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celexon HomeCinema BrightOnyx gegen HomeCinema CLR V2.0
BrightOnyx oder CLR V2.0 — welche der beiden celexon-Rahmenleinwände für Laser TV passt zu meinem Raum?
Die Produkte im Vergleich
Beide sind fest gespannte Leinwände für einen Beamer, der direkt unter dem Bild steht — einen Laser TV. Beide sind so gebaut, dass Licht aus dem Raum das Bild möglichst wenig aufhellt, damit Du auch bei Tageslicht etwas siehst. Der Unterschied liegt darin, wie sie das Licht des Beamers zurückwerfen: Die eine bündelt es nach vorn, die andere verteilt es breiter. Wo Du sitzt, entscheidet also mit.
Die Vergleichsfrage
Beide Modelle stehen in der celexon-Serie HomeCinema nebeneinander, beide sind Rahmenleinwände für einen Ultrakurzdistanz-Projektor — und sie kosten sehr verschieden viel. Die Frage im Studio lautet darum fast immer: BrightOnyx oder CLR V2.0?
Kurzfazit
Die beiden Tücher sind gegenläufig ausgelegt. Die BrightOnyx gibt an den frontalen Plätzen das hellere Bild und wehrt Streulicht auch von den Seiten ab. Die CLR V2.0 verteilt die Helligkeit über eine breite Sitzreihe und deckt den größeren Bildbereich ab. Welche passt, hängt an Sitzordnung und Bildbreite, nicht an einer Rangfolge.
Gemeinsame Anforderungen
Rahmen und Handhabung sind praktisch gleich: 1,5 cm sichtbare Rahmenbreite, rund 3 cm Bautiefe (2,9 gegen 3,0 cm), umlaufender samtbezogener Keder, 16:9, Freigabe bis 8K. Beide Tücher sind druck- und knickempfindlich; der Aufbau gehört mit Handschuhen erledigt und zu zweit.
Was beide voraussetzen
Beide Tücher sind darauf ausgelegt, Licht von unten aufzunehmen — vom Projektor direkt unter der Bildfläche; das AVITECT OS führt für beide als geeignete Projektionsdistanz allein die Ultrakurzdistanz. Steht statt dessen ein Standard-Projektor an der Decke, wird das Bild auf beiden Leinwänden dunkel. Der Vergleich beantwortet also nur die Frage nach der richtigen Leinwand für einen Laser TV, nicht die Frage nach dem richtigen Projektionskonzept; die steht bei Leinwandbauformen.
Helligkeit gegen Sitzbreite
Das ist der Unterschied, an dem die Entscheidung meistens fällt. Die BrightOnyx hat einen Gain von 1,0 und einen horizontalen Blickwinkel von 135°, die CLR V2.0 einen Gain von 0,5 bei 170°. In der Praxis heißt das: Von der Mitte aus zeigt die BrightOnyx das hellere Bild, seitliche Plätze verlieren sichtbar an Helligkeit. Bei der CLR V2.0 sehen alle Plätze dasselbe Bild, der Projektor braucht dafür Helligkeitsreserven — die Fläche gibt nur die Hälfte des Lichts zurück. Was der Gain aussagt und was nicht, steht beim Leinwand-Gain.
Restlicht von oben oder von drei Seiten
Die CLR V2.0 arbeitet mit dem Tuch „black grid CLR" und unterdrückt Licht von oben — den Regelfall bei Deckenleuchten und Oberlichtern. Die BrightOnyx kombiniert in einem neunlagigen Verbund eine Fresnel-Struktur mit einer CLR-Oberfläche und wehrt damit zusätzlich Licht von beiden Seiten ab. Für einen Raum mit seitlichen Fenstern ist das der eigentliche Grund, zur BrightOnyx zu greifen. Wie diese Winkelselektivität funktioniert, erklärt der Eintrag zur ALR-Leinwand.
Bildgröße und Planung
Die BrightOnyx gibt es in 90 und 100 Zoll, die CLR V2.0 in 92, 100, 110, 120 und 130 Zoll. Ab etwa 2,50 m Bildbreite bleibt damit nur die CLR V2.0. Ein 3D-Modell für die Raumplanung liegt bei der BrightOnyx nur für 100 Zoll vor, bei der CLR V2.0 für alle Größen.
Vergleichsmatrix
Datenstand 8. September 2026.
| Kriterium | HomeCinema BrightOnyx | HomeCinema CLR V2.0 |
|---|---|---|
| Tuch | celexon BrightOnyx, neunlagiger Verbund aus Fresnel-Struktur und CLR-Oberfläche | celexon black grid CLR (V2.0) |
| Gain | 1,0 | 0,5 |
| Blickwinkel horizontal | 135° | 170° |
| Restlichtunterdrückung | von oben und von beiden Seiten | von oben |
| Bilddiagonalen | 90 und 100 Zoll | 92, 100, 110, 120, 130 Zoll |
| Bautiefe des Rahmens | 2,9 cm | 3,0 cm |
| 3D-Modell für die Planung | nur 100 Zoll | alle Größen |
| UVP ab (brutto) | 1.499 € | 999 € |
Entscheidungspfad
| Frage an Dich | Die Antwort spricht für |
|---|---|
| Sitzt Ihr überwiegend frontal und soll das Bild bei Tageslicht so hell wie möglich sein? | BrightOnyx — der Preis dafür ist der kleinere Blickwinkel |
| Kommt Restlicht von den Seiten, etwa durch seitliche Fenster? | BrightOnyx — nur sie wehrt Licht auch von links und rechts ab |
| Sitzt Ihr breit verteilt, über die Bildbreite hinaus? | CLR V2.0 — alle Plätze sehen dasselbe Bild |
| Soll das Bild größer als 100 Zoll werden? | CLR V2.0 — darüber gibt es die BrightOnyx nicht |
| Hat der Projektor nur knappe Helligkeitsreserven? | BrightOnyx — der doppelte Gain gleicht das aus |
Kein Zweig endet bei „die bessere Leinwand". Jeder endet bei einer Eigenschaft Deines Raums, denn dort liegt die Entscheidung.
AVITECT-Einordnung
Zur BrightOnyx greifen wir vor allem dann, wenn viel Licht von der Seite auf die Fläche fällt und ein sehr breiter Blickwinkel nicht gebraucht wird — sie kann sich gegen dieses Licht wehren, und die frontalen Plätze bekommen das hellere Bild. Zur Wahrheit gehört der Preis: Sie ist deutlich teurer, und in manchen Projekten entscheidet das allein.
Im großen offenen Wohnraum kehrt sich der Vorteil um. Wo Esstisch und Küche am selben Raum hängen und man auch aus spitzeren Winkeln gut sehen möchte, ist der schmalere Blickwinkel ein echter Nachteil; dann gehen wir eher auf die CLR V2.0. Eine feste Regel, welche der beiden zu nehmen ist, gibt es nicht — das entscheidet sich von Fall zu Fall am Raum.
Datenstand
Diese Seite hat den Stand 8. September 2026. Bilddiagonalen und UVP wurden an diesem Tag auf den celexon-Produktseiten gelesen, alle technischen Werte an den Datenpunkten des AVITECT OS geprüft. Die UVP-Zeilen im OS gelten ab dem 1. Juli 2026.
Verknüpfte Inhalte
Was eine Leinwand mit Umgebungslicht macht, erklärt die ALR-Leinwand; die Struktur hinter der BrightOnyx die Fresnel-Leinwand. Was der Gain-Wert aussagt, steht beim Leinwand-Gain, die Bauformen im Überblick bei den Leinwandbauformen. Zum Projektortyp, für den beide gebaut sind, siehe Laser TV.