Projekt ID: RM-BC-0001
Ikonisches Heimkino made by AVITECT Studio Rhein-Main
„Das ist Planung. Man muss es planen, damit man weiß, wo welches Kabel hinkommt und wie man es am besten unterbringen kann, dass man es halt gar nicht sieht. Ich liebe Technik, ich will sie nur nicht sehen.“
Einleitung
Der Kunde meldete sich erst nach dem Einzug in seinen Neubau beim AVITECT Studio Rhein-Main, als Boden, Decke und Wände schon fertig waren. Sebastian und Martin bauten im L-förmigen Kellerraum trotzdem ein Kino ohne sichtbare Kabel, mit 3,20 Meter breiter, akustisch transparenter Leinwand, Sony-Projektor und 5.2.4-Ton. Auffällig ist die bunte Liegelandschaft in der ersten Reihe, nur rund drei Meter vor dem Bild.
Aufgabe
- Kino nachträglich in einen fertig verputzten Neubau integrieren, ohne Wände zu öffnen
- Betondecke bei geringer Raumhöhe, die sich nicht abhängen ließ, trotz gewünschtem 3D-Sound
- Technik aus dem eigentlichen Kinoraum heraushalten
- Kühlschrank und Stauraum für Snacks im Eingangsbereich unterbringen
- Zwei Sitzreihen ohne Podest
„Es ist ein Neubau gewesen, das heißt er kam quasi als sein kompletter Neubau fertig war. Boden war drin, Decke war fertig, Wände verputzt. Das war die Situation, die wir vorgefunden haben.“
Bilder
Lösung
- Knapp 120 m Lautsprecherkabel aufputz in Kabelkanälen, verdeckt von Stoffpaneelen und Vorhängen
- Vier flache Deckenlautsprecher neben Alu-H-Profilen, die oben die Kabel und unten eine LED-Beleuchtung mit dunkler Abdeckung aufnehmen
- Küchenartiges Möbel in der Nische des Eingangs, von AVITECT geplant und vom Schreiner gebaut, mit Technik, Kühlschrank und beleuchteter Griffleiste
- Eigenbau-Lautsprecher und zwei Subwoofer hinter der Leinwand in einer Zwitter-Anordnung zwischen Atmos und Auro
- Über 100 m² Stoff für Vorhänge und Paneele, Frontwand und hintere Seitenteile mit Dämmmaterial gefüllt
- Control4-Steuerung: Bei Pause geht das Licht an und der elektrische Vorhang öffnet sich ein Stück
„Also es sind Alu-Kanäle benutzt worden, ein H-Profil, wo oben zur Decke hin die Kabel geführt werden, unten ist die LED-Beleuchtung drin und direkt daneben sind die Lautsprecher, so dass sie kaum auffallen.“
Weitere Stimmen
„Die Leinwand ist 3,20 breit. Wenn ich Lautsprecher rechts und links hinstellen würde, geht mir Bildgröße verloren. Der Ton ist genauso gut hinter der Leinwand, nur dass ich wesentlich größeres Bild habe und das ist eigentlich nur Win-Win.“
„Wir finden halt wirklich, dass es in so einem Kino dann noch das i-Tüpfelchen vom Design und vom Komfort bietet, wenn halt einfach der Vorhang so gut wie geräuschlos sich da öffnet und schließt. Das hat irgendwie so ein Raumschiff-Enterprise-Gefühl.“
Projektpass
Black Cinema
RM-BC-0001 · AVITECT Studio Rhein-Main
- Projektor
- Sony VW590 (nativ 4K) mit Filter-Tuning
- Leinwand
- Akustisch transparente Kontrastleinwand, 3,20 m breit, 16:9
- Layout
- 5.2.4, Zwitter-Anordnung zwischen Dolby Atmos und Auro-3D
- Hersteller
- Eigenbau-Lautsprecher (D'Appolito mit Horn) hinter der Leinwand
- Bass-Layout
- Zwei Subwoofer an der Front, DSP-gesteuerte Endstufe mit 700 Watt
- AV-Receiver / Vor-End
- Marantz SR7015
- Wert
- Control4 mit Szenen für Pause und Play (Licht, Vorhang)
- Anordnung
- Zwei Reihen ohne Podest: Liegelandschaft (ca. 3 m), Stressless-Reihe (ca. 5–5,5 m)
- licht: LED-Deckenprofile mit dunkler Abdeckung, beleuchtete Griffleiste im Vorraum-Möbel
- Investition
- Anfrage starten
- Bauzeit
- ca. 1 Woche Bauzeit
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