
Projekt ID: RM-WC-0033
Das unsichtbare Heimkino: So verschwindet die Technik im Wohnzimmer!
„Da wir sowieso Beamer und Leinwand verstecken wollten, haben wir gesagt: Wir machen eine Lichtvoute, wo wir alles integrieren können.“
Einleitung
Der Kunde wollte sein Wohnzimmer um ein Heimkino erweitern – ein Ort, an dem er bewusst Filme und Serien schaut. Das Setup sollte eine überzeugende Bild- und Ton-Performance liefern und sich nahtlos in die bestehende Ästhetik einfügen. Dazu kam eine praktische Randbedingung: Der Wohnbereich wurde ohnehin renoviert. Genau in dieser Bauphase ließ sich Heimkino-Technik sinnvoll mitdenken – statt später Kompromisse einzugehen und Leitungen nachträglich in Wände zu stemmen.
Aufgabe
- Leinwand und Beamer so integrieren, dass im ausgeschalteten Zustand nichts von der Technik zu sehen ist.
- Kräftiges Soundsystem – ohne dass klassische Lautsprecher-Optik den Raum bestimmt.
- Verkabelung unsichtbar lösen, idealerweise ohne Stemmarbeiten in bestehenden Oberflächen.
- Essbereich beschallbar – ebenfalls mit möglichst unsichtbaren Lautsprechern.
„Vernünftig funktionierende unsichtbare Lautsprecher haben halt doch eine gewisse Breite – dann kam die Idee, die Breitbänder in eigenen Gehäusen zu integrieren und in Stoffblenden zu verpassen.“
Bilder
Lösung
- Umlaufende Lichtvoute als Rückgrat: Kabelwege, Surround-Lautsprecher, Beschallung der zweiten Zone und indirektes LED-Licht – ohne die komplette Decke vollflächig abzuhängen.
- Screenline Radiance Bright in der Decke: schmaler Deckenschlitz statt Einbauleinwand-Kasten, Leinwand bis an die Front-Stelen.
- Custom Surround-Lautsprecher in der Voute – eigene Gehäuse, Stoffblenden in Wandfarbe, gleiche Treiber wie in der Front.
- Front als 4.2 mit zwei schlanken Stelen links und rechts der Leinwand; Subwoofer in den Säulen, kein sichtbares Center.
- Decken-Möbel mit elektrischer Klappe für den Epson QB1000 – Projektor nur im Kinomodus sichtbar, symmetrisch zum Bild ausgerichtet.
- Zweite Zone im Essbereich über unsichtbare Einbau-Lautsprecher in der Lichtvoute.
„Am Ende kam die Idee: Wir machen links und rechts zwei Stehlen – und daraus wurde ein 4.2-System mit sehr großem Sweetspot in der Mitte.“
Weitere Stimmen
„Der Projektor darf nicht einfach an der Decke hängen – die elektrische Klappe im Decken-Möbel wurde vom Schreiner sehr gut gelöst.“
Projektpass
White Cinema
RM-WC-0033 · AVITECT Studio Rhein-Main
- Layout
- 4.2 — zwei Front-Stelen, Surrounds in Lichtvoute, zweite Zone Essbereich
- Hersteller
- Custom Einbau-Lautsprecher (AVITECT Sonderanfertigung, Stoffblenden)
- Bass-Layout
- Vier Subwoofer in den Front-Stelen
- AV-Receiver / Vor-End
- Marantz AV-Receiver im Klappen-Möbel
- Anordnung
- Sofa und zwei Sessel im Wohnbereich
- Umlaufende LED-Lichtvoute (Kabel, LEDs, Surround + Essbereich)
- Decken-Möbel mit elektrischer Klappe für den Projektor
- Raumakustik: Surround-Lautsprecher flächenbündig in Wand-/Deckenfarbe
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