XGIMI
Titan Noir
Titan Noir ist XGIMIs Heimkino-Reihe für den Raum, der sich abdunkeln lässt: Projektoren mit Laserlichtquelle, zwei Blenden für den Schwarzwert und einer Optik mit weitem Zoombereich. Die Modelle unterscheiden sich in Lichtstrom und angegebenem Kontrast.
Zur MarkenseiteAuf einen Blick
- Hersteller
- XGIMI
- Serie
- Titan Noir
- Aktuelle Generation
- Titan Noir
- Segment
- Heimkino-Projektoren mit RGB-Triple-Laser und Blendensteuerung
- Produkttypen
- Heimkino-Projektor
- Position im Portfolio
- XGIMIs Heimkino-Reihe mit dem höchsten Lichtstrom, dem weitesten Zoombereich und Netzwerk- sowie Steueranschluss, ohne eingebautes Betriebssystem
Die Titan Noir im Überblick
Bei AVITECT umfasst die Reihe Titan Noir, Titan Noir Pro und Titan Noir Ultra Max. Der Ultra Max ist laut Hersteller eine ausgewählte Edition des Titan Noir Max: optische Einheiten nach Messwerten ausgesucht, aufwendiger kalibriert und mit einer Frontblende in Holzstruktur. Alle Modelle arbeiten mit einer RGB-Triple-Laser-Lichtquelle und erzeugen ein Bild mit 3.840 × 2.160 Bildpunkten auf einem 0,47-Zoll-SST-DMD.
Technik der Serie
Gebaut ist die Reihe um zwei Blenden und eine Optik, die einen großen Abstandsbereich abdeckt; die Lichtquelle ist ein Dreifarblaser.
Technologien
- EigenentwicklungTechnologieDual Iris
Dual Iris — XGIMIs zwei Blendenmodule mit Hand- und Automatikbetrieb; die Kontrastangabe des Herstellers braucht eine Einordnung.
- FremdtechnologieTechnologieDLP und DMD
DLP (Digital Light Processing) ist ein Projektionsverfahren, dessen Bildwandler das Digital Micromirror Device ist: ein Chip mit Millionen kippbarer Aluminium-Spiegelchen, je eines pro Bildpunkt, das Licht in das Objektiv oder daran vorbei lenkt. Helligkeit entsteht über die Zeit, die ein Spiegel im An-Zustand verbringt. Farbe entsteht je nach Aufbau gleichzeitig (drei Chips, Prisma) oder nacheinander (ein Chip, Farbrad oder geschaltete Lichtquelle) — aus der zeitlichen Farbfolge folgt der Regenbogeneffekt. Die Lichtquelle davor — Lampe, LED oder Laser — gehört nicht zur Technologie.
Modelle
Welches Modell passt zu mir?
Blenden, Optik, Anschlüsse und Bedienung sind bei allen drei Modellen gleich. Die Wahl hängt an Bildbreite und Raumlicht.
| Titan Noir | Titan Noir Pro | Titan Noir Ultra Max | |
|---|---|---|---|
| Lichtstrom | 4.800 ISO-Lumen | 6.000 ISO-Lumen | 8.000 ISO-Lumen |
| Nativer Kontrast laut Hersteller | bis 7.000:1 | bis 8.000:1 | bis 12.000:1 |
| Leistungsaufnahme | 300 W | 300 W | 360 W |
Mehr Lichtstrom heißt bei gleicher Leinwand ein helleres Bild oder ein größeres in derselben Helligkeit. Ein Beispiel: Der Ultra Max liefert zwei Drittel mehr Licht als der Noir. Bei gleicher Bildhelligkeit reicht das für eine um gut ein Viertel breitere Leinwand: Was der Noir auf 2,5 m Bildbreite leistet, schafft der Ultra Max auf rund 3,2 m.
Der Zoombereich macht die Reihe beim Montageort flexibel. Für 2,5 m Bildbreite darf der Projektor zwischen 2,45 und 5,0 m vor der Leinwand stehen. Der volle vertikale Lens Shift gilt, solange das Bild horizontal nicht verschoben ist.
Was XGIMI bei Geräten mit Blende als nativen Kontrast ausweist, erklärt die Seite zu Dual Iris. Im Wohnraum begrenzen helle Wände und Decke den Schwarzwert stärker als das Gerät; der Vorsprung der Reihe kommt im abgedunkelten Raum mit dunklen Flächen zur Geltung.
Titan Noir, Horizon 30, Horizon 20 oder Mira?
XGIMI führt vier Reihen für das Wohnzimmer. Drei davon projizieren mit Abstand zur Leinwand, die Mira steht als Ultrakurzdistanz-Gerät direkt davor.
| Serie | Aufstellung | Lichtstrom | Blende | 4K-Eingang | Netzwerk | Streaming-Apps |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Titan Noir | mit Abstand, Zoom 0,98–2,0:1, Lens Shift | 4.800–8.000 ISO-Lumen | Dual Iris | bis 60 Hz | WLAN und LAN | externer Zuspieler |
| Horizon 30 | mit Abstand, Zoom 1,2–1,5:1, Lens Shift | 4.800–6.600 ISO-Lumen | Dual Iris | bis 120 Hz | WLAN | Google TV |
| Horizon 20 | mit Abstand, Zoom 1,2–1,5:1, Lens Shift | 3.200–5.700 ISO-Lumen | nicht angegeben | bis 60 Hz | WLAN | Google TV |
| Mira | Ultrakurzdistanz, 0,175:1 | 2.000–3.000 ISO-Lumen | nicht angegeben | bis 60 Hz | WLAN und LAN | Google TV |
Titan Noir und Horizon 30 haben beide zwei Blenden. Die Titan Noir bringt mehr Licht, den weiteren Zoombereich sowie LAN und RS-232 mit; die Horizon 30 ist leichter, hat einen eingebauten drehbaren Standfuß und Google TV und nimmt 4K mit 120 Hz an.
Typische Anwendungen
Der Heimkinoraum oder das Wohnzimmer, das sich für den Film abdunkeln lässt. Dort zahlen sich die Blenden aus. XGIMI empfiehlt für die Reihe eine weiße, matte Leinwand ohne lichtlenkende Beschichtung, weil Dreifarblaser auf solchen Flächen eine sichtbare Körnung im Bild (Speckle) zeigen können.
Die Installation mit Mediensteuerung. Über LAN und RS-232 lässt sich der Projektor in eine Steuerung einbinden, über die drei HDMI-Eingänge hängen Zuspieler, Konsole und Streaming-Stick nebeneinander. Den Ton gibt eARC an HDMI 1 an den AV-Receiver weiter.
Die Abluft sitzt unter dem Gerät. Betrieben wird es deshalb auf dem mitgelieferten Standfuß oder an einer Halterung.
Für wen eignet sich die Titan Noir?
Räume, die sich abdunkeln lassen
Zwei Blenden senken den Schwarzwert; im hellen Raum bestimmt das Umgebungslicht, wie viel davon ankommt.
Große Bildbreiten
Mit 8.000 ISO-Lumen liefert der Ultra Max mehr Licht als jedes Modell der Horizon-Reihen.
Montageorte weit hinten oder nah an der Leinwand
Für 2,5 m Bildbreite darf die Titan Noir zwischen 2,45 und 5,0 m vor der Leinwand stehen, die Horizon-Reihen zwischen 3,0 und 3,75 m.
Anlagen mit Steuerung
LAN und RS-232 binden den Projektor in eine Mediensteuerung ein.
Wer zwischen Bildformaten wechselt
Lens Memory speichert bis zu fünf Objektivpositionen, etwa für 16:9 und Cinemascope; bei Noir und Pro kündigt XGIMI die Funktion für ein späteres Software-Update an.
Eine andere Serie kann sinnvoller sein, wenn …
Streaming-Apps direkt im Projektor laufen sollen
Die Titan Noir hat kein eingebautes Betriebssystem; die Horizon-Reihen und die Mira laufen mit Google TV.
eine Konsole 4K mit 120 Hz ausgeben soll
Die Titan Noir nimmt 120 und 240 Hz nur in 1080p an; 4K mit 120 Hz kann die Horizon 30.
der Projektor leicht und beweglich bleiben soll
Die Horizon-Reihen wiegen rund 5 kg und haben einen eingebauten Standfuß, mit dem sie auch an die Decke projizieren.
der Projektor dicht vor der Wand stehen soll
Dafür ist die Mira als Ultrakurzdistanz-Gerät gebaut.
Häufige Fragen zur Titan Noir
- Was unterscheidet Titan Noir und TITAN?
Lichtquelle, Bildwandler und Ausrichtung. Die Titan Noir hat einen RGB-Triple-Laser, einen 0,47-Zoll-DMD und zwei Blenden; der TITAN eine Laserlichtquelle mit Phosphor- und Farbrad, einen 0,78-Zoll-DMD und keine Blenden. XGIMI richtet den TITAN auch an gewerbliche Räume.
- Was ist der Unterschied zwischen Noir, Pro und Ultra Max?
Lichtstrom, angegebener Kontrast und Leistungsaufnahme. Pro und Ultra Max haben laut Hersteller ein Objektiv mit 15 Elementen; der Ultra Max ist zusätzlich ausgesucht und aufwendiger kalibriert.
- Wie kommen Netflix und Co. auf den Projektor?
Über einen externen Zuspieler am HDMI-Eingang, etwa einen Streaming-Stick, eine Spielkonsole oder einen AV-Receiver. Ein eigenes Betriebssystem hat die Reihe nicht.
- Kann ich eine ALR-Leinwand verwenden?
XGIMI empfiehlt eine weiße, matte Leinwand. Auf Flächen mit lichtlenkender Beschichtung kann ein Dreifarblaser sichtbares Speckle zeigen. Welche Fläche im eigenen Raum passt, klären wir mit Mustern im Studio.
Wie hell das Bild im eigenen Raum werden muss, hängt an Bildbreite, Leinwand und Restlicht. Das rechnen wir im Studio mit Deinen Maßen durch.
Quellen
Datenstand dieser Seite: 12. Oktober 2026. Die technischen Werte je Modell stammen aus den Stammblättern des Herstellers, Blenden, Lens Memory und Objektiv aus den Marketingtexten und Herstellerseiten, Anschlussverhalten, Steuerung und Leinwandempfehlung aus dem Helpcenter. Die Angaben zum TITAN stammen aus dessen Datenblatt und Marketingtexten. Die Rechnung zu Bildbreite und Abstand ist eine eigene Rechnung aus den Stammblattwerten.