Der Port ist der Netzwerkplayer für eine Anlage,
die es schon gibt. Verstärkt wird in ihm nichts: Er nimmt das Signal aus dem
Netzwerk entgegen und reicht es an einen vorhandenen Verstärker oder Receiver
weiter — analog über Cinch oder digital über einen
koaxialen Ausgang. In der Gegenrichtung nimmt ein Line-In
eine örtliche Quelle auf und stellt sie dem ganzen System zur Verfügung. Ein
12-Volt-Trigger weckt den angeschlossenen
Verstärker, sobald Musik läuft.
An einer Einstellung entscheidet sich, ob die Nachrüstung im Alltag angenehm
ist: am Line-Out-Level, und der kennt drei Stellungen.
Fixed gibt einen festen Pegel aus, geregelt wird ausschließlich am
Verstärker. Die Sonos-App verändert an dieser Zone dann
weder Lautstärke noch Klangeinstellung — beim gruppierten Abspielen über
mehrere Räume fällt sie damit aus der gemeinsamen Regelung heraus.
Variable dreht das um: Die App regelt, der Verstärker steht auf einer
einmal eingestellten Position.
Pass-Through hält den Port auf festem Pegel und schickt die
Lautstärkebefehle an den Verstärker weiter. Das setzt voraus, dass er sie
versteht — versteht er sie nicht, lässt sich die Lautstärke gar nicht mehr
regeln. Vor dieser Stellung gehört also das Handbuch des vorhandenen Geräts
auf den Tisch.
In AVITECT-Projekten regelt meistens der Port, also Variable. Manchmal ist
es umgekehrt und der Verstärker bekommt die Kontrolle über die Lautstärke;
dann steht der Port auf Fixed.
Fast jedes Sonos-Gerät misst seinen Raum ein, und genau das erwarten viele
auch hier. Den Port nimmt der Hersteller von Trueplay aber aus, zusammen mit
Connect und Roam SL. Klangkorrektur bleibt damit Aufgabe der vorhandenen
Anlage.
Technologien im Port
Was in den technischen Daten steckt — auf unseren Wissensseiten erklärt und vertieft.
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Vorteile
✓Zwei Ethernet-Buchsen sind vorgesehen, und bei bestehender Kabelverbindung lässt sich das WLAN abschalten. Wer im Technikraum ohnehin verkabelt, nimmt das Gerät damit aus dem Funknetz.
✓Drei Geräte passen nebeneinander in eine Höheneinheit im Rack. Mehrere Zonen bleiben im Technikschrank damit übersichtlich.
✓Die Wiedergabe lässt sich je Raum von Stereo auf Mono umstellenfür eine Anlage mit nur einem Lautsprecher die passende Betriebsart.
Einschränkungen
Die Raumeinmessung Trueplay nimmt der Hersteller am Port ausdrücklich aus. Was hinter dem Gerät klanglich passiert, bleibt Sache der vorhandenen Anlage.
Ob sich die Lautstärke aus der Sonos-App regeln lässt, entscheidet der vorhandene Verstärker mit. In der Stellung Pass-Through braucht er eigene Unterstützung dafür; fehlt sie, geht die Regelung verloren.
Der einzige örtliche Eingang ist ein analoger Hochpegeleingang. Ein Plattenspieler kommt nur mit eigenem Entzerrvorverstärker daran.
Häufige Fragen
Kann ich meinen Plattenspieler anschließen?▾
Am Line-In liegt ein Hochpegeleingang. Davor gehört ein
Entzerrvorverstärker, entweder im Laufwerk
eingebaut oder als eigenes Gerät.
Analog oder digital an den Verstärker?▾
Der Port bietet beide Wege an. Am koaxialen Digitalausgang wandelt der
Verstärker, am Cinch-Ausgang der Port selbst — welcher
Wandler der bessere ist, hängt am vorhandenen Gerät und nicht
an der Bauform des Kabels.
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