Projekt ID: BO-BC-0028
Dieses Black Cinema ist HEIMKINO PUR
„Und das Bild ist ja auch, wenn man mal hinguckt, ist am Black Cinema fantastisch. Das hat ihn auch überrascht.“
Einleitung
Die meisten Kinoprojekte beginnen mit einem Raum. Hier gab es ihn noch gar nicht: Der Keller hatte zwar Platz, aber keine Aufteilung, die für ein Kino getaugt hätte. Günter Henne und sein Team vom AVITECT Studio Bochum haben den Raum erst gezeichnet und dann bauen lassen: Wände versetzt, somit den offenen Treppenabgang akustisch abgeschirmt und Schallschutztüren eingebaut. Entstanden ist ein Black Cinema mit vier Plätzen, modularen Akustikmodulen an Wänden und Decke und einer Technik, die in einem eigenen Nebenraum steht. Weil das Akustiksystem modular ist, steht so ein Raum nach dem Rohbau in sieben bis zehn Tagen.
Aufgabe
- Der vorgefundene Keller war als Kinoraum nicht nutzbar — die Raumaufteilung musste erst entstehen
- Offener Treppenabgang, der den künftigen Kinoraum zum Treppenhaus hin öffnete
- Schallschutz zum übrigen Haus, bei Leichtbau statt massivem Mauerwerk
- Gute Akustik, bezahlbarer Preis und sauberes Aussehen gleichzeitig
- Überdämpfungsgefahr in einem kleinen Raum
- Zwei parallel stehende Holztüren erzeugen Kammfiltereffekte
- Der Projektorkasten hinter der Rückwand verstärkte als Hohlraum das Lüftergeräusch
- Natives 16:9-Bild, Kinofilme laufen aber meist breiter
„Also so wie wir den Raum vorgefunden haben, konnten wir ihn ja nicht nutzen. Wir mussten ja den Treppenabgang sowie hier auch diesen Kellerraum und auch den jetzt angrenzenden Technikraum einmal umbauen.“
Bilder
Lösung
- Der komplette Raum wurde in SketchUp geplant, bevor eine Wand stand — der Kunde arbeitete selbst in SketchUp mit
- Wand versetzt, dadurch ein eigener Technikraum nebenan; Lüftung, Kühlschrank und Laufband fanden im Nebenraum Platz
- Treppenabgang geschlossen, zwei Schallschutztüren eingebaut, Trennwände mit schweren Platten statt Mauerwerk
- Modulare Akustikmodule in unterschiedlichen Stärken an Wänden und Decke, 10 cm Absorptionsvolumen
- Skyline oberhalb der Sitze gegen Überdämpfung; auch die Türen wurden mit Modulen bedämpft
- Vor-Wand vorn und hinten — sie schluckt die tiefen Frequenzen und schafft Volumen für die Lautsprecher
- Drei Fairland SR6P in der Front, selbst entwickelt mit Anselm Goertz; vier Woofer als Single Bass Array, die Rückwand ist für ein späteres DBA vorbereitet
- Anthem MRX 740 mit ARC-Einmessung; Akustikschaum im Projektorkasten gegen das Lüftergeräusch
- Motorische 21:9-Maskierung an der 16:9-Leinwand
- Viererreihe von Zinea in Stoff statt Leder; Stromschienen an der Decke, damit Spots werkzeuglos nachrüstbar bleiben
- Steuerung, die der Kunde selbst ändern darf — ohne Zertifizierung
„Selbst die Türen haben wir noch mal mit den fertigen Modulen bedämpft, weil die Türen ja parallel stehen — und zwei Holztüren gegenüber sind immer Kammfilter-Effekte.“
Weitere Stimmen
„An einem Samstag kann man so ein Kino komplett, wenn die Akustik angeliefert wird, anbringen und ist komplett fertig.“
„Es muss nicht immer Leder sein. Das ist die günstigste Version, die ist hier in Stoff. Und man sitzt wirklich extrem gut drauf.“
Projektpass
Black Cinema
BO-BC-0028 · AVITECT Studio Bochum
- Layout
- 7.1.4 Dolby Atmos
- Hersteller ×3
- Front: drei Fairland SR6P, koaxial, entwickelt mit Anselm Goertz
- Hersteller
- Bass-Layout
- Single Bass Array mit vier Woofern in der Front; die Rückwand ist für ein späteres Double Bass Array vorbereitet
- AV-Receiver / Vor-End
Anthem
MRX 740 8KAnthem MRX 740 8K — AV-Receiver mit ARC-Einmessung, treibt die Hauptlautsprecher
4.250,00 €- AV-Receiver / Vor-End ×2
- Wharfedale Pro — Endstufen für die Subwoofer
- Wert
- Control 4 — bewusst so gewählt, dass der Kunde Szenen selbst ändern darf
- Wert
- Stromschienen an der Decke, Spots lassen sich werkzeuglos nachrüsten
- Anordnung
- Eine Viererreihe
- Hersteller ×4
- Zinea, Stoffausführung statt Leder
- Raumakustik: Modulare Akustikmodule mit 10 cm Absorptionsvolumen an Wänden und Decke · Vor-Wand vorn und hinten · Skyline über den Sitzen gegen Überdämpfung · auch die Türen sind bedämpft
- Der Raum entstand erst für das Kino: Trennwand versetzt, offener Treppenabgang geschlossen, zwei Schallschutztüren eingebaut
- Geplant wurde in SketchUp, bevor eine Wand stand — der Kunde arbeitete selbst im Modell mit
- Der Projektorkasten hinter der Rückwand ist mit Akustikschaum ausgekleidet, damit der Hohlraum das Lüftergeräusch nicht verstärkt
- Technik im Nebenraum, dort auch Lüftung und Kühlschrank
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