Einleitung
Der Bravia Projector 7 heißt bei Sony VPL-XW5100ES und ist das kleinste der drei Modelle der Bravia-Projector-Linie. Sein Bild entsteht auf drei reflektiven SXRD-Panels in nativer 4K-Auflösung, jeder Bildpunkt einzeln, und verarbeitet wird es vom XR-Prozessor — demselben, der zuvor nur in den beiden größeren Modellen saß und dynamisches Tone-Mapping in ein Sony-Projektorbild gebracht hat.
Womit dieses Modell bezahlt: mit Licht und mit Bedienkomfort. 2.200 Lumen sind der niedrigste Wert der Linie, und Zoom, Fokus und Lens-Shift stellst Du von Hand am Gerät ein. Für einen Raum, dessen Licht sich kontrollieren lässt und in dem der Projektor einmal ausgerichtet wird und dann steht, ist beides verschmerzbar. In einem Wohnraum mit Fenstern und wechselnden Bildformaten wird es zur täglichen Einschränkung.
Die Highlights des VPL-XW5100ES im Überblick
Helligkeit
2.200 lm
ANSI-Lumen
Native Auflösung
3840 × 2160
Lichtquelle
Laser-Phosphor
Throw Ratio
1,38 – 2,21
Kontrast
∞:1
Bilddiagonale
60 – 300 Zoll
Lens-Shift
Vertikal
±71 %
Horizontal
±25 %
HDR-Formate
- HDR10
- HLG
Gehäuse
B × H × T
460 mm200 mm472 mm
nur Korpus · Gewicht 13 kg
Der Abstand zum nächstgrößeren Modell ist kleiner, als der Aufpreis vermuten lässt, und er liegt an genau zwei Stellen: beim Licht und bei der Optik. Der Projector 8 hat 2.700 Lumen statt 2.200 und eine motorisierte Optik mit weiterem Shift-Bereich; Panel, Prozessor und Anschlüsse sind dieselben. Wer also den Raum abdunkeln kann und den Projektor einmal ausrichtet, bekommt hier dasselbe Bildkonzept.
Was am Sitzplatz an Licht ankommt, entscheidet sich erst danach: Je breiter das Bild, desto weniger Licht fällt auf jeden Quadratmeter, und Gain und Oberfläche der Leinwand bestimmen, wie viel davon zurückgeworfen wird. Wofür Lumenangaben taugen und wofür nicht, gehört an den Anfang dieser Kette.
Technologien im VPL-XW5100ES
Was in den technischen Daten steckt — auf unseren Wissensseiten erklärt und vertieft.
Eignet sich der VPL-XW5100ES für Dich?
Mobiles Kino für unterwegs.
Großes Kino im Wohnzimmer.
Multifunktionsraum mit Heimkino.
Dedizierter Heimkinoraum.
Perfekt für Dich, wenn …
- Du einen Projektor mit großzügigem Lens-Shift brauchst.
- Du Dir keine Gedanken über Regenbogen-Effekte machen möchtest.
- Du gelegentlich auch Videospiele spielen möchtest.
- Du kein separates Netzteil am Gerät möchtest.
- Du etablierten Projektor-Herstellern mit Installations-Erfahrung vertraust.
- Du ein natives 4K-Panel suchst.
- Du ein Black Cinema auf Referenz-Niveau bauen möchtest.
Eher nicht für Dich, wenn …
- Dein Raum Restlicht hat oder Du eine große Leinwand planst.
- Du 3D-Wiedergabe brauchst.
- Du Smart-TV-Funktionen und eingebaute Lautsprecher erwartest.
- Du den Beamer transportieren oder flexibel umstellen willst.
BRAVIA Projector Serie
Technische Daten
Bilderzeugung
- Projektionstechnologie
- SXRD (LCoS)
- Native Auflösung
- 3840 × 2160
Lichtquelle
- Lichtquelle
- Laser-Phosphor
Helligkeit
- Helligkeit
- 2.200 lm
Projektionsgeometrie
- Throw Ratio
- 1,38 – 2,21
- Optischer Zoom
- 1,6
Lens-Shift
- Lens-Shift vertikal +
- 71 %
- Lens-Shift vertikal −
- 71 %
- Lens-Shift horizontal +
- 25 %
- Lens-Shift horizontal −
- 25 %
HDR & 3D
- HDR-Formate
- HDR10
- HLG
Gehäusemaße
nur Korpus
- Höhe
- 200 mm
- Breite
- 460 mm
- Tiefe
- 472 mm
Gehäusemaße
- Gewicht
- 13 kg
Bildrechner
Wie weit muss der Projektor von der Leinwand weg? Gib Bildgröße oder Abstand ein.
Projektionsverhältnis 1,38 – 2,21:1
Abstand zur Leinwand
3,06 m – 4,89 m
Am Objektiv
- Breite
- 221 cm
- Höhe
- 125 cm
Licht auf der Leinwand
mittlerer Zoom
Je weiter der Projektor von der Leinwand weg steht, desto weniger Licht kommt an.
Projektor auf dem Band ziehen
Tele
4,89 m
Weitwinkel
3,06 m
Downloads
Vorteile
- Natives 4K-SXRD-Paneljeder Bildpunkt entsteht einzeln auf dem Panel, ohne Pixelversatz.
- Derselbe XR-Prozessor wie in den beiden größeren Modellen der Linie, inklusive dynamischem Tone-Mappingbeim Bildprozessor unterscheiden sich die drei Modelle der Linie nicht.
- Rund 12 ms Eingabeverzögerung bei 4K/120 Hz und Auto Low Latency Mode über beide HDMI-2.1-Eingänge.
- 24 dB Betriebsgeräusch laut Datenblattfür Räume, in denen der Projektor über den Sitzplätzen hängt, ist das die Angabe, die zählt.
Einschränkungen
- 2.200 Lumen sind der niedrigste Wert der Linie. Wie weit er reicht, entscheiden Bildbreite, Leinwandgain und Leinwandtyp zusammen mit dem Restlicht im Raumdie Lumenzahl allein sagt es nicht.
- Zoom, Fokus und Lens-Shift sind manuell einzustellen, und einen Objektivspeicher gibt es nicht. Nachjustieren heißt hier ans Gerät gehen, und ein Wechsel zwischen zwei Bildformaten auf derselben Leinwand ist keine Sache der Fernbedienung.
- Kein HDR10+ und kein Dolby Visionnur HDR10 und HLG. Material in diesen Formaten läuft, aber ohne das Tone-Mapping des jeweiligen Formats.
- Zur Lebensdauer der Laserlichtquelle macht Sonys Datenblatt keine Angabe. Wie lange die Helligkeit hält, lässt sich vor dem Kauf also nicht einordnen.
Häufige Fragen
Projector 7 oder Projector 8?
An zwei Zeilen der Datenblätter entscheidet sich das: 2.200 gegen 2.700 Lumen und manuelle gegen motorisierte Optik. Der Projector 8 verschiebt das Bild weiter (vertikal ±85 % statt ±71 %, horizontal ±36 % statt ±25 %) und zoomt rund 2,14-fach statt 1,60-fach. Panel, Prozessor, Anschlüsse und Gehäuse sind gleich. Zum Projector 9 hin ändern sich gegenüber dem Projector 8 nur noch Lichtstrom und Leistungsaufnahme.
Welchen Abstand zur Leinwand braucht er?
Sony gibt ein Projektionsverhältnis von 1,38:1 bis 2,21:1 an — bezogen auf die Bildbreite ergibt sich daraus die mögliche Spanne, und wo innerhalb dieser Spanne der Projektor stehen darf, hängt zusätzlich davon ab, wie viel Shift-Reserve die Deckenhöhe verlangt. Mit den Maßen Deines Raums legen wir die Position im AVITECT-Studio fest.
Wie lange hält die Laserlichtquelle?
Eine Zahl dazu nennt Sony in diesem Datenblatt nicht. Üblich ist bei Laserlichtquellen die Angabe einer Betriebsdauer bis zum Abfall auf halbe Helligkeit. Ohne Herstellerangabe steht hier keine geschätzte Zahl.
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