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celexon HomeCinema Plus gegen CLR HomeCinema V2.0
HomeCinema Plus oder CLR HomeCinema V2.0 — welche der beiden celexon-Bodenscherenleinwände passt in meinen Raum?
Die Produkte im Vergleich
Beide Leinwände stehen als flaches Gehäuse auf dem Boden vor der Wand. Auf Knopfdruck fährt das Bild aus dem Gehäuse nach oben, nach dem Film verschwindet es wieder darin. Der Beamer steht direkt davor — ein Laser TV. Die beiden Modelle unterscheiden sich vor allem darin, wie breit das Gehäuse ist, wie groß das Bild werden kann und ob sich die Klappe oben von selbst schließt.
Die Vergleichsfrage
Beide Modelle sind celexon-Bodenscherenleinwände für einen Ultrakurzdistanz-Projektor, beide liegen preislich nah beieinander — und die teurere hat den kleineren Gain. Das erklärt die Frage, die im Studio regelmäßig kommt: HomeCinema Plus oder CLR HomeCinema V2.0?
Kurzfazit
Die V2.0 gibt das etwas hellere Bild und braucht die schmalere Stellfläche. Die Plus deckt den größeren Bildbereich ab und schließt ihre Gehäuseklappe motorisch. Die Entscheidung ist damit eine Frage des Raums: verfügbare Wandbreite, gewünschtes Bildmaß, und wie sichtbar das Gehäuse im Alltag sein darf.
Gemeinsame Anforderungen
Gleich sind der horizontale Blickwinkel von 170°, das CLR-Tuch aus PET gegen Deckenlicht, der Ultrakurzdistanz-Projektor als Voraussetzung, der motorische Antrieb am 230-V-Netz, die Gehäusefarben Schwarz und Weiß und je eine Infrarot- und eine Funk-Fernbedienung. Auch externes IR-Auge und die Steuerung über RJ45 mit RS-232 und RS-485 sind gleich: Für die Haussteuerung führt bei beiden derselbe Weg.
Was beide voraussetzen
Beide Tücher nehmen Licht von unten auf, vom Projektor unmittelbar davor; das AVITECT OS führt für beide als geeignete Projektionsdistanz allein die Ultrakurzdistanz. Ein Standard-Projektor an der Decke ergibt auf beiden ein dunkles Bild. Und beide brauchen vor der Wand eine freie Standfläche in voller Gehäusebreite; gegen eine Rahmenleinwand entscheidet man vorher — die Bauformen stehen bei den Leinwandbauformen.
Stellbreite und Gehäusemaß
Das ist in engen Räumen der erste Ausschlussgrund. Das Gehäuse der Plus misst 10,9 × 15,2 cm im Querschnitt und steht rund 24 cm über die Bildbreite hinaus, das der V2.0 misst 10,1 × 15,1 cm und steht rund 18 cm über. Sechs Zentimeter klingen wenig; in einer Nische zwischen zwei Möbeln entscheiden sie über das Hineinpassen.
Bildgröße und Gain
Die Plus gibt es in 80, 92, 100, 110, 120 und 130 Zoll, die V2.0 in 100, 110 und 120 Zoll. Wer kleiner als 100 oder größer als 120 Zoll plant, hat keine Wahl mehr. Beim Gain liegt die V2.0 mit 0,65 über der Plus mit 0,5 — das Bild ist bei gleicher Projektorleistung etwas heller. Was der Gain-Wert aussagt und was nicht, steht beim Leinwand-Gain.
Klappe und Auslöser
Nur die Plus schließt die Gehäuseklappe motorisch. Daran hängt der Möbeleinbau, den das AVITECT OS auch nur bei ihr als Montageort führt: Die Klappe lässt sich mit einem dünnen Schichtstoff in Möbelfarbe belegen und drückt ihn beim Ausfahren auf. Geschlossen sieht man nur das Möbel. Das erklärt den Aufpreis.
Unterschiedlich ist auch, wie die Leinwand von selbst hochfährt: Die Plus nimmt ein Triggerkabel am 12-V-Ausgang des Projektors, die V2.0 einen USB-Funktrigger. Für die Plus muss der Projektor also einen 12-V-Triggerausgang haben.
Vergleichsmatrix
Datenstand 8. September 2026.
| Kriterium | HomeCinema Plus | CLR HomeCinema V2.0 |
|---|---|---|
| Gain | 0,5 | 0,65 |
| Bilddiagonalen | 80 bis 130 Zoll | 100 bis 120 Zoll |
| Gehäusequerschnitt (Höhe × Tiefe) | 10,9 × 15,2 cm | 10,1 × 15,1 cm |
| Gehäuse über die Bildbreite hinaus | rund 24 cm | rund 18 cm |
| Motorische Gehäuseklappe | ja | nein |
| Montageort | Boden, Wand, Möbel-Einbau | Boden, Wand |
| Auslöser | Triggerkabel am 12-V-Ausgang | USB-Funktrigger |
| UVP ab (brutto) | 1.999 € | 1.799 € |
Entscheidungspfad
| Frage an Dich | Die Antwort spricht für |
|---|---|
| Soll das Bild kleiner als 100 oder größer als 120 Zoll werden? | HomeCinema Plus — nur sie deckt diesen Bereich ab |
| Steht die Leinwand in einer Nische oder zwischen Möbeln? | CLR HomeCinema V2.0 — ihr Gehäuse steht rund 6 cm weniger über |
| Steht das Gehäuse tagsüber sichtbar im Wohnraum? | HomeCinema Plus — die Klappe schließt motorisch |
| Hat der Projektor knappe Helligkeitsreserven? | CLR HomeCinema V2.0 — der höhere Gain hilft ein Stück |
| Fehlt dem Projektor ein 12-V-Triggerausgang? | CLR HomeCinema V2.0 — sie fährt über den USB-Funktrigger hoch |
Kein Zweig endet bei „die bessere Leinwand". Jeder endet bei einem Maß Deines Raums oder Deiner Anlage.
AVITECT-Einordnung
Die motorische Klappe ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Leinwand in ein Möbel eingebaut werden soll: Das Möbel ist hinten vollflächig geschlossen, die Klappe bekommt einen ganz dünnen Schichtstoff in Möbelfarbe aufgelegt, und beim Ausfahren drückt sie ihn auf. In dem Fall lohnt sich die Plus. Auch sonst sieht es aus unserer Sicht ein Stück cleaner aus.
Darüber hinaus gibt es keine klare Regel, welche der beiden genommen werden muss — das entscheidet sich am Einbau und am Bildmaß.
Datenstand
Diese Seite hat den Stand 8. September 2026. Die technischen Werte
sind an diesem Tag an den Datenpunkten des AVITECT OS geprüft und
dort freigegeben (approved); die vier Ausstattungs-Attribute
(motorische Gehäuseklappe, Auslöser, externes IR-Auge,
RJ45-Steuerschnittstelle) sind als eigene Datenpunkte angelegt und
an den Bedienungsanleitungen belegt. Bilddiagonalen und die UVP der
Plus zusätzlich an der celexon-Produktseite. Die UVP-Zeilen im OS
gelten ab dem 1. beziehungsweise 31. Juli 2026.
Verknüpfte Inhalte
Wie eine Leinwand Umgebungslicht abweist, erklärt die ALR-Leinwand, was der Gain-Wert aussagt der Eintrag Leinwand-Gain. Die Bauformen im Überblick stehen bei den Leinwandbauformen, der Projektortyp, für den beide gebaut sind, bei Laser TV.