Einmessung & Feinschliff — Kalibrierung für Bild und TonEinmessung & Feinschliff
Gemessen statt geschätzt: Bild und Ton so, wie der Film gemeint ist.
Dein Beamer zeigt Farben, die es im Kino nie gab? HDR wirkt zu dunkel, und der Center bleibt nach der Auto-Einmessung zu leise?
Ein Anzeigegerät kommt ab Werk auf Wirkung im hellen Ladenraum eingestellt, ein Receiver misst mit einem Beipack-Mikrofon einen Platz. Wir stellen beides auf die Werte, gegen die Filme abgenommen werden, und zeigen Dir die Messung.
Drei Stufen, vom geprüften Receiver bis zur dokumentierten Abnahme. Welche passt, hängt an Deinen Geräten und daran, wie weit Du gehen willst.
Basis-Einmessung
Für Anlagen, bei denen die Automatik einmal durchgelaufen ist. Wir prüfen Pegel, Laufzeit und Polarität aller Kanäle, setzen Bassmanagement und Übernahmefrequenzen bewusst und messen mit dem System Deines Geräts gegen eine Zielkurve. Danach hören wir ab und korrigieren nach.
Bild + Ton
Die Einmessung plus Bildkalibrierung an einem Termin: Weiß- und Schwarzpegel, Graubalance, Tonwertkurve und Farbraum, soweit das Gerät es zulässt, getrennt für SDR und HDR. Ein Protokoll mit den Werten vorher und nachher und eine Einweisung in die gespeicherten Modi.
Referenz-Abnahme mit Messprotokoll
Für Black-Cinema-Projekte und Anlagen mit externem Prozessor. Mehrere Sitzplätze, Bass unter der Schroeder-Frequenz, Farbmanagement und 3D-LUT über den Videoprozessor. Das Messprotokoll dokumentiert jeden Kanal und jede Graustufe und benennt das erreichte Performance Level.
Auch für Anlagen, die nicht von uns stammen. Voraussetzung ist Zugang zu den Gerätemenüs und, beim Ton, zur Raumkorrektur Deines Geräts: Dirac Live, Audyssey, ARC Genesis, RoomPerfect oder Trinnov Optimizer.
Was sich ändert, wenn gemessen wird
Beim Bild verschwindet der Farbstich aus den Grautönen, Hauttöne wirken wieder wie Haut, und HDR-Szenen behalten Zeichnung in den hellsten und dunkelsten Stellen. Das kalibrierte Bild ist dunkler als der hellste Modus des Geräts, und genau so ist es gemeint: Weißpunkt D65, Tonwertkurve nach BT.1886.
Beim Ton sitzen Dialoge in der Mitte der Leinwand und bleiben verständlich, wenn es laut wird. Effekte kommen aus allen Kanälen gleichzeitig an, der Bass stützt die Szene, ohne zu dröhnen. Die AVITECT-Performance-Level machen daraus eine Skala: Pegeltoleranzen von ±3 dB bis ±0,5 dB, Laufzeiten von 2 auf 1 Millisekunde. Welches Level Deine Anlage erreicht, steht am Ende im Protokoll.
Meistens drei Dinge. Erstens die Entscheidungen, die die Automatik allein getroffen hat: Lautsprechergröße, Übernahmefrequenz, Bassmanagement. Zweitens die Grundeinstellung, die jede Messung erst aussagekräftig macht: Sind alle Kanäle gleich laut, kommen sie gleichzeitig an, ist keiner verpolt? Ein einziger verpolter Kanal setzt die Anlage auf das unterste Performance Level. Drittens die Zielkurve, denn eine gerade Linie ist die falsche Vorgabe. Und das Bild misst kein Receiver.
Weil er für den hellen Ladenraum eingestellt wurde. Die mitgelieferten Bildmodi kennen Deinen Raum nicht. Eine Kalibrierung stellt Weiß- und Schwarzpegel, den Graustufenverlauf, die Tonwertkurve und, soweit das Gerät es zulässt, den Farbraum auf die Werte, gegen die Filme abgenommen werden. Was sie nicht kann: Schwarzwert und Farbumfang des Geräts verbessern. Sie korrigiert nach innen.
Ja. Voraussetzung ist Zugang zu den Gerätemenüs und, beim Ton, zur Raumkorrektur Deines Geräts. Was geht und wo das Gerät die Grenze setzt, sagen wir Dir vor dem Termin.
Nur begrenzt. Eine Auslöschung am Hörplatz füllt keine Einmessung auf, und einen zu langen Nachhall kürzt sie nicht. Dafür gibt es Raumakustik: Absorber, Diffusoren, Bassfallen. Oft kommen beide zusammen, erst der Raum, dann die Messung.
Das hängt am Umfang: nur Ton, Bild und Ton, oder die Referenz-Abnahme mit vollem Protokoll, dazu Geräte und Anfahrt. In jedem AVITECT-Heimkino-Projekt ist die Kalibrierung Teil der Stufe, von White Light bis Black Reference. Für einen eigenen Termin nennen wir Dir den Rahmen im ersten Gespräch.