White Cinema für Architekten und Planer — Integration in Architektur und Interior
Entertainment, das sich der Architektur unterordnet
Wir planen Bild- und Audiolösungen für Wohnräume so, dass Displays, Leinwände, Lautsprecher und Technik dezent oder vollständig unsichtbar integriert werden können — bei definierter Bild- und Klangleistung.
Technik verschwindet nicht am Ende
Unsichtbare Integration ist eine Rohbau- und Ausbauentscheidung. Ein bündig verputzter Lautsprecher braucht ein definiertes Einbauvolumen in einer dafür ausgelegten Wand, eine deckenbündige Leinwand eine Tasche mit Revisionszugang, ein verdeckter Projektor eine Achse, die keine Sichtbeziehung stört. Wird das erst im Ausbau geklärt, bleibt nur die sichtbare Lösung.
Planungsparameter
Diese Größen legen wir gemeinsam mit Ihnen fest, bevor der Ausbau beginnt.
- Einbauhöhen und Einbauvolumen
- Deckentaschen und Leinwandkästen
- Projektionsachse und Projektorposition
- Lautsprecherpositionen relativ zur Möblierung
- Wandaufbauten mit ausreichender Tiefe
- Möbelintegration und Revisionszugänge
- Fensterflächen, Reflexionen und Verschattung
- Strom, Daten, Netzwerk und Steuerleitungen
- Belüftung geschlossener Einbauräume
Gestaltungsfreiheit ohne technische Überraschungen
Wir definieren früh die notwendigen Einbauvolumen, Positionen und technischen Randbedingungen. Dadurch können Architektur und Interior frei entwickelt werden, ohne dass in der Ausbauphase sichtbare Kompromisse entstehen. Typische Integrationslösungen:
- Unsichtbare, überputzbare Lautsprecher
- Einbaulautsprecher in Wand und Decke
- Motorisierte Leinwände und Liftlösungen
- Verdeckte Displays und Möbelintegration
- Projektoren in Nebenräumen oder Schächten
- Verdeckte Subwoofer mit geplantem Bassabstrahlweg
- Akustisch wirksame Oberflächen im Interior
- Verschattung und Lichtszenen als Teil der Steuerung
Typische Unterlagen bei White Cinema
Zusätzlich zu den Unterlagen aus der Fachplanung:
- Einbaudetails für Lautsprecher in Wand und Decke
- Deckentaschen- und Leinwandkastendetail
- Projektionsachse im Schnitt
- Möbelbau-Vorgaben für Technik und Revisionszugänge
- Verschattungs- und Lichtszenen-Schema
Schnittstellen
Bei White-Cinema-Projekten stimmen wir uns in der Regel mit diesen Beteiligten ab:
- Architektur
- Innenarchitektur
- Elektroplanung
- Lichtplanung
- Möbelbau
- Trockenbau
- Smart-Home-Integration
- Lüftung
Häufige Fragen
Das hängt vom gewählten System ab. Wir nennen Ihnen das notwendige Einbauvolumen, die Mindesttiefe und die Anforderung an die Beplankung, sobald das Lautsprecherkonzept steht — früh genug für die Ausführungsplanung des Trockenbaus.
Ja, mit abgestimmter Bildtechnik und geplanter Verschattung. Wir legen keine Bildtechnik fest, bevor Lichtsituation und Betrachtungsabstände bekannt sind — Projektion, Laser TV, XXL-Display und LED-Wand haben hier unterschiedliche Stärken.
Revisionierbarkeit gehört zu unseren Planungsvorgaben. Wir weisen Revisionszugänge in den Detailzeichnungen aus und stimmen ihre Lage mit Interior und Möbelbau ab, damit sie im fertigen Raum nicht stören.
Anderes Raumkonzept im Projekt?
Noch nicht entschieden, welche Rolle der Raum im Gebäude übernimmt? Die beiden anderen Konzepte stellen andere planerische Anforderungen.
Grey Cinema
Multifunktionale Entertainment- und Medienräume. Mehrere Nutzungen mit widersprüchlichen Anforderungen in einem Raum.
Black Cinema
Dedizierter Kinoraum. Raumgeometrie, Akustik, Schallschutz und Lüftung folgen der Nutzung.
Projekt mit uns besprechen
Grundriss und Aufgabenstellung genügen für den Einstieg. Wir benennen die Entscheidungen, die in Ihrer Leistungsphase anstehen, und was sie für Rohbau, Ausbau und Gewerke bedeuten.
Endkundensicht auf dasselbe Raumkonzept: White Cinema für Endkunden