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Einleitung

Im Phantom Ultimate 98 dB sitzen ein Breitbandtreiber und zwei Tieftöner, alle mit Aluminiummembran, angetrieben von 400 W. Er gibt 18 Hz bis 25 kHz wieder und erreicht 98 dB. Mit 168 mm Höhe passt er auch in ein Regalfach. Die Tragetasche aus der Phantom-II-Reihe passt ebenfalls.

Gestreamt wird per WLAN oder Bluetooth, den Fernseher schließt Du an den optischen Mini-Toslink-Eingang an. Ein zweites Exemplar desselben Modells macht in der App ein Stereopaar daraus.

Die Highlights des Phantom Ultimate 98 dB im Überblick

  • Frequenzgang

    18 – 25.000 Hz

    ±6dB

  • Maximaler SPL

    98 dB

  • Anzahl Tieftöner

    2

  • Gehäuse

    B × H × T

    157 mm168 mm219 mm

    Gewicht 4,3 kg

Technologien im Phantom Ultimate 98 dB

Was in den technischen Daten steckt — auf unseren Wissensseiten erklärt und vertieft.

Phantom Ultimate

Technische Daten

  • Leistungsdaten

    Frequenzgang

    Glossar

    Frequenzgang

    Der Frequenzgang beschreibt, mit welchem Pegel ein Gerät jede Frequenz wiedergibt — aufgetragen als Kurve des Schalldruckpegels in Dezibel über der Frequenz in Hertz. Als Zahlenpaar im Datenblatt („40 Hz bis 20 kHz") belegt er erst dann etwas, wenn eine Toleranz und die Messbedingungen dabeistehen.

    Jedes Gerät gibt manche Töne lauter wieder als andere. Der Frequenzgang ist die Kurve, die das sichtbar macht: ganz links die tiefen Töne, ganz rechts die hohen, und die Höhe der Kurve sagt, wie laut sie ankommen. Eine waagerechte Linie hieße, dass jeder Ton gleich behandelt wird — das schafft weder ein Lautsprecher noch ein Zimmer. Im Prospekt steht von der ganzen Kurve meistens nur, wo unten und oben Schluss ist, und ausgerechnet diese Angabe verrät am wenigsten. Zwei Lautsprecher mit derselben Prospektzeile können deutlich verschieden klingen.

    Ausführliche Erklärung

    Was aufgetragen wird

    Auf der waagerechten Achse steht die Frequenz, logarithmisch geteilt, damit jede Oktave gleich breit erscheint; auf der senkrechten der Schalldruckpegel in Dezibel. Die Kurve beantwortet damit eine einzige Frage: Wie viel Pegel kommt bei welcher Frequenz an?

    Genau genommen hat die Übertragung zwei Hälften, den Amplitudengang und den Phasengang. Was Datenblätter und Messprogramme als „Frequenzgang" zeigen, ist fast immer nur die erste — der Betrag, die Lautstärke je Frequenz. Die Zeitseite steckt im Phasengang und wird gesondert dargestellt.

    Bei einem Lautsprecher entsteht diese Kurve aus einer Messung mit Mikrofon, bei einem Verstärker oder Wandler aus einer elektrischen Messung. Der Unterschied ist erheblich: Elektronik liefert heute routinemäßig eine praktisch gerade Linie über den ganzen Hörbereich, Wandler und Räume nie.

    Ohne Toleranz keine Aussage

    Ein „von … bis" ohne Toleranzfenster belegt nichts — auch wenn Datenblätter die Angabe ständig in dieser Form führen. Die vollständige Form lautet „40 Hz bis 20 kHz, ±3 dB": Innerhalb dieser Grenzen weicht die Kurve höchstens 3 dB nach oben oder unten von einem Bezugspegel ab, und dieser Bezugspegel ist der Mittelwert über ein angegebenes Band.

    Die Toleranz ist die eigentliche Information, denn sie lässt sich gegen die Reichweite tauschen. Derselbe Lautsprecher, der bei ±3 dB von 40 Hz bis 20 kHz spielt, deckt bei ±6 dB vielleicht 32 Hz bis 22 kHz ab und bei einem 10-dB-Fenster noch mehr. Wer die untere Grenze im Prospekt niedriger haben will, muss nichts am Gerät ändern — es genügt, das Fenster aufzumachen. Eine Angabe ohne Toleranz lässt sich deshalb mit keiner anderen vergleichen.

    Genau hier liegt der Unterschied zwischen Übertragungsbereich und belegtem Frequenzgang. Den Übertragungsbereich legt IEC 60268-5 fest: Er reicht von der unteren bis zur oberen Frequenz, bei der die Kurve auf der Bezugsachse höchstens 10 dB unter dem gemittelten Pegel liegt; Einbrüche, die schmaler als eine Neuntel-Oktave sind, zählen dabei nicht mit. Das ist ein bewusst weites Fenster für eine Reichweitenangabe — ein Pegelabfall um 10 dB ist rund die halbe empfundene Lautstärke. Als Aussage über Klangbalance taugt der Übertragungsbereich damit nicht, und er soll es auch nicht. Ein belegter Frequenzgang zeigt stattdessen die Kurve selbst, mit Toleranzband und Bedingungen.

    Messbedingungen entscheiden mit

    Eine Frequenzgangkurve ist nur so vergleichbar wie die Angaben, unter denen sie entstanden ist. Vier davon sollten immer dabeistehen:

    • Achse und Winkel. Die Normmessung läuft auf der Bezugsachse, also auf der vom Hersteller definierten Hauptrichtung. Eine Kurve unter 30 Grad seitlich sieht anders aus, und im Wohnraum hört niemand ausschließlich auf Achse.
    • Umgebung und Abstand. Freifeld oder Halbraum, gemessen in 0,5 m oder ganzen Metern und auf 1 m umgerechnet. Eine Messung im normalen Zimmer bildet unterhalb der Schroeder-Frequenz — der Grenze, ab der Raummoden einzeln durchschlagen statt sich zu überlagern — überwiegend den Raum ab und nicht mehr den Lautsprecher.
    • Pegel. Eine bei Zimmerlautstärke aufgenommene Kurve sagt nichts über das Verhalten bei Kinopegel; Antrieb und Schwingspule verhalten sich dort messbar anders.
    • Glättung. Sie fasst benachbarte Messpunkte zusammen. Ein schmaler Einbruch, der mit einer Zwölftel-Oktave deutlich sichtbar dasteht, ist unter Terzglättung kaum noch zu erkennen. Dieselbe Messung ergibt so zwei sehr verschiedene Bilder.

    Die Kette selbst muss dabei genauer sein als das Prüfobjekt: IEC 60268-5 verlangt von Generator, Verstärker und Messverstärker einen Amplitudengang, der über den Messbereich innerhalb von ±0,5 dB bleibt.

    Was die Kurve nicht zeigt

    Drei Eigenschaften bleiben grundsätzlich außerhalb dieser Darstellung, und alle drei entscheiden im Wohnraum mit.

    Die Richtung. Eine Einzelkurve gilt für eine Richtung. Am Hörplatz kommt aber beides an, der Direktschall von der Achse und der Anteil, den Wände und Decke zurückwerfen. Wie ein Lautsprecher seinen Schall auf die Winkel verteilt, zeigt erst eine Kurvenfamilie über viele Winkel — der Rundum-Messdatensatz nach ANSI/CTA-2034, den der kanadische Forscher Floyd Toole am National Research Council seit den 1980er-Jahren etabliert hat.

    Die Pegelfestigkeit. Bei welchem Pegel die Kurve aufgenommen wurde, steht in den Bedingungen; wie weit sie sich bei höherem Pegel verformt, steht nirgends. Erwärmte Schwingspulen liefern weniger Wirkungsgrad, und Verzerrungen steigen an, lange bevor ein Gerät die angegebene Belastbarkeit erreicht.

    Das Zeitverhalten. Zwei Lautsprecher mit derselben Amplitudenkurve können unterschiedlich nachschwingen. Was nach dem Signal übrig bleibt, zeigen Impulsantwort und Wasserfalldiagramm. Nur unter der Bedingung der Minimalphasigkeit hängen Amplituden- und Phasenverlauf so zusammen, dass einer aus dem anderen folgt — bei Mehrwegelautsprechern und im Raum gilt das eben nicht durchgehend.

    Häufiges Missverständnis

    „Der spielt bis 32 Hz, der andere nur bis 40 Hz — also hat der erste den besseren Bass." Ohne Toleranz und Messbedingung vergleichst Du zwei Zahlen, die auf verschiedene Weise entstanden sind. Der eine Hersteller nennt vielleicht seinen Übertragungsbereich mit dem 10-dB-Fenster der Norm, der andere einen Frequenzgang mit ±3 dB. Die Zahl des Ersten sieht besser aus und belegt weniger. Belastbar wird der Vergleich erst, wenn beide Angaben dasselbe Fenster nennen — und wirklich belastbar erst mit den Kurven.

    Ebenso verbreitet ist der Schluss vom glatten Verlauf auf guten Klang. Eine gerade Kurve auf Achse ist eine notwendige Voraussetzung und keine hinreichende: Ein Lautsprecher, dessen Bündelung sich am Übergang zwischen zwei Chassis sprunghaft ändert, kann auf Achse tadellos messen und im Zimmer trotzdem unruhig klingen, weil der Raumanteil eine ganz andere Klangfarbe hat als der Direktschall.

    Nicht zu verwechseln mit

    • Frequenz: die Größe auf der waagerechten Achse. Der Frequenzgang ist der Verlauf über dieser Achse.
    • Übertragungsbereich: eine Reichweitenangabe nach IEC 60268-5 mit einem Fenster von 10 dB unter dem Mittelwert. Er beantwortet, wo ein Gerät noch etwas abgibt, und nicht, wie gleichmäßig.
    • Phasengang und Gruppenlaufzeit: die Zeitseite derselben Übertragung. Sie beschreiben, wann eine Frequenz ankommt, während der Amplitudengang sagt, wie laut.
    • Zielkurve: die Sollvorgabe einer Raumkorrektur, auf die hin entzerrt wird. Sie beschreibt einen Wunsch und ist keine Messung.
    • Klirrfaktor: der Anteil neu erzeugter Frequenzen. Ein Gerät kann einen geraden Frequenzgang und hohe Verzerrung zugleich haben.

    In der Planung

    Ein Kunde legt zwei Standlautsprecher nebeneinander und will wissen, welcher tiefer spielt. Modell A steht mit „32 Hz bis 25 kHz" im Prospekt, Modell B mit „45 Hz bis 20 kHz, ±3 dB". Nach den Zahlen wäre die Sache klar.

    Die erste Frage ist trotzdem keine Gerätefrage: Wird im Raum überhaupt ein Lautsprecher gebraucht, der die unterste Oktave abdeckt, oder übernimmt sie ein Subwoofer mit eigener Aufstellung und eigener Ankopplung? In fast allen Wohnräumen bringt die zweite Antwort mehr, weil die tiefsten Töne von den Raummoden dominiert werden und ihre Wiedergabe damit an der Position hängt und kaum am Datenblatt.

    Dann erst das Verfahren. Für beide Modelle lässt sich der Messreport anfragen — Kurvenfamilie über die Winkel, Toleranzband, Messbedingungen. Liegt er für A nicht vor und für B schon, ist das bereits ein Befund. Kommt er, lässt sich prüfen, mit welchem Fenster die 32 Hz von A zustande gekommen sind und wo die Kurve tatsächlich abzufallen beginnt.

    Die Geräteentscheidung fällt damit zuletzt und aus anderen Gründen als den Prospektzahlen: aus dem Abstrahlverhalten, das zur Raumgeometrie passen muss, und aus der Frage, wie sauber sich der Übergang zum Subwoofer legen lässt.

    Verknüpfte Inhalte

    Die Größe auf der waagerechten Achse erklärt der Eintrag zur Frequenz, die Pegelskala der Eintrag zum Dezibel. Wie eine Messung im Raum abläuft und welche Sichten sie liefert, steht bei der Raummessung; ab welcher Frequenz der Raum die Kurve bestimmt, klärt die Schroeder-Frequenz. Die Zeitdarstellung derselben Aufnahme behandeln Impulsantwort und Wasserfalldiagramm. Warum eine Einzelkurve über das Verhalten im Zimmer wenig verrät, führen Bündelungsmaß, Hörfenster und der Rundum-Messdatensatz aus. Wie veröffentlichte Messreports gelesen werden, behandelt die Wissensseite zum Rundum-Messdatensatz und zur Wandlermessung.

    Quellen

    Der Übertragungsbereich mit dem 10-dB-Kriterium, der Mittelung über ein angegebenes Band und der Ausnahme für Einbrüche schmaler als eine Neuntel-Oktave ist in IEC 60268-5 festgelegt und in IEC 60268-21 ein zweites Mal beschrieben; ebenso die Messung auf der Bezugsachse, der Messabstand mit Umrechnung auf 1 m und die Anforderung von ±0,5 dB an die Messkette. Der Rundum-Messdatensatz steht in ANSI/CTA-2034; seine Herkunft und die Verbindung zum Klangeindruck im Raum stammen aus der Standardliteratur zur Lautsprecherwiedergabe.

    ±6dB
    18 – 25.000 Hz
    Maximaler SPL

    Glossar

    Schallleistung und Schalldruck

    Die Schallleistung ist die Energie, die eine Quelle je Sekunde als Schall abgibt — eine Eigenschaft des Geräts, unabhängig davon, wo man steht. Der Schalldruck ist die Druckschwankung, die an einem bestimmten Ort ankommt — eine Eigenschaft dieses Orts.

    Denk an einen Heizkörper. Seine Leistung in Watt ist eine Eigenschaft des Geräts und ändert sich nicht, wenn Du durchs Zimmer gehst. Die Temperatur, die Du spürst, ändert sich sehr wohl — direkt davor ist es warm, in der Ecke kühl. Genauso ist es beim Schall: Was der Lautsprecher abgibt, ist das eine, was bei Dir ankommt, das andere. Und weil beide Angaben in Dezibel stehen, werden sie ständig verwechselt.

    Ausführliche Erklärung

    Beide Größen werden als Pegel angegeben, und beide heißen Dezibel — aber sie beziehen sich auf verschiedene Referenzen und lassen sich deshalb nicht direkt vergleichen.

    text Schallleistungspegel L_W = 10 · log₁₀(P / P₀) P₀ = 1 pW = 10⁻¹² W Schalldruckpegel L_p = 20 · log₁₀(p / p₀) p₀ = 20 µPa

    Der Unterschied zwischen 10 und 20 ist keine Konvention, sondern folgt aus der Physik. Die Leistung ist proportional zum Quadrat des Schalldrucks. Wer also den Druck halbiert, viertelt die Leistung — und beide Rechnungen ergeben denselben Abschlag von 6 dB, wenn vor dem Logarithmus einmal die 20 und einmal die 10 steht. Genau daher kommt die 6-dB-Regel des Abstandsgesetzes: Die abgegebene Leistung verteilt sich auf eine Kugelfläche, die mit dem Quadrat der Entfernung wächst.

    Im Freifeld hängen beide Größen über die Geometrie zusammen: Aus dem Schallleistungspegel der Quelle, ihrem Bündelungsgrad und dem Abstand folgt der Schalldruckpegel an einem Ort — die Gleichung dazu und durchgerechnete Beispiele stehen auf der Formelseite Schalldruckpegel aus Schallleistungspegel. Für die beiden Begriffe zählt daran vor allem eine Folge: Derselbe Lautsprecher erzeugt bündig in einer Wand rund 3 dB mehr Schalldruck als frei im Raum aufgehängt, und seine Schallleistung ändert sich dabei nicht. Genau dort laufen die beiden Größen auseinander — die Quelle gibt gleich viel ab, der Ort bekommt verschieden viel.

    Gemessen wird immer der Druck; ein Mikrofon kann nichts anderes. Die Schallleistung wird daraus berechnet, indem man den Druck auf einer gedachten Hüllfläche um die Quelle abtastet und über die Fläche aufsummiert. Die Verfahren dafür stehen in ISO 3745 für den reflexionsarmen Raum und in ISO 3744 für Messungen über einer reflektierenden Ebene. Der Aufwand erklärt, warum Lautsprecherdatenblätter fast nie einen Schallleistungspegel nennen, sondern den Kennschalldruckpegel in einem Meter Abstand — eine Größe, die einfacher zu messen und für die Auslegung praktischer ist.

    Häufiges Missverständnis

    „Der Verstärker hat 200 Watt, der Lautsprecher gibt also 200 Watt Schallleistung ab." Es sind zwei verschiedene Watt. Die eine Angabe ist elektrische Leistung, die andere akustische — und dazwischen liegt der Wirkungsgrad, der bei Lautsprechern klein ist. Der ganz überwiegende Teil der zugeführten Leistung wird zu Wärme in der Schwingspule, nicht zu Schall. Wie klein der Anteil ist und was das für die Auslegung bedeutet, steht beim Wirkungsgrad.

    Der zweite Fehlschluss ist heimtückischer, weil beide Angaben gleich aussehen: „95 dB ist 95 dB." Ein Schallleistungspegel von 95 dB und ein Schalldruckpegel von 95 dB beschreiben völlig verschiedene Sachverhalte, und zwischen ihnen liegen der Messabstand und die Richtwirkung der Quelle. Wer zwei Datenblätter vergleicht, muss zuerst prüfen, welche der beiden Größen angegeben ist — und bei Schalldruck zusätzlich, in welchem Abstand, auf welcher Achse und mit welcher Leistung.

    Nicht zu verwechseln mit

    • Elektrische Leistung: Was der Verstärker abgibt, in Watt — eine Eingangsgröße des Lautsprechers, keine Ausgangsgröße.
    • Wirkungsgrad und Kennschalldruckpegel: Sie beschreiben, wie viel Schalldruck ein Lautsprecher aus einer bestimmten elektrischen Leistung in einem festen Abstand macht.
    • Lautheit: die empfundene Lautstärke. Sie hängt neben dem Pegel auch von Frequenz und Dauer ab; minus 6 dB ist der halbe Schalldruck, aber bei weitem nicht die halbe Lautstärke.
    • Schallschnelle: die zweite Feldgröße neben dem Druck, die Bewegungsgeschwindigkeit der Luftteilchen.

    In der Planung

    Ein Kunde vergleicht zwei Einbaulautsprecher und liest bei einem 89 dB, beim anderen 92 dB. Der Schluss „der zweite ist lauter" hält nur, wenn beide Angaben denselben Bezug haben — dieselbe Messgröße, denselben Abstand, dieselbe zugeführte Leistung und dasselbe Frequenzband. In der Praxis ist mindestens eine dieser Bedingungen regelmäßig verletzt.

    Für die Planung ist die Unterscheidung mehr als Sorgfalt beim Lesen. Der Pegel am Hörplatz folgt aus drei Dingen: was die Quelle abgibt, wie sie es verteilt und wie weit weg gehört wird. Nur das erste ist eine Geräteeigenschaft. Das zweite entscheidet die Aufstellung — ein bündig montierter Lautsprecher gewinnt Schalldruck, ohne mehr Leistung abzugeben —, das dritte die Raumgeometrie. Wer nur Datenblätter vergleicht, optimiert genau ein Drittel.

    Verknüpfte Inhalte

    Was ein Dezibel überhaupt ist, steht beim Dezibel; wie aus dem Schallleistungspegel der Pegel an einem Ort wird, rechnet die Formelseite Schalldruckpegel aus Schallleistungspegel vor, und wie derselbe Pegel mit der Entfernung abnimmt, die Freifeld-Formelseite. Wie stark eine Quelle bündelt, klärt das Bündelungsmaß, und ab welchem Abstand im Raum nicht mehr der Lautsprecher, sondern der Raum bestimmt, der Hallradius. Den Zusammenhang zwischen elektrischer Leistung und erreichbarem Pegel führen Wirkungsgrad und Verstärkerleistung aus.

    Quellen

    Die Definitionen der beiden Pegel mit ihren Bezugsgrößen und die Hüllflächenverfahren folgen der Normenreihe ISO 3744/3745.

    98 dB
  • Treiberanzahl

    Anzahl Tieftöner
    2
  • Gehäusemaße

    Höhe
    168 mm
    Breite
    157 mm
    Tiefe
    219 mm
    Gewicht
    4,3 kg
  • Netzwerk

    WLAN / Wi-Fi
    Ja

    Streaming & Steuerung

    Unterstützte Streaming-Dienste
    • Chromecast/Google Cast

      Technologie

      Google Cast

      Google Cast ist der Weg hinter dem Cast-Symbol: Du tippst es in einer App an, wählst ein Gerät, und dort läuft der Inhalt. Technisch übergibt Dein Telefon dabei nur den Auftrag — welcher Dienst, welcher Titel, welche Stelle. Den Datenstrom selbst holt das Gerät im Raum direkt beim Dienst. Das Telefon eröffnet und steuert die Sitzung, es liefert den Ton aber nicht. Für die Planung ist das die eine Eigenschaft, an der alles Weitere hängt.

      Wenn Du Musik oder ein Video „castest", schickt Dein Handy die Musik nicht selbst an den Lautsprecher. Es sagt ihm nur, was er spielen soll — so, als würdest Du jemandem einen Zettel mit dem Titel geben, und er legt die Platte selbst auf. Der Lautsprecher holt sich die Musik dann direkt aus dem Internet. Dein Handy bleibt die Fernbedienung: Du kannst pausieren, weiterschalten und lauter machen. Das Cast-Symbol kennst Du aus vielen Apps — das kleine Rechteck mit den Funkwellen in der Ecke.

      Das zugrunde liegende Problem

      Ein Telefon ist ein schlechter Dauerzuspieler. Es verlässt das Haus, sein Akku leert sich, sein WLAN-Empfang schwankt mit der Hosentasche — und wenn es den Ton selbst liefert, hängt die Musik im ganzen Haus an genau diesen Zufällen. Zuspielverfahren unterscheiden sich deshalb in einer einzigen Kernfrage: Hält der Sender den Datenstrom, oder holt ihn das Gerät im Raum? Die Ordnung aller verbreiteten Wege entlang dieser Frage steht unter Zuspielverfahren ordnen; diese Seite beantwortet sie für Cast.

      Funktionsweise

      Zwei Rollen, klar getrennt. Die Entwicklerdokumentation beschreibt Cast über zwei Rollen. Der Sender — eine App auf Android, iOS oder im Chrome-Browser — ist „an app that plays the role of controller for the Cast session": Er eröffnet die Sitzung und nimmt die Bedienung entgegen. Der Receiver ist „an app running on a Cast-enabled device that is responsible for responding to Sender commands and for conveying streaming content from an online streaming service to the Cast-enabled device" — er reagiert auf die Kommandos des Senders und führt den Datenstrom vom Streamingdienst zum Gerät heran. Das Heranführen ist Sache des Empfängers, nicht des Telefons.

      Damit ist Cast ein gerätegehaltener Weg. Das Gerät im Raum hält die Verbindung zum Dienst; das Telefon wählt aus und regelt. Darin gleicht Cast den Connect-Verfahren der Musikdienste und unterscheidet sich von AirPlay 2, bei dem der Sender den Ton selbst schickt. Welcher Dienst welchen Weg mitbringt und was dabei an Auflösung ankommt, ordnet der Eintrag Zuspielprotokolle — dort steht Cast unter dem Namen, den es auf Datenblättern von Lautsprechern und Verstärkern hat: Chromecast built-in.

      Empfänger sind viele Geräteklassen. Die Dokumentation nennt Chromecast-Geräte, Cast-fähige Fernseher, Smart Displays und Android-TV-Geräte; dazu kommen Lautsprecher und Verstärker mit Chromecast built-in. Cast überträgt neben Musik auch Video — der Chrome-Browser als Sender macht es zum kurzen Weg vom Rechner auf den Fernseher oder Beamer.

      Gruppen entstehen in der App. Mehrere Lautsprecher lassen sich zu einer Gruppe zusammenfassen, die synchron spielt. Angelegt werden Gruppen ausschließlich in der Google-Home-App auf Telefon oder Tablet; gruppieren lassen sich Google- und Nest-Lautsprecher, Nest-Displays und das Pixel Tablet im Ladedock. Für unterbrechungsfreie Gruppen setzt Google den Firmwarestand 3.73 voraus. Eine Höchstzahl von Geräten je Gruppe nennt die Supportdokumentation nicht — dieser Negativbefund steht unten bei den Grenzen.

      Der Streit um die Gruppenlautstärke

      Wie wenig eine Bedienfunktion dem Käufer des Geräts gehört, hat Cast selbst vorgeführt — der Vorgang ist abgeschlossen und gehört trotzdem in jede Planung, die auf Gruppenfunktionen baut.

      Im Januar 2022 entschied die US-Handelsbehörde ITC im Verfahren zwischen Sonos und Google, dass Google fünf Sonos-Patente verletzt, und verhängte ein Importverbot mit 60 Tagen Vorlauf. Google entfernte daraufhin den zentralen Gruppen-Lautstärkeregler von Google- und Nest-Lautsprechern — jeder Lautsprecher musste wieder einzeln geregelt werden — und strich die automatische Lautstärkeanpassung per Sprachassistent. Im Oktober 2023 kam die Wende: Ein kalifornisches Gericht hob das Geschworenenurteil über 32,5 Millionen Dollar auf und erklärte die Sonos-Patente für ungültig und nicht durchsetzbar. Google kündigte an, Gruppenbildung, Gruppenlautstärke und die Bedienung über die Lautstärketasten des Telefons zurückzubringen, nannte dafür aber keinen Termin.

      Beide Richtungen des Vorgangs sind über Fachpresse belegt, dort bei mehreren Redaktionen übereinstimmend. Die Lehre daraus ist keine juristische: Eine Funktion, die per Software kommt, kann per Software gehen — zwei Jahre lang fehlte hier eine zentrale Bedienung, die beim Kauf selbstverständlich schien. Wer eine Gruppenregelung über Zonen hinweg braucht, prüft sie am eigenen Aufbau, statt sie vorauszusetzen.

      Voraussetzungen

      Cast setzt voraus, dass Sender und Empfänger sich im Heimnetz sehen. Getrennte Funknetze, Gastnetze und Repeater brechen genau das — die Anforderungen an das Netz stehen unter Heimnetzwerk-Grundlagen. Weil das Gerät den Datenstrom selbst holt, braucht es außerdem eine eigene Internetverbindung; ein Empfänger in einem abgeschotteten Netzsegment kann zwar Kommandos empfangen, aber keinen Dienst erreichen. Und die Wiedergabe eines Dienstes über Cast setzt voraus, dass dessen App das Cast-Symbol führt — der Weg gehört zur App, das Konto zum Dienst.

      Abgrenzung

      Gegen AirPlay 2. Das Gegenstück im Apple-Umfeld löst dieselbe Aufgabe mit umgekehrter Rollenverteilung: Dort schickt der Sender den Ton selbst, und die Wiedergabe endet mit ihm. Cast übergibt den Auftrag und lässt das Gerät holen. Im Alltag entscheidet dieser Unterschied darüber, was passiert, wenn das Telefon geht.

      Gegen die Connect-Verfahren der Dienste. Spotify Connect, TIDAL Connect und Qobuz Connect arbeiten nach demselben Grundgedanken — Auftrag vom Telefon, Datenstrom vom Gerät. Der Unterschied liegt im Besitzer: Ein Connect-Verfahren gehört zu genau einem Dienst, Cast ist ein Weg für viele Apps auf einmal, einschließlich Video.

      Gegen eine MultiRoom-Plattform. Sonos, HEOS oder BluOS verwalten das Konto des Musikdiensts in der eigenen App und besitzen Gruppen, Warteschlange und Weckfunktion als System. Cast ist kein System dieser Art: Es ist ein Übertragungsweg, den Geräte vieler Hersteller einbauen. Man entscheidet sich nicht für Cast — man prüft, ob ein Gerät es kann.

      Gegen den Gerätenamen Chromecast. Chromecast war Googles eigenes Empfängergerät, Chromecast built-in ist das Etikett für eingebaute Empfänger in Geräten anderer Hersteller, Google Cast heißt das Verfahren dahinter. Auf Datenblättern stehen alle drei Namen, gemeint ist dieselbe Technik.

      Grenzen

      Keine dokumentierte Gruppengröße. Die Supportdokumentation nennt keine Höchstzahl von Geräten je Gruppe. Das ist ein Negativbefund mit Folge: Wo eine Plattform wie Sonos ihre Systemgrenze veröffentlicht, lässt sich eine Cast-Gruppe nur am konkreten Haus erproben — die Grenze ist das Netz, und das Netz ist überall anders.

      Die Funktionen gehören Google. Was eine Gruppe kann, welche Geräte sich gruppieren lassen und wie die Lautstärke bedient wird, entscheidet der Anbieter per Software — der Patentstreit oben ist der belegte Fall. Das gilt für jeden gerätegehaltenen Weg mit zentralem Anbieter, bei Cast ist es vorgeführt.

      Cast ersetzt keine Anlagenplanung. Ein Weg, über den Musik ins Gerät kommt, sagt nichts darüber, welche Zonen ein Haus braucht, wie sie versorgt werden und was ohne Telefon funktionieren soll. Diese Fragen stehen vor der Verfahrenswahl; die Ordnungsseite der Zuspielverfahren führt sie durch.

      Verknüpfte Inhalte

      Die Frage, wer den Datenstrom hält, und ihre drei Alltagsfolgen ordnet Zuspielverfahren ordnen über alle verbreiteten Wege. Welcher Musikdienst welchen Weg mitbringt und was an Auflösung ankommt, steht bei Zuspielprotokolle. Das Gegenstück mit sendergehaltenem Datenstrom bekommt eine eigene Seite zu AirPlay 2. Was das Heimnetz für all das leisten muss, klärt Heimnetzwerk-Grundlagen, die Abgrenzung zur Echtzeitübertragung Multiroom-Plattform oder Audio over IP, und was eine Zone ist, der Eintrag Zone.

      Quellen

      Die Rollenverteilung zwischen Sender und Receiver samt der zitierten Wortlaute stammt aus der Entwicklerdokumentation zu Google Cast, die Angaben zu Lautsprechergruppen — Gerätetypen, Firmwarestand 3.73, Anlage nur in der Mobil-App, keine genannte Höchstzahl — aus der Supportdokumentation von Google; beide sind am 23. August 2026 am Objekt gelesen. Der Rückbau der Gruppenlautstärke nach dem ITC-Entscheid vom Januar 2022 und die angekündigte Rückkehr nach dem Urteil vom Oktober 2023 sind über Fachpresse belegt, beide Berichte am Objekt gelesen; der Hersteller selbst dokumentiert den Vorgang nicht. Zur offenen Frage, ob eine Sitzung das Verschwinden des Senders übersteht, schweigen alle vier Quellen — die Stelle ist im Text als ungeklärt markiert.

    • Spotify Connect

      Technologie

      Spotify Connect

      Spotify Connect ist Spotifys gerätegehaltener Zuspielweg: Die App auf dem Telefon ist Fernbedienung, das HEOS-, WiiM- oder andere Connect-Gerät lädt den Stream direkt.

      Du tippst in Spotify auf das Lautsprecher-Symbol und wählst Deinen Receiver. Danach musst Du das Telefon nicht mehr neben dem Gerät lassen — die Musik kommt aus dem Netz zum Receiver, das Handy bleibt die Fernbedienung.

      Connect braucht dasselbe WLAN (bzw. erreichbares Netz) für App und Gerät und ein Spotify-Konto. Die erreichbare Qualität hängt vom Abo und vom Gerät ab.

    • TIDAL

      Dienst

      TIDAL

      TIDAL ist das Musikabo, das seine höchste Stufe „Max" nennt: HiRes FLAC bis 24 Bit/192 kHz. Der Name auf einem Datenblatt verspricht davon nichts — er sagt, dass ein TIDAL-Konto im Gerät Platz hat. Ob die hohe Auflösung ankommt, entscheidet der Weg ins Gerät.

      TIDAL ist ein Musikabo wie Spotify, mit einem Unterschied: Viele HiFi-Geräte haben TIDAL fest eingebaut und können damit höhere Auflösungen als CD-Qualität abspielen. Ob Du die wirklich hörst, hängt von Deinem Abo, vom Gerät und davon ab, wie die Musik ins Gerät kommt.

      Was auf dem Datenblatt steht

      Steht „TIDAL" auf dem Datenblatt, nimmt das Gerät ein TIDAL-Konto auf und lädt den Katalog aus dem Netz. Steht daneben „TIDAL Connect", hat das Gerät zusätzlich den eigenen Zuspielweg des Dienstes. Der Eintrag „TIDAL" allein sagt über die Auflösung nichts.

      Manche Geräte werben weiterhin mit MQA-Dekodierung. Bei TIDAL ist das Format seit dem 2024-07-24 Geschichte; die Dekodierung im Gerät hat für diesen Katalog keine Aufgabe mehr. Was MQA war, erklärt der Glossareintrag.

      Wie der Katalog ins Gerät kommt

      Drei Wege, mit verschiedenem Ergebnis:

      • TIDAL Connect. Das Gerät bezieht den Strom direkt bei TIDAL, das Telefon bleibt Fernbedienung. Für HiRes FLAC nennt TIDAL zwei Bedingungen: einen Wandler im Gerät, der 24 Bit/192 kHz verarbeitet, und eine Kabel- oder WLAN-Verbindung.
      • Plattform-App. TIDAL als Konto in der App eines Multiroom-Systems oder in Roon. Welche Stufe durchkommt, entscheidet die Plattform.
      • AirPlay 2, Google Cast, Bluetooth. Das Telefon spielt und reicht weiter; Bluetooth kodiert den Strom dabei ein zweites Mal.

      Qualitätsstufen

      Drei Stufen: „Niedrig" bis 320 kbit/s, „Hoch" als FLAC in CD-Auflösung, „Max" als HiRes FLAC bis 24 Bit/192 kHz — wobei Max liefert, was der Katalog je Titel hergibt: HiRes FLAC, sonst FLAC, sonst AAC. Dolby Atmos Music ist im Katalog; Sony 360 Reality Audio wurde zusammen mit MQA am 2024-07-24 entfernt. TIDAL nennt über 180 Millionen Titel, ohne zu sagen, was gezählt wird. Das Familienabo gibt jedem der bis zu sechs Mitglieder ein eigenes Konto. Neben Individual und Family führt TIDAL einen DJ-Tarif, der ein Individual-Konto mit der DJ-Software verbindet; zu Individual und DJ gibt es je einen Studententarif. An den Stufen ändert die Tarifwahl nichts, Dolby Atmos liegt in Individual wie in Family.

      Abgrenzung

      Gegen TIDAL Connect. Der Katalog ist der Dienst, Connect der Zuspielweg; wie er arbeitet, steht bei den Zuspielprotokollen.

      Gegen Roon. Roon ist kein Dienst: Die Bibliothekssoftware führt TIDAL neben der eigenen Sammlung und reicht durch, was der Dienst liefert. Roon Ready ist wiederum das Siegel am Gerät, nicht der Katalog.

      Gegen das Register. Ob TIDAL oder Qobuz zu Deiner Anlage passt, klärt das Dienste-Register mit Preisen und Stufen aller sieben Anbieter.

      Verknüpfte Inhalte

      • Zuspielprotokolle — TIDAL Connect neben den anderen Wegen ins Gerät.
      • MQA — das Format, mit dem Geräte noch werben und das TIDAL nicht mehr liefert.
      • Hi-Res Audio — was „bis 24 Bit/192 kHz" in der Kette voraussetzt.
      • Roon — die Bibliothekssoftware, die TIDAL einbindet.
      • Qobuz — der Dienst, gegen den TIDAL in der Beratung meist steht.
      • Musikstreaming-Dienste im Vergleich — Preise und Stufen aller Anbieter.

      Quellen

      Stufen, Katalogzahl, Dolby Atmos und die Wandler-Bedingung für HiRes FLAC stammen von TIDALs Qualitätsseite, am 2026-09-08 im Browser gelesen, weil TIDAL Direktabrufe sperrt. Die Tarifnamen stehen auf der Abo-Seite, die am selben Tag von Hand geprüft wurde. Die MQA-Entfernung ist über Fachpresse belegt. Die Firmierung des Anbieters ist auf keiner gelesenen Seite genannt.

    • Roon Ready

      Zertifizierung

      Roon Ready und Roon Tested

      Roon Ready ist die Geräte-Zertifizierung in Roons Ausgabe-Welt: Der Receiver oder DAC meldet sich als Zone am Roon Core und spielt, was Roon anliefert.

      Roon ist die Bibliotheks- und Bedienzentrale auf einem Rechner oder Music-Server im Haus. „Roon Ready“ am Verstärker heißt: Dieses Gerät darf sich als Wiedergabeziel anmelden. Den Server brauchst Du trotzdem — Ready allein streamt nichts.

      Roon Ready ist nicht dasselbe wie USB-, AirPlay- oder Chromecast-Ausgabe an Roon; es ist der native, zertifizierte RAAT-Weg.

      Roon Tested ist das zweite Programm desselben Anbieters und wird im Handel regelmäßig mit Roon Ready verwechselt: Ein Roon-Tested-Gerät wurde von Roon Labs geprüft, spricht aber einen anderen Weg als RAAT — etwa USB oder AirPlay. Was genau geprüft wird und was die Aufnahme kostet, belegt diese Erstfassung noch nicht.

    • Qobuz

      Dienst

      Qobuz

      Qobuz ist das Musikabo, bei dem Hi-Res bis 24 Bit/192 kHz schon die Standardstufe ist. Wer den Namen auf einem Datenblatt liest, weiß damit erst, dass ein Qobuz-Konto im Gerät Platz hat; die Auflösung, die ankommt, entscheidet der Weg ins Gerät.

      Qobuz ist ein Musikabo, das besonders hohe Auflösungen und redaktionell ausgewählte Alben in den Vordergrund stellt. Wenn Dein Receiver „Qobuz" listet, kannst Du dort mit Deinem Konto Musik starten, ohne Umweg über Computer oder Telefon.

      Was auf dem Datenblatt steht

      Mit „Qobuz" auf dem Datenblatt nimmt das Gerät ein Qobuz-Konto auf, meist in der Multiroom- oder Hersteller-App, und spielt daraus. Steht daneben „Qobuz Connect", hat das Gerät den eigenen Zuspielweg des Dienstes, den es seit 2025 gibt; die Partnerliste des Anbieters zählt mit Stand April 2026 über hundert Marken, darunter Denon, Marantz, HEOS, Bluesound/BluOS und WiiM. Sonos, Yamaha und Roon stehen nicht darin.

      Wie der Katalog ins Gerät kommt

      • Qobuz Connect. Die App wählt das Gerät, das Gerät bezieht den Strom direkt bei Qobuz — nach dem früheren AVITECT-Beitrag bis 24 Bit/192 kHz, also ohne Verlust gegenüber dem Abo.
      • Plattform-App oder Roon. Qobuz als Konto in der App eines Multiroom-Systems oder in Roon; die Stufe, die durchkommt, legt die Plattform fest.
      • AirPlay 2, Google Cast, Bluetooth. Das Telefon spielt selbst und gibt weiter; über Bluetooth verliert der Strom dabei ein zweites Mal.

      Qualitätsstufen

      FLAC bis 24 Bit/192 kHz ist bei Qobuz die Standardstufe des Abos, kein Aufpreis-Tarif. Raumklang gibt es im Katalog nicht — weder Dolby Atmos Music noch Sony 360 Reality Audio. Dazu kommt der Download-Shop, dessen Rabatte im Sublime-Tarif enthalten sind. Zwei Geräte zugleich mit denselben Zugangsdaten lässt Qobuz nicht zu; Duo und Family lösen das mit eigenen Konten je Person.

      Abgrenzung

      Gegen Qobuz Connect. Der Katalog ist das Abo, Connect der Weg; wie Connect-Protokolle arbeiten, erklären die Zuspielprotokolle.

      Gegen Roon. Roon verkauft keinen Katalog; die Software führt Qobuz und die eigene Sammlung in einer Bibliothek zusammen und gibt weiter, was der Dienst liefert.

      Gegen das Register. Ob Qobuz oder TIDAL, Solo oder Family — das Dienste-Register stellt Preise, Stufen und Wege der sieben Anbieter nebeneinander.

      Verknüpfte Inhalte

      Quellen

      Angebotsseite, Connect-Partnerliste und Gerätezahl je Konto sind am 2026-09-07 am Objekt gelesen. Die Katalogzahl ist eine Herstellerangabe ohne Zählweise.

    Bluetooth
    Ja

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