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Einleitung

Der Pulse Flex ist ein aktiver Streaming-Lautsprecher für BluOS-Multiroom. Treiber: 4″-Tieftöner und 0,75″-Hochtöner, Systemleistung laut Hersteller 50 W.

Optional mit Battery Pack BP100 mobil nutzbar. Abmessungen 131 × 196 × 111 mm, Gewicht 1,61 kg. Passendes Zubehör: Flex Skin, Bracket WM230, Floor Stand FS230.

Die Highlights des Pulse Flex im Überblick

  • Anzahl Tieftöner

    1

  • Gehäuse

    B × H × T

    131 mm196 mm111 mm

    Gewicht 1,61 kg

  • Garantie

    2 Jahre

Technologien im Pulse Flex

Was in den technischen Daten steckt — auf unseren Wissensseiten erklärt und vertieft.

Pulse

Technische Daten

  • Treiberanzahl

    Anzahl Hochtöner
    1
    Anzahl Tieftöner
    1
  • Gehäusemaße

    Höhe
    196 mm
    Breite
    131 mm
    Tiefe
    111 mm
    Gewicht
    1,61 kg
  • Netzwerk

    WLAN / Wi-Fi
    true

    Streaming & Steuerung

    Multiroom-Plattform
    BluOS

    Plattform

    BluOS

    BluOS ist die Multiroom-Plattform des kanadischen Herstellerverbunds Lenbrook. Sie sitzt in den Geräten selbst, und ihre auffälligste Eigenschaft ist die Zahl der Türschilder, hinter denen sie steckt. Neben Bluesound und NAD aus dem eigenen Haus bauen Monitor Audio, Roksan, DALI, PSB, Cyrus, Peachtree Audio und die Profilinie Bluesound Professional die Plattform in ihre Geräte ein. Wer sich für BluOS entscheidet, wählt damit eine Bedienoberfläche, die über mehrere Kataloge reicht.

    Stell Dir eine Fernbedienung vor, die für Geräte von neun verschiedenen Herstellern funktioniert — weil alle dieselbe Software eingebaut haben. Das ist BluOS. Du kaufst einen Verstärker der einen Marke und Lautsprecher der anderen, und beide tauchen in derselben App auf und spielen im Takt. Für Dich heißt das vor allem eins: Du bist bei der Gerätewahl weniger festgelegt als bei einem System, das nur einen Hersteller kennt.

    Was die Plattform zusammenhält

    Ein einzelner Netzwerkspieler kann Musik aus dem Netz holen und abspielen. Was er nicht kann, ist sich mit dem Gerät im Nebenraum auf eine gemeinsame Zeit einigen. Genau das leistet die Plattform, und sie leistet es geräteübergreifend über Markengrenzen hinweg.

    Als Obergrenze nennt der Betreiber 64 Zonen in einem System, mit Auflösungen bis 24 Bit und 192 kHz. Diese Zahl gilt am Kabel. Im reinen WLAN liegt sie deutlich niedriger: Für Bluesound-Player — eine der neun Marken — nennt der Hersteller 64 Geräte im kabelgebundenen Netz und 16 im WLAN, beides unter dem Vorbehalt von Bandbreite und Netzkonfiguration. Wer über die Zahl der Räume nachdenkt, entscheidet damit zugleich über die Verkabelung. Was in der Planungssprache eine Zone heißt — der kleinste Bereich mit eigener Quelle und eigener Lautstärke — ist hier ein Gerät oder eine Gruppe von Geräten. Für ein Wohnhaus ist diese Zahl praktisch nie die Grenze; sie wird erst in größeren Objekten zur Planungsgröße.

    Die Rechenarbeit sitzt im Gerät. Die App ist Bedienoberfläche, kein Vermittler, und das Weiterlaufen des Systems hängt an keinem einzelnen Kasten im Technikschrank.

    Bestandteile

    Gekauft wird ein Gerät mit eingebautem BluOS — ein Netzwerkspieler, ein Verstärker, ein Aktivlautsprecher oder ein Nachrüstmodul für ein vorhandenes Gerät derselben Familie. Dazu kommt die Controller-App, die es für Android, iOS, Kindle, Windows und macOS gibt. Mindestanforderungen an die Betriebssysteme nennt der Betreiber auf der Downloadseite nicht; wer eine feste Wandbedienung oder ein älteres Tablet einplant, klärt das vorher am konkreten Gerät.

    Was sie spricht

    Von anderen Multiroom-Plattformen unterscheidet sich BluOS vor allem an einer Stelle, und für die Integration ist es die wichtigste.

    Lenbrook veröffentlicht eine Custom Integration API, zuletzt in Version 1.7 vom 9. April 2025, als frei abrufbares Dokument von 64 Seiten. Sie arbeitet im Hausnetz: Ein Steuerungssystem schickt eine HTTP-Anfrage an die IP-Adresse des Geräts, in der Regel an Port 11000, und bekommt die Antwort als XML zurück. Ein Serverdienst des Anbieters steht nicht dazwischen — im ganzen Dokument kommt das Wort Cloud nicht vor.

    Aufgefunden werden die Geräte über mDNS. Bemerkenswert ist, was der Betreiber daneben stellt: ein eigenes Auffindungsverfahren, eingeführt mit der Begründung, dass bei einer erheblichen Zahl von Kunden der Multicast-Verkehr im Heimnetz nicht richtig funktioniere. Das ist ein ungewöhnlich offener Satz über die Wirklichkeit in Wohnhausnetzen, und er sagt einem Planer mehr über die Infrastrukturfrage als jedes Datenblatt.

    Zwei Einschränkungen gehören dazu: Der Betreiber bezeichnet das Dokument als ausschließlich für den professionellen Gebrauch bestimmt, und er gibt die Schnittstelle ohne jede Gewährleistung ab — sie ist dokumentiert, nicht zugesichert.

    Cloud oder lokal

    Steuerung und Wiedergabe laufen im Haus. Das Internet brauchen die Streaming-Dienste — der Betreiber nennt über zwanzig davon — und die Softwareaktualisierungen.

    Lizenz und laufende Kosten

    Für die Plattform selbst fallen keine laufenden Kosten an. Bezahlt werden die Geräte und die Musikdienste, die ohnehin abonniert sind — ein Abonnement für BluOS kommt nicht dazu.

    Abgrenzung

    Gegen den Netzwerk-Audio-Standard. Das ist die Verwechslung, die in der Beratung Geld kostet. BluOS kauft man — ein Gerät hat es eingebaut oder nicht. Einen Standard wie Dante oder AES67 kauft man nicht, ein Gerät erfüllt ihn. Und die beiden lösen verschiedene Aufgaben: Die Plattform verteilt gepufferte Zuspielung an Endgeräte, die selbst verstärken; ein Netzwerk-Audio-Standard ersetzt Kabelwege und überträgt unkomprimiert in Echtzeit. Warum das zwei Welten sind, steht bei Audio over IP und, für die Systementscheidung, bei der Systemfrage, die vor der Plattformwahl steht.

    Gegen die Marke. Neun Marken bauen dieselbe Plattform ein und behalten dabei ihre eigene Gerätetechnik, ihre eigene Klangabstimmung und ihre eigene Preislage. Die Plattform sagt, wie die Geräte zusammenspielen; sie sagt nichts darüber, wie sie klingen.

    Gegen das Produkt. Ein Netzwerkspieler ist irgendwann nicht mehr lieferbar. Die Plattform endet damit nicht: Solange der Betreiber sie weiterführt, läuft sie weiter und bekommt weiter Aktualisierungen, auch auf Geräten, die längst aus dem Katalog sind. Auslaufen kann das Gerät, nicht die Plattform.

    Wo Du Dich festlegst

    Drei Festlegungen überdauern das einzelne Gerät.

    Die erste ist die Bedienoberfläche. App und Bedienlogik gehören dem Betreiber und ändern sich mit seinen Aktualisierungen. Was in der Wand steckt, lässt sich schwerer nachziehen als ein Handy.

    Die zweite ist der Verbund selbst — und hier liegt die Besonderheit dieser Plattform. Wer BluOS wählt, legt sich auf einen Kreis von neun Marken fest, aber innerhalb dieses Kreises bleibt er beweglich. Ein Gerät später durch das einer anderen Partnermarke zu ersetzen, ist vorgesehen. Diese Beweglichkeit endet am Rand des Kreises: Ein Gerät ohne BluOS gehört nicht dazu, egal wie gut es ist.

    Die dritte ist die Abhängigkeit von einem einzigen Unternehmen für die Software aller neun Marken. Der Vorteil und das Risiko sind dieselbe Tatsache. Wie ein Hersteller mit alten Geräten umgeht, entscheidet er allein — und hier entscheidet er es für neun Kataloge zugleich.

    Verknüpfte Inhalte

    Quellen

    Plattformangaben sind Momentaufnahmen und ändern sich ohne Ankündigung.

    1. BluOS, Premium Multi-Room Audio Technology — Betreiber, Obergrenze von 64 Zonen, Auflösung, Partnermarken, Zahl der eingebundenen Streaming-Dienste.
    2. BluOS, Custom Integration API, Version 1.7 (09.04.2025) — HTTP-GET an die Geräte-IP, Port 11000, XML-Antwort, mDNS und eigenes Auffindungsverfahren, Nutzungsbedingungen und Revisionsliste.
    3. BluOS, Downloads — Plattformen der Controller-App, keine Angabe zu Mindestständen.
    4. Bluesound, How many Bluesound Players can I place on my network? — 64 Geräte im kabelgebundenen Netz, 16 im reinen WLAN, jeweils unter dem Vorbehalt von Bandbreite und Netzkonfiguration.

    Alle Quellen stammen vom Plattformbetreiber oder von einer seiner Marken. Eine unabhängige Quelle wurde für diese Seite nicht herangezogen; alle Angaben sind damit Herstellerangaben.

    Unterstützte Streaming-Dienste
    • AirPlay 2

      Technologie

      AirPlay 2

      AirPlay 2 ist der Weg, auf dem ein iPhone, ein iPad oder ein Mac Ton an Geräte im eigenen Drahtlosnetz schickt — an einen Lautsprecher, an einen Fernseher oder an mehrere Ziele gleichzeitig. Eingeführt hat Apple die zweite Ausbaustufe mit iOS 11.4 im Mai 2018, und das gleichzeitige Bespielen mehrerer Geräte ist genau die Neuerung. Für die Planung zählt vor allem eine Eigenschaft: Der Sender schickt den Datenstrom selbst. Er ist damit Teil der Kette und nicht bloß die Fernbedienung — und alles Weitere folgt daraus.

      Wenn Du auf Deinem iPhone das AirPlay-Symbol antippst und einen Lautsprecher auswählst, schickt Dein Telefon die Musik dorthin. Du kannst mehrere Lautsprecher gleichzeitig auswählen, dann spielen sie im Gleichtakt. Das Telefon bleibt dabei die Quelle: Geht es aus dem Haus oder ist der Akku leer, hört die Musik überall auf. Wenn morgens im Bad automatisch Radio laufen soll, braucht es deshalb noch ein Gerät, das dauerhaft zu Hause bleibt.

      Das zugrunde liegende Problem

      Zwischen dem Telefon in Deiner Hand und dem Lautsprecher an der Wand steht immer die Frage, wer den Datenstrom hält. Holt ihn das Gerät im Raum selbst beim Musikdienst, darf das Telefon gehen. Schickt ihn das Telefon, hängt die Wiedergabe an dessen Funkverbindung, dessen Akku und dessen Anwesenheit. Die Antwort entscheidet mehr über den Alltag einer Anlage als jedes Datenblatt, und sie ist an keinem Gerät abzulesen. Die Ordnung aller verbreiteten Wege entlang dieser Frage steht unter Zuspielverfahren ordnen; diese Seite beantwortet sie für AirPlay 2.

      Funktionsweise

      Der Sender schickt, die Geräte spielen ab. Apple beschreibt AirPlay als Wiedergabe vom iPhone, iPad oder Mac auf Geräte im selben Drahtlosnetz. Die Ziele wählst Du im Kontrollzentrum, auf dem Sperrbildschirm oder im laufenden Titel aus; mehrere Ziele gleichzeitig sind seit AirPlay 2 möglich. Ein Stereopaar aus zwei HomePod behandelt das System dabei als ein einziges Ausgabegerät.

      Gruppen entstehen im Moment der Auswahl. Anders als bei einer MultiRoom-Plattform gibt es keine gespeicherte Zonenverwaltung im Verfahren selbst. Du hakst Ziele an und ab, und die Zusammenstellung lebt so lange wie die Wiedergabe. Dauerhafte Räume und Gruppen entstehen erst eine Ebene darüber, in der Home-App — dort ordnest Du die Lautsprecher Räumen zu, und danach versteht Siri Befehle wie „spiel das in der Küche" oder „spiel das überall".

      Die Auffindung läuft über Bonjour. Sender und Ziel finden einander über Apples Namensdienst im lokalen Netz, der auf Multicast aufsetzt. In sauber getrennten Netzen verschwinden AirPlay-Ziele deshalb aus der Liste, obwohl beide Geräte online sind — die Mechanik dahinter steht bei Multicast und IGMP und VLAN und Subnetz.

      Takt und Verzögerung

      Wer den Datenstrom schickt, gibt auch den Takt vor — und daran hängt der am häufigsten diskutierte Punkt des Verfahrens.

      Roon beschreibt für sein eigenes Transportverfahren den Grundsatz, dass das Abspielgerät die Uhr besitzen müsse, und nennt AirPlay ausdrücklich als Gegenbeispiel; als eigenes Ziel gibt Roon eine Synchronität innerhalb einer Millisekunde an und kritisiert an AirPlay namentlich die Verzögerung von rund zwei Sekunden beim Bedienen der Transportbefehle. Das ist die Position eines Herstellers über ein fremdes Verfahren und keine Messung — als Erklärung ist sie trotzdem brauchbar, weil sie zusammenpasst mit dem, was ein quelloffener Nachbau des Verfahrens beobachtet: eine Betriebsart, in der der Ton nach etwa zwei Sekunden einsetzt, und eine zweite, in der er schneller anläuft und beim Empfänger gepuffert wird.

      Für die Praxis heißt das zweierlei. Der Puffer ist der Grund, warum AirPlay über ein durchschnittliches WLAN überhaupt stabil spielt — er fängt Funklöcher ab, die eine Echtzeitübertragung sofort hörbar machen würde. Und dieselbe Verzögerung schließt Anwendungen aus, bei denen Ton und Bild oder Ton und Bedienung eng zusammenliegen müssen: Ein Lautstärkeschritt, der zwei Sekunden später kommt, wird zweimal gedrückt. Die Abgrenzung zur echtzeitfähigen Übertragung im Netz erklärt Multiroom-Plattform oder Audio over IP.

      Formate und Auflösung

      Apple veröffentlicht keine Spezifikation, welche Abtastraten und Wortbreiten AirPlay überträgt. Die Seite zur verlustfreien Wiedergabe in Apple Music nennt die Stufen — Lossless bis 24 Bit/48 kHz, Hi-Res Lossless bis 24 Bit/192 kHz — und sagt, dass oberhalb von 48 kHz auf den meisten Geräten ein externer USB-Wandler nötig ist und Apple TV 4K Hi-Res Lossless nicht wiedergibt. Über den Übertragungsweg AirPlay steht dort nichts.

      Damit gibt es für die naheliegende Frage („kommt mein Hi-Res-Titel am Lautsprecher an?") keine Herstellerantwort. Der quelloffene Nachbau beobachtet ALAC und AAC bei 44,1 und 48 kHz; das deckt sich mit der Beobachtung, dass höhere Abtastraten einen anderen Weg brauchen, ist aber kein Beleg von Apple.

      Voraussetzungen

      Sender und Ziel müssen im selben WLAN sein — das schreibt Apple ausdrücklich, und es ist die Voraussetzung, an der es in der Praxis am häufigsten scheitert. Getrennte Funknetze für Gäste, ein eigenes Netzsegment für Haustechnik oder ein Repeater, der Multicast nicht weiterreicht, brechen die Auffindung, obwohl beide Geräte online sind. Was das Heimnetz dafür leisten muss, klärt Heimnetzwerk-Grundlagen. Dazu kommt ein aktueller Softwarestand auf beiden Seiten; für automatische Verbindungsvorschläge zum HomePod verlangt Apple außerdem dieselbe iCloud-Anmeldung auf Telefon und Lautsprecher.

      Für alles, was ohne Telefon laufen soll, kommt eine zweite Voraussetzung dazu — ein Home-Hub. Apple dokumentiert dafür HomePod, HomePod mini und Apple TV; ohne ihn gibt es keine Automationen, keinen Fernzugriff und keine geteilte Steuerung.

      Geräteklassen: mit und ohne Home-App

      AirPlay 2 zu können und in der Home-App zu erscheinen, sind zwei verschiedene Eigenschaften — und der Unterschied entscheidet, was in einem Haus automatisierbar ist.

      Geräte in der Home-App. Lautsprecher, die sich der Home-App zuordnen lassen, bekommen einen Raum. Danach versteht Siri Befehle je Raum, und eine Szene kann eine Wiedergabeliste auf HomePod, Apple TV oder einem AirPlay-fähigen Lautsprecher starten. Automationen und Szenen setzen den Home-Hub voraus, laufen also über ein ortsfestes Gerät. Das ist die Antwort auf die Frage, was morgens im Bad passiert, ohne dass jemand ein Telefon in der Hand hat.

      Geräte ohne Anbindung. Ein AirPlay-fähiger Fernseher mancher Hersteller nimmt Ton und Bild entgegen, erscheint aber in der Home-App nicht und lässt sich folglich weder einem Raum zuordnen noch in eine Szene einbauen. Das AirPlay-Logo auf einem Datenblatt sagt also noch nichts darüber, ob sich das Gerät automatisieren lässt.

      Der Sonderfall Apple TV 4K mit Lautsprechern. Apple TV 4K lässt sich dauerhaft auf HomePod oder AirPlay-Lautsprecher ausgeben, wenn beide demselben Raum und Netz zugeordnet sind. Ein HomePod-Stereopaar nimmt dabei Dolby Atmos, Dolby Digital 7.1 und 5.1 entgegen. Bei Fremdlautsprechern zieht Apple eine Grenze, die im Wohnzimmer sofort auffällt: Systemtöne und Spieleton bleiben auf dem Fernseher, während der übrige Ton über die AirPlay-Lautsprecher läuft.

      Abgrenzung

      Gegen Google Cast. Das Gegenstück im Android-Umfeld löst dieselbe Aufgabe mit umgekehrter Rollenverteilung: Dort übergibt das Telefon nur den Auftrag, und das Gerät im Raum holt den Datenstrom selbst beim Dienst. Bei AirPlay 2 schickt der Sender den Ton. Im Alltag entscheidet dieser Unterschied darüber, was passiert, wenn das Telefon geht — die Einzelheiten stehen unter Google Cast.

      Gegen die Connect-Verfahren der Dienste. Spotify Connect, TIDAL Connect und Qobuz Connect gehören zur gerätegehaltenen Familie: Das Gerät baut die Verbindung zum Dienst selbst auf, das Telefon wählt aus. Wer Apple Music hört, hat diesen Weg nicht — Apple bietet kein eigenes Connect-Verfahren an, und deshalb ist AirPlay 2 dort der Regelweg. Welcher Dienst welches Verfahren mitbringt, ordnet der Eintrag Zuspielprotokolle.

      Gegen eine MultiRoom-Plattform. Sonos, HEOS oder BluOS verwalten Konto, Gruppen, Warteschlange und Weckzeit als System und veröffentlichen Systemgrenzen. AirPlay 2 ist ein Übertragungsweg, den Geräte vieler Hersteller einbauen. Man entscheidet sich nicht für AirPlay — man prüft, ob ein Gerät es kann.

      Gegen Bluetooth. Auch dort schickt das Telefon den Ton, aber über eine Funkstrecke mit erneuter Kompression und in Reichweite eines Raumes. AirPlay läuft über das WLAN und damit durchs ganze Haus; für ein Haus ist Bluetooth der falsche Weg, für einen Kopfhörer der richtige.

      Gegen die erste Ausbaustufe. Ältere AirPlay-Geräte nehmen Ton entgegen, gehören aber nicht in einen Verbund mehrerer gleichzeitig bespielter Ziele — das gleichzeitige Abspielen kam erst mit AirPlay 2. Auf Datenblättern steht beides nebeneinander, gemeint ist Verschiedenes.

      Grenzen

      Keine dokumentierte Höchstzahl. Wie viele Geräte gleichzeitig bespielt werden können, veröffentlicht Apple auf keiner der geprüften Seiten. Wo eine Plattform ihre Systemgrenze nennt, steht hier nichts — die Grenze bilden das Funknetz und der Sender, und beide lassen sich nur am konkreten Haus beziffern.

      Der Mac kann weniger als das Telefon. Aus dem Kontrollzentrum eines Mac lässt sich der Ton nur an ein Ziel senden, nicht an mehrere. Wer den Rechner als Hauptquelle plant, plant damit an der Mehrraumfunktion vorbei.

      Der Sender ist der Schwachpunkt. Ein leerer Akku, ein Telefonat, ein schlechter Funkempfang in der Hosentasche oder die Ausfahrt aus der Einfahrt beenden die Wiedergabe im ganzen Haus. Das ist kein Fehler des Verfahrens, das ist seine Bauart.

      AirPlay 2 ersetzt keine Anlagenplanung. Der Weg, auf dem Musik ins Gerät kommt, sagt nichts darüber, welche Zonen ein Haus braucht, wie sie versorgt werden und was ohne Telefon funktionieren soll. Diese Fragen stehen vor der Verfahrenswahl.

      Verknüpfte Inhalte

      Die Frage, wer den Datenstrom hält, und ihre Folgen für die Planung ordnet Zuspielverfahren ordnen über alle verbreiteten Wege. Das Gegenstück mit gerätegehaltenem Datenstrom steht unter Google Cast, welcher Musikdienst welchen Weg mitbringt bei Zuspielprotokolle. Was das Heimnetz dafür leisten muss, klärt Heimnetzwerk-Grundlagen, die Abgrenzung zur echtzeitfähigen Übertragung Multiroom-Plattform oder Audio over IP, und was eine Zone ist, der Eintrag Zone.

      Quellen

      Einführung und Zeitpunkt von AirPlay 2 stammen aus Apples eigener Mitteilung vom 29. Mai 2018, die Netzvoraussetzung, die Auswahl mehrerer Ziele und die Einschränkung am Mac aus der Supportseite zur Tonübertragung. Räume, Sprachbefehle und Szenen sind über die Apple-Seiten zu Siri, zur Home-App und zum Home-Hub belegt, die Ausgabe von Apple TV 4K auf Lautsprecher über das tvOS-Handbuch; die Stufen der verlustfreien Wiedergabe über die Apple-Seite zu Apple Music. Alle Apple-Fundstellen sind am 23. August 2026 am Objekt gelesen. Der Grundsatz zur Taktherrschaft und die namentliche Kritik an AirPlay stehen in der Dokumentation von Roon zum eigenen Transportverfahren — die Position eines Herstellers über ein fremdes Verfahren. Die Betriebsarten und die beobachteten Formate stammen aus der Projektdokumentation eines quelloffenen AirPlay-2-Empfängers, die einleitend feststellt, dass Apple keine Spezifikation veröffentlicht hat; sie sind als Beobachtung eines Nachbaus gekennzeichnet und im Text mit einem Prüfvermerk versehen.

    • Spotify Connect

      Technologie

      Spotify Connect

      Spotify Connect ist Spotifys gerätegehaltener Zuspielweg: Die App auf dem Telefon ist Fernbedienung, das HEOS-, WiiM- oder andere Connect-Gerät lädt den Stream direkt.

      Du tippst in Spotify auf das Lautsprecher-Symbol und wählst Deinen Receiver. Danach musst Du das Telefon nicht mehr neben dem Gerät lassen — die Musik kommt aus dem Netz zum Receiver, das Handy bleibt die Fernbedienung.

      Connect braucht dasselbe WLAN (bzw. erreichbares Netz) für App und Gerät und ein Spotify-Konto. Die erreichbare Qualität hängt vom Abo und vom Gerät ab.

    • TIDAL

      Dienst

      TIDAL

      TIDAL ist das Musikabo, das seine höchste Stufe „Max" nennt: HiRes FLAC bis 24 Bit/192 kHz. Der Name auf einem Datenblatt verspricht davon nichts — er sagt, dass ein TIDAL-Konto im Gerät Platz hat. Ob die hohe Auflösung ankommt, entscheidet der Weg ins Gerät.

      TIDAL ist ein Musikabo wie Spotify, mit einem Unterschied: Viele HiFi-Geräte haben TIDAL fest eingebaut und können damit höhere Auflösungen als CD-Qualität abspielen. Ob Du die wirklich hörst, hängt von Deinem Abo, vom Gerät und davon ab, wie die Musik ins Gerät kommt.

      Was auf dem Datenblatt steht

      Steht „TIDAL" auf dem Datenblatt, nimmt das Gerät ein TIDAL-Konto auf und lädt den Katalog aus dem Netz. Steht daneben „TIDAL Connect", hat das Gerät zusätzlich den eigenen Zuspielweg des Dienstes. Der Eintrag „TIDAL" allein sagt über die Auflösung nichts.

      Manche Geräte werben weiterhin mit MQA-Dekodierung. Bei TIDAL ist das Format seit dem 2024-07-24 Geschichte; die Dekodierung im Gerät hat für diesen Katalog keine Aufgabe mehr. Was MQA war, erklärt der Glossareintrag.

      Wie der Katalog ins Gerät kommt

      Drei Wege, mit verschiedenem Ergebnis:

      • TIDAL Connect. Das Gerät bezieht den Strom direkt bei TIDAL, das Telefon bleibt Fernbedienung. Für HiRes FLAC nennt TIDAL zwei Bedingungen: einen Wandler im Gerät, der 24 Bit/192 kHz verarbeitet, und eine Kabel- oder WLAN-Verbindung.
      • Plattform-App. TIDAL als Konto in der App eines Multiroom-Systems oder in Roon. Welche Stufe durchkommt, entscheidet die Plattform.
      • AirPlay 2, Google Cast, Bluetooth. Das Telefon spielt und reicht weiter; Bluetooth kodiert den Strom dabei ein zweites Mal.

      Qualitätsstufen

      Drei Stufen: „Niedrig" bis 320 kbit/s, „Hoch" als FLAC in CD-Auflösung, „Max" als HiRes FLAC bis 24 Bit/192 kHz — wobei Max liefert, was der Katalog je Titel hergibt: HiRes FLAC, sonst FLAC, sonst AAC. Dolby Atmos Music ist im Katalog; Sony 360 Reality Audio wurde zusammen mit MQA am 2024-07-24 entfernt. TIDAL nennt über 180 Millionen Titel, ohne zu sagen, was gezählt wird. Das Familienabo gibt jedem der bis zu sechs Mitglieder ein eigenes Konto. Neben Individual und Family führt TIDAL einen DJ-Tarif, der ein Individual-Konto mit der DJ-Software verbindet; zu Individual und DJ gibt es je einen Studententarif. An den Stufen ändert die Tarifwahl nichts, Dolby Atmos liegt in Individual wie in Family.

      Abgrenzung

      Gegen TIDAL Connect. Der Katalog ist der Dienst, Connect der Zuspielweg; wie er arbeitet, steht bei den Zuspielprotokollen.

      Gegen Roon. Roon ist kein Dienst: Die Bibliothekssoftware führt TIDAL neben der eigenen Sammlung und reicht durch, was der Dienst liefert. Roon Ready ist wiederum das Siegel am Gerät, nicht der Katalog.

      Gegen das Register. Ob TIDAL oder Qobuz zu Deiner Anlage passt, klärt das Dienste-Register mit Preisen und Stufen aller sieben Anbieter.

      Verknüpfte Inhalte

      • Zuspielprotokolle — TIDAL Connect neben den anderen Wegen ins Gerät.
      • MQA — das Format, mit dem Geräte noch werben und das TIDAL nicht mehr liefert.
      • Hi-Res Audio — was „bis 24 Bit/192 kHz" in der Kette voraussetzt.
      • Roon — die Bibliothekssoftware, die TIDAL einbindet.
      • Qobuz — der Dienst, gegen den TIDAL in der Beratung meist steht.
      • Musikstreaming-Dienste im Vergleich — Preise und Stufen aller Anbieter.

      Quellen

      Stufen, Katalogzahl, Dolby Atmos und die Wandler-Bedingung für HiRes FLAC stammen von TIDALs Qualitätsseite, am 2026-09-08 im Browser gelesen, weil TIDAL Direktabrufe sperrt. Die Tarifnamen stehen auf der Abo-Seite, die am selben Tag von Hand geprüft wurde. Die MQA-Entfernung ist über Fachpresse belegt. Die Firmierung des Anbieters ist auf keiner gelesenen Seite genannt.

    • Qobuz

      Dienst

      Qobuz

      Qobuz ist das Musikabo, bei dem Hi-Res bis 24 Bit/192 kHz schon die Standardstufe ist. Wer den Namen auf einem Datenblatt liest, weiß damit erst, dass ein Qobuz-Konto im Gerät Platz hat; die Auflösung, die ankommt, entscheidet der Weg ins Gerät.

      Qobuz ist ein Musikabo, das besonders hohe Auflösungen und redaktionell ausgewählte Alben in den Vordergrund stellt. Wenn Dein Receiver „Qobuz" listet, kannst Du dort mit Deinem Konto Musik starten, ohne Umweg über Computer oder Telefon.

      Was auf dem Datenblatt steht

      Mit „Qobuz" auf dem Datenblatt nimmt das Gerät ein Qobuz-Konto auf, meist in der Multiroom- oder Hersteller-App, und spielt daraus. Steht daneben „Qobuz Connect", hat das Gerät den eigenen Zuspielweg des Dienstes, den es seit 2025 gibt; die Partnerliste des Anbieters zählt mit Stand April 2026 über hundert Marken, darunter Denon, Marantz, HEOS, Bluesound/BluOS und WiiM. Sonos, Yamaha und Roon stehen nicht darin.

      Wie der Katalog ins Gerät kommt

      • Qobuz Connect. Die App wählt das Gerät, das Gerät bezieht den Strom direkt bei Qobuz — nach dem früheren AVITECT-Beitrag bis 24 Bit/192 kHz, also ohne Verlust gegenüber dem Abo.
      • Plattform-App oder Roon. Qobuz als Konto in der App eines Multiroom-Systems oder in Roon; die Stufe, die durchkommt, legt die Plattform fest.
      • AirPlay 2, Google Cast, Bluetooth. Das Telefon spielt selbst und gibt weiter; über Bluetooth verliert der Strom dabei ein zweites Mal.

      Qualitätsstufen

      FLAC bis 24 Bit/192 kHz ist bei Qobuz die Standardstufe des Abos, kein Aufpreis-Tarif. Raumklang gibt es im Katalog nicht — weder Dolby Atmos Music noch Sony 360 Reality Audio. Dazu kommt der Download-Shop, dessen Rabatte im Sublime-Tarif enthalten sind. Zwei Geräte zugleich mit denselben Zugangsdaten lässt Qobuz nicht zu; Duo und Family lösen das mit eigenen Konten je Person.

      Abgrenzung

      Gegen Qobuz Connect. Der Katalog ist das Abo, Connect der Weg; wie Connect-Protokolle arbeiten, erklären die Zuspielprotokolle.

      Gegen Roon. Roon verkauft keinen Katalog; die Software führt Qobuz und die eigene Sammlung in einer Bibliothek zusammen und gibt weiter, was der Dienst liefert.

      Gegen das Register. Ob Qobuz oder TIDAL, Solo oder Family — das Dienste-Register stellt Preise, Stufen und Wege der sieben Anbieter nebeneinander.

      Verknüpfte Inhalte

      Quellen

      Angebotsseite, Connect-Partnerliste und Gerätezahl je Konto sind am 2026-09-07 am Objekt gelesen. Die Katalogzahl ist eine Herstellerangabe ohne Zählweise.

    • Roon Ready

      Zertifizierung

      Roon Ready und Roon Tested

      Roon Ready ist die Geräte-Zertifizierung in Roons Ausgabe-Welt: Der Receiver oder DAC meldet sich als Zone am Roon Core und spielt, was Roon anliefert.

      Roon ist die Bibliotheks- und Bedienzentrale auf einem Rechner oder Music-Server im Haus. „Roon Ready“ am Verstärker heißt: Dieses Gerät darf sich als Wiedergabeziel anmelden. Den Server brauchst Du trotzdem — Ready allein streamt nichts.

      Roon Ready ist nicht dasselbe wie USB-, AirPlay- oder Chromecast-Ausgabe an Roon; es ist der native, zertifizierte RAAT-Weg.

      Roon Tested ist das zweite Programm desselben Anbieters und wird im Handel regelmäßig mit Roon Ready verwechselt: Ein Roon-Tested-Gerät wurde von Roon Labs geprüft, spricht aber einen anderen Weg als RAAT — etwa USB oder AirPlay. Was genau geprüft wird und was die Aufnahme kostet, belegt diese Erstfassung noch nicht.

    Bluetooth
    true

Anschlüsse

Rückansicht des Bluesound Pulse Flex HD Musikplayers mit sichtbaren Anschlüssen.

Rückansicht des Bluesound Pulse Flex HD Musikplayers mit sichtbaren Anschlüssen.

Rückansicht des Bluesound Pulse Flex HD Musikplayers mit sichtbaren Anschlüssen.
    • Optisch/Analog-Kombieingang

  • Eingänge

    • USB-C-Eingang

    Funk

    • Bluetooth 5.3

  • I/O

    • Ethernet

    Funk

    • WLAN

    • IR-Sensor

    • Netzeingang

    • USB-A

Downloads

Angaben zur Produktsicherheit

Herstellerinformation

Firma
Bluesound International
Postanschrift
633 Granite CourtL1W 3K1 Pickering, Ontario

Verantwortliche Person in der EU

Firma
DALI GmbH
Postanschrift
Berliner Ring 8964625 Bensheim

Sicherheitsrelevante Dokumente findest Du im Bereich Downloads. Zu den Downloads

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