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XGIMI

Horizon 30

Horizon 30 ist XGIMIs Heimkino-Reihe für Wohnräume, in denen der Projektor sichtbar im Raum steht und trotzdem an die Leinwand angepasst werden soll. Drei Modelle teilen sich Gehäuse, Laserlichtquelle, Optik und Ausstattung; sie unterscheiden sich in Helligkeit und Kontrast.

Zur Markenseite

Auf einen Blick

Hersteller
XGIMI
Serie
Horizon 30
Aktuelle Generation
Horizon 30
Erschienen
Oktober 2026
Segment
Heimkino-Projektoren mit RGB-Triple-Laser
Produkttypen
  • Heimkino-Projektor
Position im Portfolio
XGIMIs aktuelle Heimkino-Reihe mit Laserlichtquelle, optischem Zoom, Lens Shift und Blendensteuerung

Die Horizon 30 im Überblick

Die Reihe besteht aus Horizon 30 Pro, Horizon 30 Max und Horizon 30 Ultra Max. Alle drei arbeiten mit einer RGB-Triple-Laser-Lichtquelle, also mit roten, grünen und blauen Lasern, und erzeugen ein Bild mit 3.840 × 2.160 Bildpunkten auf einem 0,47-Zoll-DMD. Maße und Anschlüsse sind bei allen dreien gleich; der Ultra Max wiegt 100 Gramm mehr.

Technik der Serie

Laserlicht, verstellbare Optik und mechanische Blenden bilden den Kern der Reihe. Die Automatik für Schärfe, Trapezkorrektur und Bildausrichtung kommt aus XGIMIs übrigen Geräten.

Technologien

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Modelle

Welches Modell passt zu mir?

Gleich sind bei allen drei Modellen Optik, Anschlüsse und Bedienung. Die Wahl entscheidet sich deshalb an zwei Fragen: Wie breit soll das Bild werden, und wie dunkel wird der Raum?

Horizon 30 ProHorizon 30 MaxHorizon 30 Ultra Max
Lichtstrom4.800 ISO-Lumen5.300 ISO-Lumen6.600 ISO-Lumen
Nativer Kontrast laut Herstellerbis 8.000:1bis 9.000:1bis 10.000:1
Leistungsaufnahme250 W250 W300 W

Mehr Lichtstrom heißt bei gleicher Leinwand entweder ein helleres Bild in derselben Größe oder ein größeres Bild in derselben Helligkeit. Ein Beispiel: Der Ultra Max liefert gut ein Drittel mehr Licht als der Pro. Weil sich das Licht auf die Fläche verteilt, reicht das bei gleicher Bildhelligkeit für eine um etwa ein Sechstel breitere Leinwand: Was der Pro auf 2,5 m Bildbreite leistet, schafft der Ultra Max auf rund 2,9 m. Der Max liegt mit rund einem Zehntel mehr Licht näher am Pro als am Ultra Max.

Der Abstand zur Leinwand ist bei allen drei Modellen derselbe. Mit einem Projektionsverhältnis von 1,2 bis 1,5:1 steht der Projektor für 2,5 m Bildbreite zwischen 3,0 und 3,75 m vor der Leinwand. Der Zoom deckt diese Spanne ab, der Lens Shift verschiebt das Bild laut Stammblatt vertikal um ±130 % und horizontal um ±50 %.

Der Kontrast staffelt sich mit der Helligkeit. Ein Wert wie 10.000:1 sagt aber wenig, solange nicht klar ist, wie er gemessen wurde. Was XGIMI bei Geräten mit Blende als nativen Kontrast ausweist, erklärt die Seite zu Dual Iris. Im Wohnraum begrenzen helle Wände und Decke den Schwarzwert ohnehin stärker als das Gerät.

Horizon 30, Horizon 20, Titan Noir oder Mira?

XGIMI führt vier Reihen für das Wohnzimmer. Drei davon projizieren mit Abstand zur Leinwand, die Mira steht als Ultrakurzdistanz-Gerät direkt davor.

SerieAufstellungLichtstromBlende4K-EingangNetzwerkStreaming-Apps
Horizon 30mit Abstand, Zoom 1,2–1,5:1, Lens Shift4.800–6.600 ISO-LumenDual Irisbis 120 HzWLANGoogle TV
Horizon 20mit Abstand, Zoom 1,2–1,5:1, Lens Shift3.200–5.700 ISO-Lumennicht angegebenbis 60 HzWLANGoogle TV
Titan Noirmit Abstand, Zoom 0,98–2,0:1, Lens Shift4.800–8.000 ISO-LumenDual Irisbis 60 HzWLAN und LANexterner Zuspieler
MiraUltrakurzdistanz, 0,175:12.000–3.000 ISO-Lumennicht angegebenbis 60 HzWLAN und LANGoogle TV

Gegenüber der Horizon 20 mit denselben Gehäusemaßen hat die Horizon 30 zwei Blenden, nimmt 4K mit 120 Hz an und verschiebt das Bild weiter. Die Titan Noir hat ebenfalls zwei Blenden und bringt mehr Licht, einen weiteren Zoombereich sowie LAN und RS-232 mit; dafür ist sie schwerer und hat kein eingebautes Betriebssystem.

Typische Anwendungen

  • Das Wohnzimmer, in dem der Projektor auf einem Möbel steht oder an der Decke hängt und die Leinwand an der Wand gegenüber. Der Lens Shift erlaubt es, das Gerät unter- oder oberhalb der Bildmitte zu platzieren, und mit Lens Memory merkt sich die Reihe Einstellungen für verschiedene Leinwandformate, etwa 16:9 und Cinemascope.

  • Der Medienraum mit Spielkonsole. Beide HDMI-Eingänge nehmen 4K mit 120 Hz an, und über eARC an HDMI 1 geht der Ton an eine Soundbar oder einen AV-Receiver.

  • Die eingebauten Lautsprecher (2 × 12 W, abgestimmt von Harman/Kardon) sind für den Betrieb ohne weitere Anlage gedacht. Im Mehrkanal-Heimkino übernimmt eine eigene Tonanlage über eARC.

Für wen eignet sich die Horizon 30?

  • Wohnräume mit Leinwand, aber ohne festen Projektorplatz in der Bildachse

    Zoom und Lens Shift gleichen die Position optisch aus, das Bild bleibt in voller Auflösung.

  • Haushalte, die zwischen Bildformaten wechseln

    Lens Memory speichert die Einstellungen je Format und spart das Nachjustieren.

  • Räume, die sich abdunkeln lassen

    Dort zahlen sich die Blenden aus; im hellen Raum bestimmt das Umgebungslicht den Schwarzwert.

  • Spieler mit aktueller Konsole

    Zwei Eingänge mit 4K und 120 Hz sind vorhanden.

  • Wer Streaming-Apps direkt am Projektor will

    Die Reihe läuft mit Google TV, ein externer Zuspieler ist dafür nicht nötig.

Eine andere Serie kann sinnvoller sein, wenn …

  • der Projektor in eine Steuerung eingebunden werden soll, die über das Netzwerkkabel arbeitet

    Die Horizon 30 hat keinen LAN-Anschluss; ins Netz geht sie nur über WLAN (Wi-Fi 6). Die Titan Noir hat LAN und RS-232.

  • der Projektor sehr weit hinten oder sehr nah an der Leinwand stehen soll

    Der Zoom der Titan Noir deckt für 2,5 m Bildbreite 2,45 bis 5,0 m Abstand ab.

  • der Projektor dicht vor der Wand stehen soll

    Bei 1,2:1 braucht die Horizon 30 für 2,5 m Bildbreite mindestens 3 m Abstand. Für die Aufstellung direkt unter der Leinwand ist die Mira als Laser TV gebaut.

Häufige Fragen zur Horizon 30

Was ist der Unterschied zwischen Pro, Max und Ultra Max?

Lichtstrom, angegebener Kontrast und Leistungsaufnahme. Optik, Anschlüsse, Bedienung und Gehäuse sind gleich.

Muss der Projektor genau in der Mitte vor der Leinwand stehen?

Nein. Der Lens Shift verschiebt das Bild optisch nach oben, unten und zur Seite, und der Zoom passt die Größe an. Wie weit das im konkreten Raum reicht, hängt von Bildbreite und Montageort ab.

Lässt sich der Projektor an die Decke projizieren?

Ja. Der integrierte Standfuß dreht das Gerät um 360° horizontal und neigt es um bis zu 135°, eine zusätzliche Halterung ist dafür nicht nötig.

Was bringen die Blenden im Wohnzimmer?

Abgeblendet wird das Schwarz dunkler und das ganze Bild etwas dunkler. In einem Raum mit hellen Wänden und Restlicht fällt der Gewinn kleiner aus, weil das Umgebungslicht den Schwarzwert mitbestimmt. Die Blende lässt sich von Hand fest einstellen oder automatisch nachführen.

Kann ich den Projektor per Kabel ins Netzwerk bringen?

Nein. Die Reihe hat keinen LAN-Anschluss und verbindet sich über WLAN.

Wie hell das Bild im eigenen Raum werden muss, hängt an Bildbreite, Leinwand und Restlicht. Das rechnen wir im Studio mit Deinen Maßen durch.

Quellen

Datenstand dieser Seite: 12. Oktober 2026. Modellbezeichnungen und Serienstart stammen von der deutschen Herstellerseite zur Produktvorstellung 2026. Die technischen Werte je Modell stammen aus den Stammblättern des Herstellers, die Angaben zu Blende, Lens Memory und Standfuß aus den Marketingtexten zur Reihe. Die Rechnung zu Bildbreite und Abstand ist eine eigene Rechnung aus den Stammblattwerten.

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