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Einleitung

Der H400 verstärkt 2 × 250 W an 8 Ohm und bleibt bis 2 Ohm stabil; auch Lautsprecher mit geringem Wirkungsgrad oder stark schwankender Impedanz treibt er an. Ein Streamer steckt im Gehäuse, ebenso ein Wandler für digitale Signale; Musik kommt übers Netzwerk oder von digitalen Quellen wie dem Fernseher. Sendet eine digitale Quelle, schaltet er selbst auf ihren Eingang. Über AirPlay spielt er auch zusammen mit Streaming-Lautsprechern in anderen Räumen. Bedient wird er an zwei Drehknöpfen, in der App oder mit der Fernbedienung des Fernsehers; der Netzschalter sitzt unter dem Gerät.

Die Highlights des H400 im Überblick

  • Verstärkerleistung

    250 W

  • Kanäle

    2

  • Minimale Lastimpedanz

    2 Ω

  • Streaming

    • Chromecast/Google Cast
    • Spotify Connect
    • TIDAL
    • Roon Ready
    • Qobuz
  • Gehäuse

    B × H × T

    430 mm150 mm440 mm

    Gewicht 20 kg

Technologien im H400

Was in den technischen Daten steckt — auf unseren Wissensseiten erklärt und vertieft.

Technische Daten

  • Zonen & Kanäle

    Max. Kanäle
    2

    Leistungsdaten

    Verstärker – Ausgangsleistung (RMS)

    Glossar

    Verstärkerleistung

    Die Wattangabe eines Verstärkers beschreibt die elektrische Leistung, die er an eine bestimmte Last abgeben kann — üblicherweise an vier oder acht Ohm, in einem definierten Frequenzbereich und bei einem festgelegten Verzerrungsgrad. Wie laut es damit im Raum wird, steht damit noch nicht fest: Das entscheidet erst das Zusammenspiel mit dem Wirkungsgrad des Lautsprechers, der Impedanz und dem Hörabstand.

    Watt ist die Kraft, die der Verstärker bereitstellt — nicht die Lautstärke, die bei Dir ankommt. Der Zusammenhang ist außerdem unangenehm ungerecht: Doppelt so viel Watt heißt nicht doppelt so laut, sondern nur ein kleines bisschen lauter. Wirklich deutlich lauter wird es erst mit der zehnfachen Leistung. Deshalb bringt der Sprung von 100 auf 200 Watt weniger, als die Zahl verspricht — und die Wahl des Lautsprechers mehr.

    Ausführliche Erklärung

    Der wichtigste Zusammenhang ist der logarithmische. Verdoppelst Du die Leistung, gewinnst Du drei Dezibel; das ist hörbar, aber klein. Damit etwas als „doppelt so laut" empfunden wird, braucht es etwa zehn Dezibel mehr — also die zehnfache Leistung. Aus 100 Watt müssten 1.000 Watt werden. Dieselben zehn Dezibel bekommst Du alternativ über einen Lautsprecher mit zehn Dezibel höherem Kennschalldruckpegel, und dieser Weg ist in aller Regel der günstigere.

    Der zweite Punkt ist die Reserve. Musik und Filmton laufen im Mittel weit unter ihren Spitzen; die lauten Momente verlangen kurzzeitig ein Vielfaches der mittleren Leistung. Genau dafür ist eine großzügige Auslegung da — nicht, um dauerhaft laut zu spielen, sondern um Spitzen unverzerrt durchzulassen. Geht dem Verstärker dabei die Reserve aus, begrenzt er die Signalspitzen; das klingt hart und belastet vor allem Hochtöner. Der verbreitete Rat, ein zu schwacher Verstärker sei gefährlicher für die Lautsprecher als ein zu starker, hat hier seinen Ursprung.

    Der dritte Punkt betrifft die Vergleichbarkeit, und hier ist Vorsicht angebracht. Dauerleistung, Kurzzeit- und Spitzenwerte desselben Geräts liegen weit auseinander, und Angaben ohne Nennung von Impedanz, Frequenzbereich und Klirrgrad sagen wenig. Aussagekräftiger als die absolute Zahl ist, wie sich die Leistung bei halbierter Impedanz verhält: Ein Verstärker, der an vier Ohm annähernd die doppelte Leistung liefert wie an acht, hat ein kräftiges Netzteil — und das ist genau die Eigenschaft, die bei anspruchsvollen Lautsprechern zählt.

    Wie eine belastbare Angabe aussieht, legt die amerikanische Messnorm CTA-490-B fest, die hinter der dortigen Werberegel für Verstärker steht: Sinusleistung an acht Ohm bei einem Kilohertz und höchstens einem Prozent Klirr, mindestens fünf Minuten lang, bei Mehrkanalgeräten mit allen Kanälen zugleich. Die Reserve für Spitzen hat dort zwei genormte Namen: Dynamic Headroom, gemessen mit einem Burst von zwanzig Millisekunden, und Clipping Headroom, gemessen mit Dauersinus bis zur sichtbaren Begrenzung. Seit 2024 gibt es daneben CTA-2054, die den Verstärker mit demselben musikähnlichen Rauschen prüft wie die Lautsprechernormen und das Ergebnis als Pegel in Dezibel angibt, mit dem Zusatz, dass die Spitzen rund zwölf Dezibel darüber liegen. Diese Angabe lässt sich direkt mit dem Datenblatt eines Lautsprechers vergleichen, ohne Watt in Schalldruck umzurechnen.

    Bei Subwoofern wird mit Wattzahlen besonders offensiv geworben. Die Einordnung dazu steht im Eintrag zum Subwoofer, weil dort noch Membranfläche, Hub und Gehäuse hinzukommen.

    Häufiges Missverständnis

    „Der Lautsprecher verträgt 150 Watt, also brauche ich einen Verstärker mit 150 Watt" — diese Rechnung führt in die Irre, weil beide Zahlen verschiedene Dinge beschreiben. Die Belastbarkeit sagt, was der Lautsprecher thermisch aushält; die Verstärkerleistung sagt, was geliefert werden kann. Ein deutlich stärkerer Verstärker ist unkritisch, solange nicht dauerhaft über die Belastbarkeit hinaus aufgedreht wird. Eine Ausnahme verdient Erwähnung: Steht am Lautsprecher der Zusatz CTA-426-B neben der Wattzahl, ist die Zahl tatsächlich als empfohlene maximale Verstärkerleistung gemeint — diese Norm hat den Begriff Belastbarkeit bewusst durch eine Verstärkerempfehlung ersetzt.

    Ähnlich beliebt ist „Mehr Watt klingt besser". Oberhalb der Leistung, die für den gewünschten Pegel samt Reserve nötig ist, ändert zusätzliche Leistung am Klang nichts. Was Geräte tatsächlich unterscheidet, sind Verhalten unter Last, Stabilität an schwierigen Impedanzen und die Qualität der Vorstufe — nichts davon steht in der Wattzahl.

    Nicht zu verwechseln mit

    • Belastbarkeit: Eine Eigenschaft des Lautsprechers, keine des Verstärkers.
    • Kennschalldruckpegel: Bestimmt, wie viel Pegel aus einem Watt wird.
    • Leistungsaufnahme: Was das Gerät aus der Steckdose zieht; wegen des geringen Wirkungsgrades ein Vielfaches der abgegebenen Leistung.

    In der Planung

    Ein Heimkino mit acht Metern Hörabstand zur Leinwand, sieben Kanäle, Wunsch nach Kinopegel bei Filmton. Am Anfang steht die Frage, welcher Spitzenpegel am Hörplatz erreicht werden soll — nicht, wie viele Watt der Receiver auf dem Karton verspricht.

    Aus dem Zielpegel, dem Abstand und dem Kennschalldruckpegel der Lautsprecher ergibt sich die nötige Leistung je Kanal, und zwar einschließlich Reserve für Spitzen. Diese Rechnung macht zugleich die Schwachstelle vieler Mehrkanal-Receiver sichtbar: Die angegebene Leistung gilt oft nur für zwei gleichzeitig ausgesteuerte Kanäle, während im Filmton alle sieben gefordert sind. Ergibt die Rechnung, dass es eng wird, fällt die Entscheidung für separate Endstufen — und erst dann geht es um Marken und Modelle.

    Verknüpfte Inhalte

    Wie viel Pegel ein Lautsprecher aus einem Watt macht, steht beim Wirkungsgrad; warum die Last dabei so wichtig ist, bei Impedanz. Die subwooferspezifische Einordnung der Wattangaben behandelt der Eintrag Subwoofer.

    Quellen

    Die Messbedingungen folgen IEC 60268-3 und der FTC Amplifier Rule.

    250 W
  • Streaming & Steuerung

    Unterstützte Streaming-Dienste
    • Chromecast/Google Cast

      Technologie

      Google Cast

      Google Cast ist der Weg hinter dem Cast-Symbol: Du tippst es in einer App an, wählst ein Gerät, und dort läuft der Inhalt. Technisch übergibt Dein Telefon dabei nur den Auftrag — welcher Dienst, welcher Titel, welche Stelle. Den Datenstrom selbst holt das Gerät im Raum direkt beim Dienst. Das Telefon eröffnet und steuert die Sitzung, es liefert den Ton aber nicht. Für die Planung ist das die eine Eigenschaft, an der alles Weitere hängt.

      Wenn Du Musik oder ein Video „castest", schickt Dein Handy die Musik nicht selbst an den Lautsprecher. Es sagt ihm nur, was er spielen soll — so, als würdest Du jemandem einen Zettel mit dem Titel geben, und er legt die Platte selbst auf. Der Lautsprecher holt sich die Musik dann direkt aus dem Internet. Dein Handy bleibt die Fernbedienung: Du kannst pausieren, weiterschalten und lauter machen. Das Cast-Symbol kennst Du aus vielen Apps — das kleine Rechteck mit den Funkwellen in der Ecke.

      Das zugrunde liegende Problem

      Ein Telefon ist ein schlechter Dauerzuspieler. Es verlässt das Haus, sein Akku leert sich, sein WLAN-Empfang schwankt mit der Hosentasche — und wenn es den Ton selbst liefert, hängt die Musik im ganzen Haus an genau diesen Zufällen. Zuspielverfahren unterscheiden sich deshalb in einer einzigen Kernfrage: Hält der Sender den Datenstrom, oder holt ihn das Gerät im Raum? Die Ordnung aller verbreiteten Wege entlang dieser Frage steht unter Zuspielverfahren ordnen; diese Seite beantwortet sie für Cast.

      Funktionsweise

      Zwei Rollen, klar getrennt. Die Entwicklerdokumentation beschreibt Cast über zwei Rollen. Der Sender — eine App auf Android, iOS oder im Chrome-Browser — ist „an app that plays the role of controller for the Cast session": Er eröffnet die Sitzung und nimmt die Bedienung entgegen. Der Receiver ist „an app running on a Cast-enabled device that is responsible for responding to Sender commands and for conveying streaming content from an online streaming service to the Cast-enabled device" — er reagiert auf die Kommandos des Senders und führt den Datenstrom vom Streamingdienst zum Gerät heran. Das Heranführen ist Sache des Empfängers, nicht des Telefons.

      Damit ist Cast ein gerätegehaltener Weg. Das Gerät im Raum hält die Verbindung zum Dienst; das Telefon wählt aus und regelt. Darin gleicht Cast den Connect-Verfahren der Musikdienste und unterscheidet sich von AirPlay 2, bei dem der Sender den Ton selbst schickt. Welcher Dienst welchen Weg mitbringt und was dabei an Auflösung ankommt, ordnet der Eintrag Zuspielprotokolle — dort steht Cast unter dem Namen, den es auf Datenblättern von Lautsprechern und Verstärkern hat: Chromecast built-in.

      Empfänger sind viele Geräteklassen. Die Dokumentation nennt Chromecast-Geräte, Cast-fähige Fernseher, Smart Displays und Android-TV-Geräte; dazu kommen Lautsprecher und Verstärker mit Chromecast built-in. Cast überträgt neben Musik auch Video — der Chrome-Browser als Sender macht es zum kurzen Weg vom Rechner auf den Fernseher oder Beamer.

      Gruppen entstehen in der App. Mehrere Lautsprecher lassen sich zu einer Gruppe zusammenfassen, die synchron spielt. Angelegt werden Gruppen ausschließlich in der Google-Home-App auf Telefon oder Tablet; gruppieren lassen sich Google- und Nest-Lautsprecher, Nest-Displays und das Pixel Tablet im Ladedock. Für unterbrechungsfreie Gruppen setzt Google den Firmwarestand 3.73 voraus. Eine Höchstzahl von Geräten je Gruppe nennt die Supportdokumentation nicht — dieser Negativbefund steht unten bei den Grenzen.

      Der Streit um die Gruppenlautstärke

      Wie wenig eine Bedienfunktion dem Käufer des Geräts gehört, hat Cast selbst vorgeführt — der Vorgang ist abgeschlossen und gehört trotzdem in jede Planung, die auf Gruppenfunktionen baut.

      Im Januar 2022 entschied die US-Handelsbehörde ITC im Verfahren zwischen Sonos und Google, dass Google fünf Sonos-Patente verletzt, und verhängte ein Importverbot mit 60 Tagen Vorlauf. Google entfernte daraufhin den zentralen Gruppen-Lautstärkeregler von Google- und Nest-Lautsprechern — jeder Lautsprecher musste wieder einzeln geregelt werden — und strich die automatische Lautstärkeanpassung per Sprachassistent. Im Oktober 2023 kam die Wende: Ein kalifornisches Gericht hob das Geschworenenurteil über 32,5 Millionen Dollar auf und erklärte die Sonos-Patente für ungültig und nicht durchsetzbar. Google kündigte an, Gruppenbildung, Gruppenlautstärke und die Bedienung über die Lautstärketasten des Telefons zurückzubringen, nannte dafür aber keinen Termin.

      Beide Richtungen des Vorgangs sind über Fachpresse belegt, dort bei mehreren Redaktionen übereinstimmend. Die Lehre daraus ist keine juristische: Eine Funktion, die per Software kommt, kann per Software gehen — zwei Jahre lang fehlte hier eine zentrale Bedienung, die beim Kauf selbstverständlich schien. Wer eine Gruppenregelung über Zonen hinweg braucht, prüft sie am eigenen Aufbau, statt sie vorauszusetzen.

      Voraussetzungen

      Cast setzt voraus, dass Sender und Empfänger sich im Heimnetz sehen. Getrennte Funknetze, Gastnetze und Repeater brechen genau das — die Anforderungen an das Netz stehen unter Heimnetzwerk-Grundlagen. Weil das Gerät den Datenstrom selbst holt, braucht es außerdem eine eigene Internetverbindung; ein Empfänger in einem abgeschotteten Netzsegment kann zwar Kommandos empfangen, aber keinen Dienst erreichen. Und die Wiedergabe eines Dienstes über Cast setzt voraus, dass dessen App das Cast-Symbol führt — der Weg gehört zur App, das Konto zum Dienst.

      Abgrenzung

      Gegen AirPlay 2. Das Gegenstück im Apple-Umfeld löst dieselbe Aufgabe mit umgekehrter Rollenverteilung: Dort schickt der Sender den Ton selbst, und die Wiedergabe endet mit ihm. Cast übergibt den Auftrag und lässt das Gerät holen. Im Alltag entscheidet dieser Unterschied darüber, was passiert, wenn das Telefon geht.

      Gegen die Connect-Verfahren der Dienste. Spotify Connect, TIDAL Connect und Qobuz Connect arbeiten nach demselben Grundgedanken — Auftrag vom Telefon, Datenstrom vom Gerät. Der Unterschied liegt im Besitzer: Ein Connect-Verfahren gehört zu genau einem Dienst, Cast ist ein Weg für viele Apps auf einmal, einschließlich Video.

      Gegen eine MultiRoom-Plattform. Sonos, HEOS oder BluOS verwalten das Konto des Musikdiensts in der eigenen App und besitzen Gruppen, Warteschlange und Weckfunktion als System. Cast ist kein System dieser Art: Es ist ein Übertragungsweg, den Geräte vieler Hersteller einbauen. Man entscheidet sich nicht für Cast — man prüft, ob ein Gerät es kann.

      Gegen den Gerätenamen Chromecast. Chromecast war Googles eigenes Empfängergerät, Chromecast built-in ist das Etikett für eingebaute Empfänger in Geräten anderer Hersteller, Google Cast heißt das Verfahren dahinter. Auf Datenblättern stehen alle drei Namen, gemeint ist dieselbe Technik.

      Grenzen

      Keine dokumentierte Gruppengröße. Die Supportdokumentation nennt keine Höchstzahl von Geräten je Gruppe. Das ist ein Negativbefund mit Folge: Wo eine Plattform wie Sonos ihre Systemgrenze veröffentlicht, lässt sich eine Cast-Gruppe nur am konkreten Haus erproben — die Grenze ist das Netz, und das Netz ist überall anders.

      Die Funktionen gehören Google. Was eine Gruppe kann, welche Geräte sich gruppieren lassen und wie die Lautstärke bedient wird, entscheidet der Anbieter per Software — der Patentstreit oben ist der belegte Fall. Das gilt für jeden gerätegehaltenen Weg mit zentralem Anbieter, bei Cast ist es vorgeführt.

      Cast ersetzt keine Anlagenplanung. Ein Weg, über den Musik ins Gerät kommt, sagt nichts darüber, welche Zonen ein Haus braucht, wie sie versorgt werden und was ohne Telefon funktionieren soll. Diese Fragen stehen vor der Verfahrenswahl; die Ordnungsseite der Zuspielverfahren führt sie durch.

      Verknüpfte Inhalte

      Die Frage, wer den Datenstrom hält, und ihre drei Alltagsfolgen ordnet Zuspielverfahren ordnen über alle verbreiteten Wege. Welcher Musikdienst welchen Weg mitbringt und was an Auflösung ankommt, steht bei Zuspielprotokolle. Das Gegenstück mit sendergehaltenem Datenstrom bekommt eine eigene Seite zu AirPlay 2. Was das Heimnetz für all das leisten muss, klärt Heimnetzwerk-Grundlagen, die Abgrenzung zur Echtzeitübertragung Multiroom-Plattform oder Audio over IP, und was eine Zone ist, der Eintrag Zone.

      Quellen

      Die Rollenverteilung zwischen Sender und Receiver samt der zitierten Wortlaute stammt aus der Entwicklerdokumentation zu Google Cast, die Angaben zu Lautsprechergruppen — Gerätetypen, Firmwarestand 3.73, Anlage nur in der Mobil-App, keine genannte Höchstzahl — aus der Supportdokumentation von Google; beide sind am 23. August 2026 am Objekt gelesen. Der Rückbau der Gruppenlautstärke nach dem ITC-Entscheid vom Januar 2022 und die angekündigte Rückkehr nach dem Urteil vom Oktober 2023 sind über Fachpresse belegt, beide Berichte am Objekt gelesen; der Hersteller selbst dokumentiert den Vorgang nicht. Zur offenen Frage, ob eine Sitzung das Verschwinden des Senders übersteht, schweigen alle vier Quellen — die Stelle ist im Text als ungeklärt markiert.

    • Spotify Connect

      Technologie

      Spotify Connect

      Spotify Connect ist Spotifys gerätegehaltener Zuspielweg: Die App auf dem Telefon ist Fernbedienung, das HEOS-, WiiM- oder andere Connect-Gerät lädt den Stream direkt.

      Du tippst in Spotify auf das Lautsprecher-Symbol und wählst Deinen Receiver. Danach musst Du das Telefon nicht mehr neben dem Gerät lassen — die Musik kommt aus dem Netz zum Receiver, das Handy bleibt die Fernbedienung.

      Connect braucht dasselbe WLAN (bzw. erreichbares Netz) für App und Gerät und ein Spotify-Konto. Die erreichbare Qualität hängt vom Abo und vom Gerät ab.

    • TIDAL

      Dienst

      TIDAL

      TIDAL ist das Musikabo, das seine höchste Stufe „Max" nennt: HiRes FLAC bis 24 Bit/192 kHz. Der Name auf einem Datenblatt verspricht davon nichts — er sagt, dass ein TIDAL-Konto im Gerät Platz hat. Ob die hohe Auflösung ankommt, entscheidet der Weg ins Gerät.

      TIDAL ist ein Musikabo wie Spotify, mit einem Unterschied: Viele HiFi-Geräte haben TIDAL fest eingebaut und können damit höhere Auflösungen als CD-Qualität abspielen. Ob Du die wirklich hörst, hängt von Deinem Abo, vom Gerät und davon ab, wie die Musik ins Gerät kommt.

      Was auf dem Datenblatt steht

      Steht „TIDAL" auf dem Datenblatt, nimmt das Gerät ein TIDAL-Konto auf und lädt den Katalog aus dem Netz. Steht daneben „TIDAL Connect", hat das Gerät zusätzlich den eigenen Zuspielweg des Dienstes. Der Eintrag „TIDAL" allein sagt über die Auflösung nichts.

      Manche Geräte werben weiterhin mit MQA-Dekodierung. Bei TIDAL ist das Format seit dem 2024-07-24 Geschichte; die Dekodierung im Gerät hat für diesen Katalog keine Aufgabe mehr. Was MQA war, erklärt der Glossareintrag.

      Wie der Katalog ins Gerät kommt

      Drei Wege, mit verschiedenem Ergebnis:

      • TIDAL Connect. Das Gerät bezieht den Strom direkt bei TIDAL, das Telefon bleibt Fernbedienung. Für HiRes FLAC nennt TIDAL zwei Bedingungen: einen Wandler im Gerät, der 24 Bit/192 kHz verarbeitet, und eine Kabel- oder WLAN-Verbindung.
      • Plattform-App. TIDAL als Konto in der App eines Multiroom-Systems oder in Roon. Welche Stufe durchkommt, entscheidet die Plattform.
      • AirPlay 2, Google Cast, Bluetooth. Das Telefon spielt und reicht weiter; Bluetooth kodiert den Strom dabei ein zweites Mal.

      Qualitätsstufen

      Drei Stufen: „Niedrig" bis 320 kbit/s, „Hoch" als FLAC in CD-Auflösung, „Max" als HiRes FLAC bis 24 Bit/192 kHz — wobei Max liefert, was der Katalog je Titel hergibt: HiRes FLAC, sonst FLAC, sonst AAC. Dolby Atmos Music ist im Katalog; Sony 360 Reality Audio wurde zusammen mit MQA am 2024-07-24 entfernt. TIDAL nennt über 180 Millionen Titel, ohne zu sagen, was gezählt wird. Das Familienabo gibt jedem der bis zu sechs Mitglieder ein eigenes Konto. Neben Individual und Family führt TIDAL einen DJ-Tarif, der ein Individual-Konto mit der DJ-Software verbindet; zu Individual und DJ gibt es je einen Studententarif. An den Stufen ändert die Tarifwahl nichts, Dolby Atmos liegt in Individual wie in Family.

      Abgrenzung

      Gegen TIDAL Connect. Der Katalog ist der Dienst, Connect der Zuspielweg; wie er arbeitet, steht bei den Zuspielprotokollen.

      Gegen Roon. Roon ist kein Dienst: Die Bibliothekssoftware führt TIDAL neben der eigenen Sammlung und reicht durch, was der Dienst liefert. Roon Ready ist wiederum das Siegel am Gerät, nicht der Katalog.

      Gegen das Register. Ob TIDAL oder Qobuz zu Deiner Anlage passt, klärt das Dienste-Register mit Preisen und Stufen aller sieben Anbieter.

      Verknüpfte Inhalte

      • Zuspielprotokolle — TIDAL Connect neben den anderen Wegen ins Gerät.
      • MQA — das Format, mit dem Geräte noch werben und das TIDAL nicht mehr liefert.
      • Hi-Res Audio — was „bis 24 Bit/192 kHz" in der Kette voraussetzt.
      • Roon — die Bibliothekssoftware, die TIDAL einbindet.
      • Qobuz — der Dienst, gegen den TIDAL in der Beratung meist steht.
      • Musikstreaming-Dienste im Vergleich — Preise und Stufen aller Anbieter.

      Quellen

      Stufen, Katalogzahl, Dolby Atmos und die Wandler-Bedingung für HiRes FLAC stammen von TIDALs Qualitätsseite, am 2026-09-08 im Browser gelesen, weil TIDAL Direktabrufe sperrt. Die Tarifnamen stehen auf der Abo-Seite, die am selben Tag von Hand geprüft wurde. Die MQA-Entfernung ist über Fachpresse belegt. Die Firmierung des Anbieters ist auf keiner gelesenen Seite genannt.

    • Roon Ready

      Zertifizierung

      Roon Ready und Roon Tested

      Roon Ready ist die Geräte-Zertifizierung in Roons Ausgabe-Welt: Der Receiver oder DAC meldet sich als Zone am Roon Core und spielt, was Roon anliefert.

      Roon ist die Bibliotheks- und Bedienzentrale auf einem Rechner oder Music-Server im Haus. „Roon Ready“ am Verstärker heißt: Dieses Gerät darf sich als Wiedergabeziel anmelden. Den Server brauchst Du trotzdem — Ready allein streamt nichts.

      Roon Ready ist nicht dasselbe wie USB-, AirPlay- oder Chromecast-Ausgabe an Roon; es ist der native, zertifizierte RAAT-Weg.

      Roon Tested ist das zweite Programm desselben Anbieters und wird im Handel regelmäßig mit Roon Ready verwechselt: Ein Roon-Tested-Gerät wurde von Roon Labs geprüft, spricht aber einen anderen Weg als RAAT — etwa USB oder AirPlay. Was genau geprüft wird und was die Aufnahme kostet, belegt diese Erstfassung noch nicht.

    • Qobuz

      Dienst

      Qobuz

      Qobuz ist das Musikabo, bei dem Hi-Res bis 24 Bit/192 kHz schon die Standardstufe ist. Wer den Namen auf einem Datenblatt liest, weiß damit erst, dass ein Qobuz-Konto im Gerät Platz hat; die Auflösung, die ankommt, entscheidet der Weg ins Gerät.

      Qobuz ist ein Musikabo, das besonders hohe Auflösungen und redaktionell ausgewählte Alben in den Vordergrund stellt. Wenn Dein Receiver „Qobuz" listet, kannst Du dort mit Deinem Konto Musik starten, ohne Umweg über Computer oder Telefon.

      Was auf dem Datenblatt steht

      Mit „Qobuz" auf dem Datenblatt nimmt das Gerät ein Qobuz-Konto auf, meist in der Multiroom- oder Hersteller-App, und spielt daraus. Steht daneben „Qobuz Connect", hat das Gerät den eigenen Zuspielweg des Dienstes, den es seit 2025 gibt; die Partnerliste des Anbieters zählt mit Stand April 2026 über hundert Marken, darunter Denon, Marantz, HEOS, Bluesound/BluOS und WiiM. Sonos, Yamaha und Roon stehen nicht darin.

      Wie der Katalog ins Gerät kommt

      • Qobuz Connect. Die App wählt das Gerät, das Gerät bezieht den Strom direkt bei Qobuz — nach dem früheren AVITECT-Beitrag bis 24 Bit/192 kHz, also ohne Verlust gegenüber dem Abo.
      • Plattform-App oder Roon. Qobuz als Konto in der App eines Multiroom-Systems oder in Roon; die Stufe, die durchkommt, legt die Plattform fest.
      • AirPlay 2, Google Cast, Bluetooth. Das Telefon spielt selbst und gibt weiter; über Bluetooth verliert der Strom dabei ein zweites Mal.

      Qualitätsstufen

      FLAC bis 24 Bit/192 kHz ist bei Qobuz die Standardstufe des Abos, kein Aufpreis-Tarif. Raumklang gibt es im Katalog nicht — weder Dolby Atmos Music noch Sony 360 Reality Audio. Dazu kommt der Download-Shop, dessen Rabatte im Sublime-Tarif enthalten sind. Zwei Geräte zugleich mit denselben Zugangsdaten lässt Qobuz nicht zu; Duo und Family lösen das mit eigenen Konten je Person.

      Abgrenzung

      Gegen Qobuz Connect. Der Katalog ist das Abo, Connect der Weg; wie Connect-Protokolle arbeiten, erklären die Zuspielprotokolle.

      Gegen Roon. Roon verkauft keinen Katalog; die Software führt Qobuz und die eigene Sammlung in einer Bibliothek zusammen und gibt weiter, was der Dienst liefert.

      Gegen das Register. Ob Qobuz oder TIDAL, Solo oder Family — das Dienste-Register stellt Preise, Stufen und Wege der sieben Anbieter nebeneinander.

      Verknüpfte Inhalte

      Quellen

      Angebotsseite, Connect-Partnerliste und Gerätezahl je Konto sind am 2026-09-07 am Objekt gelesen. Die Katalogzahl ist eine Herstellerangabe ohne Zählweise.

  • Gehäusemaße

    Höhe
    150 mm
    Breite
    430 mm
    Tiefe
    440 mm
    Gewicht
    20 kg

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