Grey Cinema für Architekten und Planer — multifunktionale Entertainment- und Medienräume
Ein Raum, viele Nutzungen, eine koordinierte Planung
Wir entwickeln Medienräume, in denen Kino, Musik, Gaming, Sport und gesellschaftliche Nutzung technisch und gestalterisch zusammengeführt werden — mit klaren Vorgaben, wo sich die Anforderungen widersprechen.
Multifunktionalität muss geplant werden
Die Nutzungen eines Medienraums stellen gegenläufige Anforderungen: Der Filmabend will dunkle Flächen und eine gerichtete Sitzposition, die Bar will Licht und Bewegungsfläche, Gaming will kurze Betrachtungsabstände, Musik eine andere Lautsprecheranordnung als Mehrkanalton. Ohne eine Entscheidung darüber, welche Nutzung im Konfliktfall gewinnt, wird der Raum in allen Disziplinen mittelmäßig.
Planungsparameter
Was sich zwischen den Nutzungsszenarien unterscheidet und deshalb früh entschieden werden muss:
- Zonierung von Kino-, Aufenthalts- und Spielbereich
- Sitzpositionen je Szenario und resultierende Sichtachsen
- Bildgröße und Betrachtungsabstände aus mehreren Positionen
- Lautsprecheranordnung für Mehrkanal und Musikbetrieb
- Pegelreserven für Party- und Sportbetrieb
- Licht- und Verschattungsszenen je Nutzung
- Akustik zwischen Sprachverständlichkeit und Nachhall
- Bewegungsflächen, etwa Umlauf am Billardtisch
- Bedienkonzept für wechselnde Nutzer
Technik folgt den Nutzungsszenarien
Die Planung startet nicht bei der Geräteauswahl, sondern bei der Frage, wie der Raum in jeder Situation funktionieren soll. Aus den Szenarien entwickeln wir anschließend Bildsystem, Audiokonzept, Licht, Steuerung und Technikpositionen. Typische Szenarien:
- Kinoabend
- Sportübertragung mit mehreren Zuschauern
- Gaming
- Musikhören
- Bar- und Loungebetrieb
- Feiern mit hohem Pegel
Typische Unterlagen bei Grey Cinema
Zusätzlich zu den Unterlagen aus der Fachplanung:
- Zonierungsplan mit Sichtachsen je Szenario
- Szenenmatrix für Licht, Bild, Ton und Verschattung
- Lautsprecherlayout für Mehrkanal- und Musikbetrieb
- Vorgaben für Möblierung und Bewegungsflächen
- Bedienkonzept für wechselnde Nutzer
Schnittstellen
Grey-Cinema-Projekte berühren erfahrungsgemäß die meisten Gewerke:
- Innenarchitektur
- Lichtplanung
- Elektroplanung
- Smart-Home-Integration
- Lüftung
- Möbelbau
- Trockenbau
- Netzwerk
- Akustik
Häufige Fragen
Mit einer Rangfolge, die wir gemeinsam mit Ihnen und dem Bauherrn festlegen: Welche Nutzung gewinnt, wenn zwei Anforderungen kollidieren? Diese Entscheidung dokumentieren wir, weil sie später Licht, Akustik, Möblierung und Bedienung erklärt.
Weniger als ein dedizierter Kinoraum, aber mehr als ein Wohnzimmer. Meist genügen gezielte Flächen an den Erstreflexionspunkten und eine Bassbedämpfung. Wir weisen die Flächen so aus, dass Ihr Interior-Konzept sie aufnehmen kann.
Der Umlauf um den Tisch bestimmt die Fläche, nicht der Tisch selbst. Ob eine Kinozone daneben noch sinnvolle Betrachtungsabstände zulässt, prüfen wir am Grundriss — das ist eine der Fragen, die sich früh mit einer Skizze klären lässt.
Anderes Raumkonzept im Projekt?
Noch nicht entschieden, welche Rolle der Raum im Gebäude übernimmt? Die beiden anderen Konzepte stellen andere planerische Anforderungen.
White Cinema
Integration in Architektur und Interior. Bild, Ton und Steuerung ordnen sich dem Wohnraum unter.
Black Cinema
Dedizierter Kinoraum. Raumgeometrie, Akustik, Schallschutz und Lüftung folgen der Nutzung.
Projekt mit uns besprechen
Grundriss und Aufgabenstellung genügen für den Einstieg. Wir benennen die Entscheidungen, die in Ihrer Leistungsphase anstehen, und was sie für Rohbau, Ausbau und Gewerke bedeuten.
Endkundensicht auf dasselbe Raumkonzept: Grey Cinema für Endkunden