche Leitungen in welche Zone
Aus Deiner Zonenliste und der Architekturentscheidung aus Kapitel 5 folgt je Zone eine kurze Liste. Sie sieht für jede Zone gleich aus, nur die Häkchen sitzen anders.
| Leitung | Wohin | Wann sie gebraucht wird |
|---|---|---|
| Lautsprecherleitung | vom Verstärkerort zu jedem Lautsprecher | sobald die Zone passive Lautsprecher bekommt — also in jeder Zone mit Einbau- oder Wandlautsprechern |
| Netzwerkleitung | zum Ort jedes Geräts, das im Netz hängt | bei verteilter Elektronik in jede Zone, bei zentraler in den Schrank; Kapitel 13 sagt, welche Geräte dazuzählen |
| Stromversorgung | an jeden Geräteort | überall dort, wo ein Verstärker, ein Streaming-Lautsprecher oder ein aktiver Subwoofer steht |
| Leerrohr | auf jedem Weg, der später noch einmal gebraucht werden könnte | immer dann, wenn heute niemand sagen kann, was in fünfzehn Jahren durch diesen Weg soll |
Zwei Punkte an dieser Liste entscheiden mehr als die Liste selbst.
Die Netzwerkleitung ist der Weg mit der harten Grenze. Eine Lautsprecherleitung, die zu lang oder zu dünn ist, verhält sich gutmütig: Es wird ein wenig leiser, der Frequenzgang verbiegt sich leicht, und man kann damit leben. Eine Netzwerkstrecke, die ihre Streckengrenze überschreitet, fällt auf eine niedrigere Stufe zurück oder gar nicht erst hoch — dazwischen liegt nichts. Welche Größe je Signalklasse zuerst greift und warum digitale Wege mehr Reserve verlangen als analoge, sortiert Kabeldimensionierung für lange Wege; was Dein Heimnetz für MultiRoom leisten muss, klärt Kapitel 13. Für diese Liste zählt nur die Konsequenz: Auf der Netzwerkseite wird großzügig geplant, weil ein Fehler dort ganz ausfällt statt ein bisschen.
Nicht alles darf in denselben Schacht. Eine Lautsprecherleitung führt hohe Ströme und strahlt kräftig ab, ist selbst aber nahezu unempfindlich; eine unsymmetrische Analogleitung — das Kabel zu einem aktiven Subwoofer etwa — ist genau umgekehrt die empfindlichste Gruppe im ganzen Haus. Welche Gruppe neben welcher liegen darf, welche Trennung dafür ausreicht und warum Abstand die billigste und zuverlässigste der drei Maßnahmen ist, behandelt Kabelwege und EMV-Trennung. Für die Planung reicht die Reihenfolge von dort: erst die Signalgruppen aus der Geräteliste ableiten, dann die Trassen zeichnen, dann die unvermeidlichen Parallelführungen einzeln entscheiden — und erst danach Kabel aussuchen.
Was in dieser Liste bewusst fehlt, ist das Kombikabel, das mehrere Dienste unter einem Mantel führt. Es spart am Bautag Zugarbeit und Rohrquerschnitt und nimmt im Schadensfall alle Dienste mit; typgleich nachkaufen lässt es sich später oft nicht. Für kurze, zugängliche Wege kann es die richtige Wahl sein, für alles, was in der Wand verschwindet, gewinnt fast immer das Leerrohr mit getrennten Leitungen — die Abwägung im Einzelnen steht bei den Hybrid- und Composite-Kabeln.
Adern und Querschnitt: zwei Festlegungen je Strecke
Für jede Lautsprecherleitung fallen genau zwei Entscheidungen. Beide sind nach dem Verputzen erledigt, und beide hängen an Größen, die längst auf Deiner Zonenliste stehen.
Die Aderzahl folgt aus der Betriebsart — und aus der, die später kommen könnte. Eine Zone mit Summensignal braucht ein Adernpaar, eine Stereozone zwei. Kapitel 7 hat den Fall beschrieben, dass aus einer heutigen Fläche später ein Hörplatz wird: Die Betriebsart ist dann eine Einstellung von zwei Minuten, die Adern in der Decke sind es nicht. Deshalb geht die vieradrige Leitung auch in Zonen, die heute summiert spielen. Sie kostet ein paar Euro mehr und hält die zweite Tür offen.
Der Querschnitt folgt aus dem Widerstand, den die Strecke haben darf. Die Frage auf der Baustelle lautet meist „reicht 1,5 Quadratmillimeter?" — und in dieser Form ist sie nicht zu beantworten, weil die Antwort an der Länge und an der angeschlossenen Impedanz hängt. Beantwortet wird stattdessen: Wie viel Schleifenwiderstand darf die Leitung im Verhältnis zur Nennimpedanz haben, über die tatsächlich verlegte Länge und mit Hin- und Rückleiter gerechnet? Aus dieser einen Zahl fällt der Querschnitt von selbst. Den Rechenweg führt die Formelseite Schleifenwiderstand vor, die Auslegungsgröße samt Normwerten je Querschnitt steht bei den Lautsprecherleitungen als Leistungsweg, und wie eine amerikanische AWG-Angabe im Datenblatt in Quadratmillimeter übersetzt wird, klärt Leiterquerschnitt und AWG. Zwei Konsequenzen daraus gehören in Deinen Plan: Der Querschnitt wird je Strecke bestimmt und nicht einheitlich für das ganze Haus — die kurze Leitung ins Bad braucht weniger als die lange auf die Terrasse. Und gerechnet wird mit der verlegten Länge, nicht mit der Luftlinie im Grundriss; der Weg über Wand, Decke und Estrich, jeder Höhenversatz, die Schleife im Rack und die Serviceschlaufen an beiden Enden kommen dazu.
Für Stereozonen genügt eine Leitung statt zweier. Der Weg aus dem Technikschrank geht vieradrig bis zum ersten Lautsprecher; dort wird aufgezweigt, und zweiadrig läuft es weiter zum zweiten. Das ist günstiger als zwei getrennte Leitungen, der Elektriker zieht nur eine, und im Schrank kommt nur die Hälfte an Kabeln an — was der Kabelführung dort spürbar hilft. Zwei Dinge gehören mitgedacht: Der zweite Lautsprecher hängt danach an einer längeren Schleife als der erste, und diese längere der beiden Strecken bestimmt den Querschnitt. Und die Abzweigstelle liegt hinter dem ersten Lautsprecher, also an einer Stelle, die erreichbar bleiben muss.
Was auf Vorrat liegt
Der Teil dieses Kapitels, den Bauherren am häufigsten streichen, ist der, den sie später am häufigsten vermissen. Vorrat heißt hier drei verschiedene Dinge, und sie kosten am Bautag sehr unterschiedlich wenig.
Leerrohre sind der Vorrat, der die Frage offenlässt. Ein Rohr legt sich nicht darauf fest, was einmal hindurchgeht — genau das ist sein Wert. Damit es diesen Wert behält, muss es allerdings mehr sein als ein Rohr in der Wand: Der Innendurchmesser wird gegen den dicksten Steckerkopf gerechnet, der später hindurchsoll, jeder zusätzliche Bogen vervielfacht die Zugkraft, ein Rohr über der zulässigen Füllung ist ein belegtes Rohr, der Zugdraht bleibt drin, und beide Enden müssen erreichbar bleiben. Was jede dieser fünf Größen im Einzelnen verlangt und welche Normwerte dahinterstehen, führt Leerrohr als Planungsgröße aus.
Reserveadern sind der Vorrat, der nichts extra kostet. Wer ohnehin eine Leitung in eine Zone zieht, zieht sie vieradrig; wer ohnehin eine Netzwerkleitung an eine Decke legt, legt zwei. Der Materialunterschied verschwindet neben dem Aufwand, den derselbe Weg ein zweites Mal verursachen würde. Auch der Technikschrank gehört in diese Rechnung: Was dort an Steckdosen, Netzwerkanschlüssen und freiem Luftraum vorgesehen ist, entscheidet später über jedes zusätzliche Gerät — die Platz- und Wärmeseite davon steht beim Technikraum für AV-Technik.
Leitungen in Zonen, die es heute nicht gibt, sind der teuerste Vorrat und der wirksamste. Das Arbeitszimmer, das ein Kinderzimmer wird, der Keller, der ausgebaut wird, die Terrasse, die erst nach dem Einzug gepflastert wird: Für jede dieser Zonen kostet eine Leitung im Rohbau Material und einen Weg, den ohnehin jemand geht. Dieselbe Leitung nachträglich zu legen heißt Decke öffnen, schließen, spachteln, streichen — und in vielen Häusern geht sie dann gar nicht mehr, weil kein Weg mehr frei ist. Die Entscheidung, die Du hier triffst, ist deshalb keine Kabelentscheidung: Du entscheidest, ob eine spätere Zone zentral versorgt werden kann oder nur noch als verteilte Lösung dazukommt.
Was feststehen muss, wenn gezogen wird
Die Leitung wird gelegt, bevor die Geräte feststehen — so läuft eine Planung normalerweise ab. Die Kunst besteht darin, zu wissen, was zu diesem Zeitpunkt entschieden sein muss und was ruhig offenbleiben darf.
Feststehen muss die Geometrie. Wo hängt jeder Lautsprecher, wo steht der Verstärker, wo läuft die Leitung dazwischen, wie lang ist sie, und welche Signalgruppen liegen auf welcher Trasse? Aus diesen Angaben folgen Aderzahl, Querschnitt und Rohrdurchmesser vollständig. Sie sind zugleich das, was der Elektriker als Auftrag braucht — eine Zonenliste mit Lautsprecherpositionen und Leitungswegen, keine Geräteliste.
Offenbleiben darf fast alles, was ein Gerät betrifft. Welcher Verstärker im Schrank steht, welche Plattform Du wählst, ob eine Zone summiert oder in Stereo spielt, wie viele Kanäle das Gerät am Ende hat: Das entscheidest Du, wenn die Wände zu sind, und keine dieser Entscheidungen greift zurück in die Leitung — vorausgesetzt, sie ist vieradrig und ausreichend bemessen. Genau dafür wird sie es. Ob eine Netzwerkdose gesetzt oder ein fertig konfektioniertes Kabel eingezogen wird, ist dagegen eine Entscheidung, die am Bautag fällt; die Abwägung dazu steht bei Feldkonfektionierung oder Fertigkabel.
Beschriftet wird an beiden Enden, und zwar sofort. Eine Leitung ohne Kennzeichnung ist im Schrank nicht von ihren elf Geschwistern zu unterscheiden, und die Zuordnung nachträglich auszumessen kostet eine Arbeitszeit, die niemand eingeplant hat — zu zweit, weil einer im Schrank steht und einer am Lautsprecher. Die Kennzeichnung steht bei den sechs Angaben, die Kabelwege und EMV-Trennung je Trasse verlangt, ausdrücklich mit dabei — sie beantwortet die Frage, woran jemand in zehn Jahren erkennt, was hier liegt. Für Dein System heißt das: Zonenname am Lautsprecherende, derselbe Name am Schrankende, dazu die Aderbelegung dort, wo aufgezweigt wurde. Was davon in die Übergabeunterlagen wandert und wie ein Bestandsplan aussieht, ist das Thema von Kapitel 22.
Typische Missverständnisse
„Bei den Kabeln kann man sparen." Klar, der Unterschied zwischen einem soliden und einem teuren Lautsprecherkabel derselben Bauart hört sich niemand an — und deshalb ist Sparen an der Kabelmarke auch völlig in Ordnung. Sparen am Querschnitt und an der Aderzahl ist etwas anderes: Beides ist nach dem Verputzen nicht mehr korrigierbar, und der Unterschied zwischen 1,5 und 2,5 Quadratmillimetern kostet im Rohbau den Preis eines Abendessens. Das Geld gehört an die Stelle, an der eine Änderung später teuer wird, und nicht an die, an der später jederzeit getauscht werden kann.
„Das Kabel ist doch nur zehn Meter lang." Zehn Meter im Grundriss sind selten zehn Meter in der Wand. Der Weg geht über Wand, Decke und Estrich statt quer durch den Raum, er umgeht Türen und Fenster, er macht den Höhenversatz zwischen zwei Geschossen mit, und an beiden Enden hängt eine Serviceschlaufe. Dazu kommt, dass elektrisch ohnehin die doppelte Länge zählt, weil der Strom zurückmuss. Wer mit der gezeichneten Zahl rechnet, rechnet auf der Lautsprecherseite ein wenig zu knapp und auf der Netzwerkseite an der falschen Seite der Klippe.
„Ein Leerrohr ist doch drin, also passt das." Ein Rohr in der Wand ist noch keine Zusage, dass später etwas hindurchgeht. Dafür müssen fünf Bedingungen zusammenkommen: Innendurchmesser passend zum dicksten Steckerkopf, begrenzte Zahl an Bögen, freie Füllung, Zugdraht drin, beide Enden ohne Werkzeug erreichbar. Fehlt eine davon, hast Du ein Rohr und keinen Weg — und merken wirst Du es erst, wenn Du ihn brauchst.
Grenzen und Sonderfälle
Dieses Kapitel gilt der Verkabelung des MultiRoom-Systems im Wohngebäude, geplant vor dem Verputzen. Drei Fälle liegen daneben.
Im fertigen Haus ohne Leerrohr bleibt weniger übrig, aber nicht nichts. Wo keine Wand mehr geöffnet wird, entfällt die zentrale Architektur — und damit die Lautsprecherleitung als Planungsgegenstand. Was bleibt, sind kurze Wege innerhalb eines Raums, Kabelkanäle und Sockelleisten, der Weg über eine abgehängte Decke bei einer ohnehin anstehenden Sanierung, und für die Netzwerkseite die Frage, ob eine Zone wirklich Funk braucht oder ob ein einzelner Kabelweg zum Verstärkerort reicht. Der Sanierungsfall im Zimmertakt ist der häufigste von allen: Ein Raum wird gemacht, dorthin lässt sich legen, ins Nachbarzimmer nicht. Auch dort gilt die Regel dieses Kapitels — was gelegt wird, wird vieradrig und mit Rohr gelegt.
Der Weg nach draußen ist eine eigene Bauart. Eine Leitung in die Terrasse, zum Pool oder in den Garten verlässt den geschützten Bereich, und damit ändern sich Anforderungen an Mantel, Verlegetiefe und Verbindungstechnik. Was eine erdverlegte Leitung aushalten muss, steht bei den Kabelbauarten für die Erdverlegung, die Datenseite bei den Datenleitungen im Erdreich; die Entscheidungen, die eine Außenzone insgesamt vorzieht, sammelt Kapitel 18.
Analoge Signalwege durchs Haus sind ein Sonderfall mit eigenem Risiko. Wer ein unverstärktes Analogsignal quer durchs Gebäude führt — typischerweise zu einem aktiven Subwoofer in einer entfernten Zone —, verbindet zwei Steckdosenkreise miteinander und kann sich eine Brummschleife einhandeln; die Gegenmittel sammelt Mantelstromfilter und galvanische Trennung. Für die Verkabelung heißt das: Diese eine Leitung gehört mit Abstand zu allen Energie- und Lautsprecherwegen geplant, und wo das nicht geht, ist der Wechsel auf einen passiven Subwoofer am Verstärkerkanal die sauberere Antwort. Kapitel 9 entscheidet, welche Zone überhaupt einen Subwoofer bekommt.
Kurz gefasst — und wie es weitergeht
Drei Sätze halten die Verkabelung zusammen. Erstens: Je Zone gehören vier Dinge auf die Liste — Lautsprecherleitung zu jedem passiven Lautsprecher, Netzwerkleitung an jeden Geräteort, Strom dort, wo etwas steht, und ein Leerrohr auf jedem Weg, dessen Zukunft heute niemand kennt. Zweitens: Je Strecke fallen zwei Festlegungen, die Aderzahl aus der Betriebsart von heute und von übermorgen, der Querschnitt aus dem zulässigen Schleifenwiderstand über die verlegte Länge; beide werden je Strecke bestimmt und nicht pauschal fürs Haus. Drittens: Die Geometrie muss stehen, wenn gezogen wird, die Geräte dürfen offenbleiben — und was gezogen wird, wird an beiden Enden beschriftet, weil die Zuordnung später nur noch messbar ist.
Damit liegt die Infrastruktur Deines Systems fest, und alles Weitere lässt sich ändern, ohne dass jemand eine Wand öffnet. Der nächste Schritt geht dorthin, wo Du das System täglich anfasst: Bedienung klärt, wie Musik in einer Zone so selbstverständlich startet wie Licht am Lichtschalter — lokal im Raum, zentral oder per Sprache.
Verknüpfte Inhalte
Wo dieses Kapitel im Ablauf steht und welche Kapitel für Deine Ausgangslage sonst noch zählen, zeigt der MultiRoom-Audio-Guide; das vorige Kapitel Netzwerk sagt, welche Geräte überhaupt einen Netzwerkanschluss brauchen, und der Glossareintrag Zone hält fest, was eine Zone an Infrastruktur verbraucht. Für die elektrische Auslegung sind Lautsprecherleitungen als Leistungsweg, die Formelseite Schleifenwiderstand und Leiterquerschnitt und AWG die Grundlagen; was je Signalklasse zuerst die Grenze setzt, ordnet Kabeldimensionierung für lange Wege. Die Wege selbst behandeln Leerrohr als Planungsgröße und Kabelwege und EMV-Trennung, den Ort, an dem sie zusammenlaufen, der Technikraum für AV-Technik. Auf der Netzwerkseite gehören die Heimnetzwerk-Grundlagen, die PoE-Planung und die Wahl zwischen Feldkonfektionierung oder Fertigkabel dazu, für den Geräteort die Stromversorgung für AV-Systeme. Warum ein Kombikabel im Wandweg selten gewinnt, steht bei den Hybrid- und Composite-Kabeln; den Weg nach draußen beschreiben die Kabelbauarten für die Erdverlegung und die Datenleitungen im Erdreich.
Quellen
Die Zuordnung der vier Leitungsarten je Zone, die Regel, vieradrig auch in Summenmono-Zonen zu legen, und der Verkabelungsweg für Stereozonen über eine einzige Leitung mit Abzweig am ersten Lautsprecher sind AVITECT-eigene Setzungen aus der Planungspraxis und brauchen keinen externen Nachweis. Belegt sind die technischen Grundlagen auf den verlinkten Seiten: der Schleifenwiderstand als Auslegungsgröße samt den Normwerten je Querschnitt, das unterschiedliche Verhalten analoger und digitaler Strecken an ihrer Grenze, die Anforderungen an Füllgrad, Bögen und Zugänglichkeit eines Leerrohrs sowie die Einteilung der Signalgruppen nach Störwirkung und Empfindlichkeit.