WLAN & Netzwerk — damit Streaming, Smart Home und Homeoffice überall im Haus laufenWLAN & Netzwerk
WLAN, über das Du nicht nachdenken musst.
Die Musik bricht ab, sobald jemand streamt. Der Lautsprecher ist mal in der App, mal weg. Auf der Terrasse reißt der Videocall ab.
Der Internetanschluss ist wie der Hausanschluss vom Energieversorger. Das Netzwerk ist die Elektroinstallation dahinter: Verteilung, Leitungen, Anschlusspunkte im ganzen Haus. Genau das planen wir.
Drei Wege, ein Haus mit WLAN zu versorgen. Sie unterscheiden sich weniger im Gerät als in der Frage, ob jemand das Gebäude als Ganzes geplant hat.
Repeater
Ein Repeater empfängt das Funksignal des Routers und sendet es weiter. Er braucht nur eine Steckdose, teilt sich aber den Funkkanal mit allem, was er versorgt. Für ein einzelnes Zimmer im Bestand reicht das; für synchronen Ton in mehreren Räumen reicht es nicht.
Mesh-System
Mehrere Funkpunkte verteilen sich im Haus und reichen Daten untereinander weiter. Gut, wenn kein Kabel mehr zu legen ist, denn die Punkte stimmen sich ab und Dein Handy wechselt beim Gang durchs Haus sauber. Jeder Funk-Sprung kostet trotzdem Durchsatz. Die Position der Punkte entscheidet, und die misst selten jemand aus.
Verkabelung mit Access Points
Vom Technikplatz laufen Netzwerkkabel zu Access Points an der Decke jeder Etage und nach draußen. Jeder Punkt funkt kurz statt weit, Strom kommt über dasselbe Kabel (PoE). Das ist unser Standard bei Sanierung und Neubau, und im Bestand überall dort, wo ein Kabelweg zu finden ist.
Kabel, wo Du die Wahl hast. Was am Kabel hängen kann, konkurriert nicht um Funk.
Repeater, Mesh oder Access Point am Kabel?
Repeater, Mesh oder Access Point am Kabel?: Access Point am Kabel, Mesh (Funk-Backhaul), Repeater
Kriterium
Access Point am Kabel
Mesh (Funk-Backhaul)
Repeater
Verbindung zurück ins Netz
Netzwerkkabel
eigener Funkkanal
derselbe Funkkanal wie die Geräte
Durchsatz am Endgerät
voll
sinkt je Funk-Sprung
halbiert im gleichen Band
Stromversorgung
über das Netzwerkkabel (PoE)
Steckdose
Steckdose
Planung
Ausleuchtung gemessen, Positionen geplant
Punkte verteilt, Position entscheidet
Steckdose in Reichweite
Dokumentation
Netzplan, Ports, Zugangsdaten
App
keine
Einsatz bei AVITECT
Standard bei Planung
Bestand ohne Kabelweg
Einzelzimmer im Bestand
Ein Router ist kein Netzwerk
Was sich im Alltag ändert, wenn das Haus als Ganzes geplant ist.
Ein Router am Hausanschluss
Das Funksignal startet im Technikraum oder Flur und verliert an jeder Wand und jeder Decke. Im Obergeschoss bleibt wenig übrig, auf der Terrasse fast nichts. Geräte finden sich mal, mal nicht, und wer streamt, merkt es zuerst am Ton.
Geplantes Netz mit Access Points pro Etage
Vor der Planung messen wir, wo das Signal heute endet. Danach sitzt ein Access Point an der Decke jeder Etage und einer draußen, alle am Kabel. Dein Handy wechselt beim Gang durchs Haus unbemerkt den Punkt. Am Ende bekommst Du Netzplan, Portbelegung und Zugangsdaten: Sie gehören Dir.
Wie läuft das ab?
Das Netzwerk planen wir in jedem größeren Projekt mit, beim Neubau auch lange vor der AV-Entscheidung. Welches Paket passt zu Dir?
Enthalten
Auf Anfrage
Nicht enthalten
Leistung
Der BeraterKostenlos
Der Planer€
Der Helfer€€
Der AVITECT€€€
Lass Dich inspirieren
Projekte, in denen das Netzwerk mitgeplant wurde: Heimkino, Multiroom und Steuerung hängen dort an einer Infrastruktur.
Audio- und Videosysteme im Haus scheitern fast nie an zu wenig Bandbreite, sondern an Verbindungen, die abreißen, und an Geräten, die sich gegenseitig nicht finden. Die Seite ordnet die vier Größen eines Heimnetzes — Bandbreite, Verfügbarkeit, gleichmäßige Laufzeit und Auffindbarkeit — und zeigt, warum Bandbreite davon die unwichtigste ist. Sie erklärt außerdem das Verhältnis von Kabel und Funk, die Rollen von Router, Switch und Access Point, die Discovery-Mechanik hinter AirPlay und den Streaming-Apps sowie die Entscheidungen, die schon in der Rohbauphase fallen müssen. Sie ist die gemeinsame Grundlage, auf die Heimkino-, MultiRoom-, HiFi- und Outdoor-Kapitel verweisen.
Die Frage ist nicht, ob ein Kabel PoE kann, sondern ob die Strecke die Leistung überträgt. Drei Größen entscheiden darüber, und keine davon steht auf dem Karton: der Gleichstromwiderstand der Strecke, die Unsymmetrie dieses Widerstands zwischen den Adern eines Paares und die Temperatur im Inneren eines Kabelbündels. Die Verlustleistung wird zu Wärme, die Wärme erhöht den Widerstand, und der höhere Widerstand erzeugt mehr Verlust — diese Rückkopplung ist der Grund, warum Verkabelungsnormen bei hohen Leistungsklassen die Kanallänge kürzen. Die Seite ordnet Typen, Klassen und Budget, zeigt die Rechenkette dahinter und leitet daraus die Kabelwahl ab. Das Grundprinzip von PoE steht im Glossar.
Ein Schrank verteilt Wärme und Geräusch im selben Raum, ein Technikraum schafft beides heraus. Der Umschlagpunkt hängt nicht am Preis der Geräte, sondern an drei Größen: der Verlustleistung im Verhältnis zur Wärmelast des Raums, dem Grundgeräuschpegel, den der Raum erreichen soll, und der Frage, ob später noch etwas dazukommt. Was der eigene Raum kostet, sind Kabelwege — und die sind kein Nebenschauplatz: Über 20 Meter Lautsprecherleitung verliert selbst ein großzügiger Querschnitt spürbar Dämpfungsfaktor, und lange HDMI-Strecken brauchen eine andere Übertragungstechnik als kurze. Die Seite ordnet die Entscheidung, benennt die Anforderungen an den Raum selbst und beschreibt den Mittelweg, der in der Praxis am häufigsten die richtige Antwort ist.
Drinnen arbeitet ein Funknetz mit dem Raum: Wände und Decken werfen das Signal zurück, und was nicht durch die Wand geht, bleibt als Reserve im Raum. Draußen fällt beides weg. Der Pegel sinkt frei ab, es gibt nichts mehr zu reflektieren, und die Außenwand mit ihrer Dämmebene liegt zwischen Zugangspunkt und Zone. Die Funkregulierung in Deutschland zieht dieselbe Grenze und macht sie zur Auflage: In zwei der drei 5-GHz-Teilbänder ist ein fest montierter Zugangspunkt im Freien nicht zulässig, im dritten sind Sendeleistungsregelung und dynamische Frequenzwahl vorgeschrieben. Die Seite ordnet die Physik im Freien, das Verhältnis von Reichweite und Störfestigkeit, den Ort des Zugangspunkts samt Speisung und Schutzart und erklärt, warum volle Balken auf dem Telefon und ein Lautsprecher ohne Aussetzer zwei verschiedene Aussagen sind.
Weil Internetanschluss und Heimnetz zwei verschiedene Dinge sind. Ein 4K-Stream braucht 15 bis 25 Mbit/s, hochauflösende Musik unter 10 Mbit/s. Abbrüche entstehen durch instabile Funkverbindungen, schwankende Laufzeiten und Geräte, die sich im Netz nicht mehr finden. Diese drei Größen planen wir; die Anschlussgeschwindigkeit Deines Providers bleibt, wie sie ist.
Nicht zwingend. Wenn die Punkte richtig sitzen und wo möglich am Kabel hängen, bleibt es. Wir messen zuerst, was es leistet. Raus fliegt nur, was die Messung als Ursache zeigt.
Faustregel aus unserer Planungspraxis: mindestens eine Dose pro Raum, der eine Audio- oder Video-Zone werden könnte, zwei bis drei hinter dem Fernseher und eine an jeder geplanten Access-Point-Position, bevorzugt an der Decke. Wo keine Dose hinkommt, wenigstens ein Leerrohr. Eine Dose zu viel kostet im Rohbau wenig, eine zu wenig später eine aufgestemmte Wand.
Beim Neubau verlegen wir Cat 6A: 10 Gbit/s über 100 m, und das Kabel liegt 30 Jahre in der Wand. Cat 5e überträgt 1 Gbit/s über 100 m und reicht rechnerisch für jedes AV-System im Haus, der Mehrpreis für Cat 6A ist aber klein. Höhere Kategorien bringen im Wohnhaus keinen praktischen Vorteil.
Das ist fast nie ein Defekt. Meistens finden sich die Geräte im Netz nicht mehr: AirPlay und vergleichbare Protokolle suchen Geräte über Rundruf-Nachrichten, die nur im selben Netzabschnitt bleiben. Gastnetz, getrennte Funkbänder oder ein zweiter Router im Haus trennen Geräte unbemerkt voneinander. Wir konfigurieren das Netz so, dass alles, was zusammen bedient wird, sich auch findet, und dokumentieren es.
Nein. Jedes MultiRoom-, Heimkino- oder Outdoor-Projekt beginnt bei uns mit der Frage, was Dein Netz heute leistet. Als eigenes Projekt beauftragen kannst Du es trotzdem, etwa beim Neubau lange vor der AV-Entscheidung.