High Class Beamer im Direktvergleich:
BenQ W5800 von schräg vorne
BenQ W5800

Epson LS1200 von schräg vorne
Epson EH-LS12000

Sony XW5000 von schräg vorne
Sony VPL-XW5000

Drei Beamer, die alle drei das Preisschild von €4990.- tragen. Ein stolzer Preis, für den der Käufer einiges erwarten kann. In dieser Übersicht zeigen die AVITECTEN, welches Modell wo die Nase vorn hat. Die Gewinner haben wir dabei grün markiert, die Verlierer gemäß ihrer Leistung Orange bis Rot:

Lichttechnik

In Sachen Licht liegen alle drei auf gleichem Niveau: In allen dreien kommt eine Laser / Phosphor – Hybrid  Engine zum Einsatz. Bei dieser erzeugen blaue Laser dir Grundfarbe Blau, während Rot und Grün durch gelben Phosphor entstehen.

Epson LS12000 Aufbau Lichtquelle
Laserlichtquelle in Aktion (hier Epson LS12000)

Die Technik ist bewährt und langlebig: 20,000 bis 30,000 Stunden arbeitet sie wartungsfrei. Damit sind alle drei Beamer so haltbar wie Fernseher. Alle drei sind hier „Sehr Gut“.

 

Staubschutz

Sowohl der BenQ W5800, als auch der Sony XW5000 bieten einen nahezu perfekten Staubschutz durch eine gekapselte Light-Engine (Hervorragend). Die LCDs im Epson LS12000 müssen hingegen aktiv mit Luft gekühlt werden, so dass hier ein gewisses Staubrisiko besteht, das im Fall der Fälle nur vom Service behoben werden kann (Befriedigend).

 

Lautstärke

Alle drei sind leise und stören den Filmbetrieb nicht, aber unhörbar ist keiner. Vor allem bei voller Lichtausbeute hört man die Luftbewegung.  Dennoch: Leisere Projektoren dieser Lichtstärken sind derzeit nicht am Markt, den „unhörbaren“ Beamer gibt es nach wie vor nicht. Insgesamt: Gut!

 

Anschlüsse / Signale

Alleine der Epson LS12000 bietet HDMI Schnittstellen der neuesten 2.1-Generation und ist damit zur Annahme von 4K Signalen mit 120Hz Bildwiederholfrequenz in der Lage (Sehr Gut).

Epson LS12000 von hinten Anschlüsse

Sony XW5000 Anschlüsse

BenQ W5800 von hinten

Der BenQ und der Sony unterstützen 4K nur bis 60Hz, FullHD aber ebenfalls bis 120Hz (Gut), beider teilen sich den zweiten Platz.

 

Aufstellung

Je flexibler die Aufstellung, desto leichter die Installation. Unangefochtener König ist hier der Epson LS12000. Mit einem 2,1 fachen Zoom und doppeltem Lensshift mit sehr viel Spielraum (96% vertikal / 47% horizontal) ist er so flexibel, dass er nahezu überall einen Platz findet. Dabei ist das Objektiv komplett motorisiert samt LensMemory Funktion. Sony XW5000 und BenQ w5700 bieten lediglich einen 1,6fachen Zoom, bei Sony mit mehr Lensshift (71% vertikal / 25% horizontal), dafür komplett manuell und „schwammig“. Beim BenQ ist alles motorisiert, der Lensshift aber kleiner (50% vertikal / 21% horizontal).

 

3D

Die Kategorie ist einfach entschieden: Allein der BenQ bietet eine Unterstützung von 3D Signalen, bei Epson und Sony wurde 3D „ausgemustert“. Brillen müssen aber auch bei BenQ separat erworben werden (DLP Link).

 

Bildqualität

In der Ausstattung boten alle eine gute Leistung mit individuellen Stärken, aber kaum Schwächen. Wie sieht es bei der Bildqualität aus? Wir analysieren die wichtigsten Bildmerkmale.

 

Helligkeit

In Sachen Lichtleistung hat der BenQ W5800 insgesamt die Nase leicht vorne. Bei akzeptablen Farben erreicht er bis zu 2500 Lumen, komplett kalibriert verbleiben immer noch sehr gute 1900 Lumen maximal. Dies alles erreicht er sogar bei komplettem Kinofarbraum DCI P3. Der Epson LS12000 ist kalibriert genauso hell, maximal lassen sich aber nur 2200 Lumen nutzen, ohne dass der Grünstich im Bild zu massiv wird. Zudem erreicht er diese Helligkeiten nicht mit so intensiven Farben. Schlusslicht ist hier der Sony XW5000 mit 2000 Lumen bei akzeptablen Farben und 1600 Lumen kalibriert. Dies sind aber auch gute Ergebnisse, die der Sony ebenfalls  mit durchaus kräftigen Farben kombinieren kann.

 

Dynamik / Schwarzwert

Den höchsten Dynamikumfang und besten Schwarzwert erreicht der Sony XW5000 mit ca. 7500:1 nativem Kontrast kalibriert (mit unserem Contrast Master Tuning sogar bis zu 10,000:1).  Im Mittelfeld rangiert der Epson LS12000 mit durchschnittlich nativen 5000:1 (mit unserem Contrast Master Tuning bis 7000:1), was ebenfalls ein plastisches Bild erlaubt. Schlusslicht ist deutlich der BenQ W5800 mit maximal 1500:1 nativ, hier empfehlen wir das Aktivieren des dynamischen Laserdimmings, was den Dynamikumfang auf 3500:1 real steigert). In dunklen Szenen zeigt der BenQ entsprechend Schwächen im Schwarzwert, der eher dunkelgrau erscheint.

 

Inbildkontrast

Wichtig für die Plastizität von hellen Szenen ist der ANSI Kontrast, der mit einem Schachbrett gemessen wird. Er zeigt, wie gut ein Beamer hell von dunkel abgrenzen kann. In dieser Disziplin setzt sich der Epson LS12000 an die Spitze mit wirklich sehr guten 400:1. Der BenQ W5800 liegt mit 320:1 im Mittelfeld, der Sony XW5000 kann mit 250:1 nicht an die Leistung der Vorgänger anknüpfen. Anmerkung: Diese hohen Inbildkontrastwerte lassen sich allesamt nur in optimierten Räumen effektiv erreichen.

 

Farben

Gute Heimkinoprojektoren sollten die Farben möglichst akkurat abbilden und daher auf die Videonormen geeicht sein. Zu unterscheiden ist 4K Filmmaterial mit originalem Kinofarbraum (UHD Premium) und herkömmliches SDR / HD Material.

 

Farben HDTV / SDR

Alle drei Projektoren bilden den herkömmlichen SDR Farbraum vollständig ab und bieten eine gute Farbdarstellung ab Werk. Als einziger perfekt „Out of the Box“ kalibriert ist aber der BenQ W5800, dem sogar ein entsprechendes Messprotokoll beiliegt.

Sony XW5000  und Epson LS12000 zeigen die typischen Werkstoleranzen. Zudem bietet BenQ als einziger im Feld eine Auto-Kalibriersoftware (externer Sensor / Computer notwendig).

 

Farben 4K / DCI P3

Bei originalen Kinofarben gewinnt der BenQ W5800 gleich doppelt: Er ist der einzige mit vollständiger Farbraumabdeckung des DCI P3 Kinofarbraumes und bietet auch hier eine sehr gute Werkkalibrierung.

 


Der Epson verfehlt den Kinofarbraum deutlich

Der Sony XW5000 deckt den Kinofarbraum immerhin zu 90% ab, der Epson LS12000 zeigt den kleinsten Farbraum.

 

Schärfe

Der Schärfevergleich ist besonders interessant, weil hier sowohl ein nativer 4K Projektor mit „echter“ UHD Auflösung im Rennen ist, als auch Beamer mit sequentiellem Pixelshift. Wir unterscheiden bei der Bewertung die unterschiedlichen Eingangsauflösung.

 

Detaildarstellung FullHD

Bei der Darstellung von herkömmlichem 2K (FullHD) Material können wir keinen Sieger küren. Alle drei Modelle bereiten das eingehende HD Signal sehr gut auf und interpolieren es auf ihre native Auflösung. Auch große Bildbreiten jenseits der 3m sind kein Problem. (Sehr Gut)

 

Detaildarstellung 4K/ UHD

Bei hochwertiger 4K-Zuspielung kann der Sony XW5000 schließlich seine native Auflösung ausspielen. Als einziger im Feld zeigt er pixelgenau das Ausgangsmaterial an und bildet auch Kleinstdetails akkurat ab. Dies macht ihn zum Sieger. Der BenQ W5800 kann diese Detailtreue nicht ganz erreichen, aus normalen Betrachtungsabständen ist der Unterschied aber viel geringer, als man vermuten mag. Auch der Epson LS12000 zeigt eine sehr gute 4K Darstellung, verliert aber knapp gegen die starke Konkurrenz.

 

Bewegungsdarstellung

„Video“ besteht in erster Linie aus Bewegungen, dementsprechend ist eine hohe Bewegungsschärfe bei einem hochwertigen Videoprojektor wichtig. Dafür verfügen moderne Beamer über eine erhöhte Bildfrequenz (mindestens 120Hz) mit entsprechender Zwischenbildberechnung. Das Zusammenspiel aus schnellem Bildpanel und Signalverarbeitung ist demnach besonders wichtig. Am besten gelingt diese Kombination dem Sony XW5000: Seine SXRD-Panels sind besonders reaktionsschnell und die Motionflow Zwischenbildberechnung arbeitet effektiv, aber unauffällig. Dahinter rangieren der Epson LS12000 und der BenQ W5800 mit ebenfalls sehr guten Ergebnissen. Alle drei Modelle sind bei abgeschalteter Zwischenbildberechnung auch zu einer authentischen 24p Filmwiedergabe in der Lage.

 

HDR Darstellung

Für die besonders kontrastreiche Wiedergabe von „High Dynamic Range“ Inhalten braucht es einen hohen Dynamikumfang und eine Signalverarbeitung, die die „Belichtung“ des Videos in Echtzeit auf die Eigenschaften des Beamers anpasst. Obwohl der Epson LS12000 nicht den höchsten nativen Dynamikumfang aufweist, gewinnt er diese letzte Disziplin. Richtig konfiguriert (HDR Helligkeit und Kontrastanpassung) gelingt im das hellste HDR Bild mit höchster Plastizität und Durchzeichnung. Aufgrund seines hohen Kontrastes gelingt auch de Sony XW5000 eine plastische Darstellung, die dynamische Anpassung hat aber ihre Schwächen in der Durchzeichnung nahe an Schwarz. Beim BenQ W5800 ist es genau umgekehrt: Er verfügt über einer sehr leistungsfähige Anpassung, aber sein limitierter Schwarzwert nimmt dunklen Szenen die Plastizität.

 

Fazit

Unser Vergleich zeigt, dass alle drei Modelle sehr leistungsfähige Heimkinoprojektoren darstellen, die ihre individuellen Stärken und Schwächen aufweisen: Der BenQ W5800 brilliert mit enormer Helligkeit und perfekten Farben, der Sony XW5000 mit herausragender Schärfe und starkem Kontrast und der Epson LS12000 ist ganz nach Herstellertradition das flexible Universaltalent ohne herausragende Stärken, aber auch ohne echte Schwächen. Welcher für Sie der beste ist? Das finden Sie am besten selbst heraus in einer persönlichen Vorführung und Beratung bei einem AVITECTEN in Ihrer Näher. Fragen Sie auch nach unseren günstigen Bundle-Angeboten mit passender Leinwand.

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Vergleich der 5000€ Boliden YouTube mit Ekki XXL-Vergleich der Laserbeamer-Topmodelle: Epson LS12000 vs. BenQ W5800 vs. Sony XW5000 !!! In der gehobenen Beamer-Preisklasse um €5000.- kann der Käufer schon einiges erwarten. Erstrecht in Anbetracht der namhaften Hersteller, die mit ihren Modellen um die Gunst der Heimkinofans buhlen… Zum Video
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